"King Zal" scheiterte an TalibanTrumps Top-Verhandler vor ScherbenhaufenDer frühere US-Präsident Trump nutzt das Drama um den Abzug der NATO-Truppen für Häme gegen seinen Nachfolger Biden. Doch war es sein Sondergesandter für Afghanistan, der den Taliban in Doha Tor und Tür öffnete: Jetzt ist Spitzendiplomat "King Zal" auf Twitter verstummt. 24.08.2021
Garantien von Taliban gefordertG7-Gipfel ohne Happy End für OrtskräfteDer G7-Gipfel bringt keinen Durchbruch für afghanische Ortskräfte, die weiterhin in dem Land um ihr Leben fürchten. Die USA wollen ihren Abzug nicht verschieben, also verlangen die EU und Großbritannien Sicherheitsgarantien von den Taliban. Doch die wollen ihre Staatsbürger nicht mehr ausreisen lassen. 24.08.2021
Sorge um ZivilbevölkerungUN: Massenhinrichtungen in AfghanistanDie Vereinten Nationen zeigen sich angesichts der Berichte über schwere Menschenrechtsverletzungen und Hinweisen über systematisches Töten der Zivilbevölkerung durch die Taliban alarmiert. Vor allem für Frauen in ländlichen Gebieten könne es demnach verheerend werden. 24.08.2021
Grotian über Ortskräfte-Umgang"Fiasko und Desaster unvorstellbaren Ausmaßes"Das Partnerschaftsnetzwerk afghanische Ortskräfte fordert ein Ende bürokratischer Hürden, damit wirklich alle für Deutschland tätig gewesenen Ortskräfte aus Afghanistan rauskommen. Der Bundesregierung macht der Vereinsvorsitzende Grotian schwere Vorwürfe.24.08.2021Von Sebastian Huld
CNN-Reporterin in KabulWer ist Clarissa Ward?Seit der Machtübernahme der Taliban fällt sie besonders auf: Clarissa Ward, CNN-Korrespondentin in Afghanistan. Sie bleibt als eine der letzten westlichen Journalistinnen vor Ort, als die Lage bereits außer Kontrolle geraten ist. Über die Frau, die von den gefährlichsten Orten der Welt berichtet.24.08.2021Von Katharina Spreier
3800 Menschen ausgeflogenMaas: Evakuierungszeit reicht nichtTausende Menschen werden von der Bundeswehr aus Afghanistan ausgeflogen, doch mit dem Abzug der US-Truppen am 31. August endet die Frist für die Evakuierung. Laut Außenminister Maas ist das zu wenig Zeit, um alle noch rechtzeitig rauszubekommen.24.08.2021
Verdacht auf Taliban-NäheFrankreich lässt evakuierte Afghanen beobachtenMehrere Länder bringen Landsleute und Ortskräfte aus Afghanistan in Sicherheit. Die Franzosen haben bereits 2000 Menschen ausgeflogen. Fünf davon stehen in Verdacht, Verbindungen zu den Taliban zu haben. Klar ist dagegen, dass der Einsatz für Frankreich mit dem Ablauf der Frist enden wird.24.08.2021
Taliban drohen mit "Reaktion"Johnson wirbt für längeren Einsatz in KabulDer britische Premier Johnson will versuchen, US-Präsident Biden zu einer Verlängerung des Einsatzes in Kabul zu bewegen, um mehr Menschen vor den Taliban in Sicherheit zu bringen. Der britische Botschafter vor Ort hält das für riskant.24.08.2021
Bekannter Name, kaum VerbündeteKann Massoud den Taliban die Stirn bieten?Im afghanischen Pandschir-Tal versucht der Sohn eines legendären Taliban-Gegners den Widerstand gegen die Islamisten zu organisieren. Doch Beobachter hegen Zweifel, ob Ahmad Massoud wirklich die Fußstapfen seines berühmten Vaters füllen kann.24.08.2021
Treffen mit LaschetVor Taliban geflohene Bürgermeisterin in DeutschlandNRW-Ministerpräsident Laschet empfängt in Düsseldorf die vor den Taliban geflohene Ex-Bürgermeisterin Ghafari. "Wir müssen noch mehr Frauen in den nächsten Tagen, so vielen wie möglich, helfen, das Land zu verlassen", sagt er.23.08.2021