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Berlin & BrandenburgVolle Keller und kein Strom nach Rohrbruch in Spandau

29.09.2026, 17:22 Uhr
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(Foto: Sven Kaeuler/dpa)

Rohrbruch in Siemensstadt: Über eine Million Liter Wasser liefen in der Nacht aus. In mehreren Gebäuden reicht das Wasser zum Teil bis zur Kellerdecke. Mehrere Straßenzüge sind ohne Strom.

Berlin (dpa/bb) - Der Bruch einer größeren Wasserleitung hat in Berlin-Siemensstadt Keller volllaufen lassen und Straßen und Gehwege unterspült. Über mehrere Stunden lief in der Nacht am Wernerwerkdamm über eine Million Liter Wasser aus, wie ein Feuerwehrsprecher mitteilte.

In 14 Wohnhäusern und einem Industriegebäude steht das Wasser zum Teil bis zur Kellerdecke. Straßen und Gehwege wurden unterspült. Auf Gehwegen brachen Pflastersteine ein und hinterließen Löcher. Straßen waren mit Matsch und Pfützen bedeckt.

1.200 Anwohner ohne Wasser und Strom

Mehrere Straßenzüge waren zeitweise ohne Strom und die Versorgung mit Trinkwasser unterbrochen. 1.200 Anwohner sind laut den Angaben davon betroffen. Laut einer ersten Prüfung von Statikern vor Ort sind die Gebäude nicht einsturzgefährdet. Die Bewohner können also vorerst in den Häusern bleiben. Die Gebäude sollen aber weiter geprüft werden.

Menschen wurden ersten Erkenntnissen zufolge nicht verletzt. Die Feuerwehr ist mit 100 Kräften im Einsatz und pumpt die Keller leer. Der Einsatz ist bislang nicht beendet und wird voraussichtlich bis zum Abend dauern. Es sind nicht alle Keller leergepumpt und eine Gasleitung muss geschlossen werden.

Laut Feuerwehr wurde ein Tor einer Werkszufahrt unterspült und könnte absacken. Deshalb muss eine Gasleitung, die unter dem Tor lang führt, abgequetscht werden. Die Anwohner können deshalb nicht in ihre Wohnungen zurück. Einige Gebäude haben dafür inzwischen wieder Strom und Wasser, hieß es.

Quelle: dpa

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