Produkt-Check Beauty & Gesundheit

Gut schlafen, erholt aufwachenWelches Nackenstützkissen holt sich den Testsieg im Schlaf?

08.09.2026, 08:21 Uhr ProfilVon Christoph Dörr
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Die Osteopathin Saskia Voss berät uns beim Test der Nackenkissen. (Foto: RTL/ntv.de)

"Gerade beim Schlafen geht es darum, was sich gut anfühlt. Das Wohlbefinden geht über alles", sagt Saskia Voss, Osteopathin aus Köln. Die Expertin berät uns bei unserem Nackenkissen-Test - für den ntv Produkt-Check testen wir sechs Modelle, die Verspannungen vorbeugen oder lösen sollen. Mit welchem liegt man richtig? 

Der Nacken zieht, der Kopf lässt sich nur widerwillig drehen – und dabei hat der Tag gerade erst begonnen. Falsches Sitzen, zu wenig Bewegung und andere Belastungen können dem Nacken zusetzen. Wie verbreitet das Problem ist, zeigen Daten des Robert Koch-Instituts: Fast jeder zweite Erwachsene in Deutschland leidet innerhalb eines Jahres unter Nackenschmerzen – konkret sind es 45,7 Prozent. Nachts kommt es dann auf die richtige Unterstützung an. „Mit Nackenstützkissen liegt die Wirbelsäule in einer guten Linie und nicht erhöht oder abgeknickt“, erklärt Osteopathin Saskia Voss. Dadurch werde auch die umliegende Muskulatur entlastet. Doch welches Kissen passt zu wem? Sechs Modelle im ntv Produkt-Check – welches ist eine echte Stütze? 

Nackenstützkissen aus Memory Foam und Latex im Test - unser Fazit

Den Testsieg im ntv Produkt-Check holt sich dank seiner sanften Unterstützung das Glückstoff Orthopädisches Kissen*. Unser Preis- Leistungssieger ist das Emma Classic Stützkissen*, das sich für einen guten Preis im Test als sehr angenehm erweist. Eine Extra-Empfehlung ist für uns das Dormabell Cervical Nackenstützkissen* aus Latex. Es fühlt sich hochwertig und komfortabel an – kostet allerdings auch etwas mehr..

So testen wir die Nackenstützkissen von Emma, Blackroll, Glückstoff oder Tempur

Für unseren Test schlafen eine Frau und ein Mann jeweils fünf Nächte auf jedem der sechs Kissen. Dabei besitzen fünf Modelle eine Füllung aus viskoelastischem Schaumstoff, der sich der Kopfform anpasst, eines ist aus Latex. Unsere Testpersonen nutzen dieselbe, mittelharte Matratze. Die zentrale Frage: Wer schläft auf welchem der unterschiedlich geformten Kissen am besten? "Schlaf ist sehr individuell", weiß unsere Expertin Saskia Voss. "Was beim Nackenkissen aber gegeben ist: dass man sich besser abliegen kann in Seiten- und Rückenlage." In Bauchlage sei es wegen der Verdrehung des Kopfes hingegen schwieriger.

Wichtige Vergleichs-Kriterien für den Nackenstützkissen-Test:

  • Liegekomfort und Entspannung: Wie angenehm liegen Kopf und Nacken – auch nach mehreren Nächten?

  • Stützfunktion und Anpassungsfähigkeit: Wie gut passt sich das Kissen an und hält Kopf und Wirbelsäule in einer angenehmen Position?

  • Handhabung und Pflege: Wie gut sind Bezug, Verarbeitung und Waschbarkeit?

  • Preis-Leistungs-Verhältnis: Wie viel Komfort, Qualität und Anpassungsmöglichkeiten gibt es fürs Geld?

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Nackenstützkissen testen - das machen wir im Schlaf. (Foto: RTL/ntv.de)

Sechs Nackenstützkissen im Test:

*Hinweis: Die Verkaufspreise können sich jederzeit ändern, Händler passen ihre Preise oft unabhängig von der unverbindlichen Empfehlung des Herstellers an. Die Angaben in der Produktübersicht beziehen sich auf die Preise zum Testzeitpunkt. 

Testsieger: Glückstoff Orthopädisches Kissen

Kurz und knapp: Der Testsieger überzeugt, weil er so behaglich und vielseitig ist. Außerdem gehört das Nackenkissen von Glückstoff* zu den preisgünstigen Modellen im Test.

Schon optisch fällt das Glückstoff aus der Reihe. In der Mitte befindet sich eine Mulde, in der der Kopf ruht. Das Kissen lässt sich von zwei Seiten nutzen: Die höhere Seite ist für Seitenschläfer gedacht, die niedrigere für Rückenschläfer. Selbst an Bauchschläfer hat der Hersteller gedacht und seitlich Ablageflächen für die Arme vorgesehen. So lässt sich das ungewöhnlich geformte Kissen vielseitig nutzen.

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Der Testsieger von Glückstoff: Bauchschläfer können die Arme auf dem Stützkissen ablegen. (Foto: RTL/ntv.de)

Auch bei der Ausstattung hat Glückstoff an einiges gedacht. Der atmungsaktive Bezug soll Feuchtigkeit ableiten und lässt sich zur Reinigung abnehmen. Laut Hersteller ist das Kissen schadstoffgeprüft und auch für Allergiker geeignet. Eine ausführliche Anleitung mit Pflegehinweisen liegt bei, ebenso ein Reisebeutel für unterwegs.

Entscheidend ist aber, wie es sich darauf schläft. Und hier überzeugt uns das Glückstoff besonders: Wir empfinden den Schlaf als tief und liegen vor allem in Seitenlage sehr angenehm. Der viskoelastische Schaum stützt spürbar, die Vertiefung hält den Kopf dabei recht konsequent an seinem Platz. Das ist Stärke und kleine Einschränkung zugleich: Wer sich nachts gerne seitlich ins Kissen kuschelt oder den Kopf viel bewegt, bekommt dafür wenig Spielraum. Auch Osteopathin Saskia Voss gefällt die Konstruktion: „Ich würde sagen, mit dem Kopf in der Mitte passt es sich individueller an, was etwas besser ist.“ Für uns entpuppt sich das Glückstoff damit als echte Stütze – und als verdienter Testsieger.

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Glückstoff Orthopädisches Kissen
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79,90 €89,90 €

Preis-Leistungs-Sieger: Emma Classic Stützkissen 80x40 cm

Kurz und knapp: Traumhaft viel Kissen fürs Geld: Das Emma Classic Stützkissen* überzeugt mit hohem Liegekomfort, anpassbarer Höhe und viel Bewegungsfreiheit. Damit ist es unser Preis-Leistungs-Sieger.

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Preis-Leistungs-Sieger: Das Nackenkissen von Emma überzeugt mit seiner sanfter Unterstützung. (Foto: RTL/ntv.de)

Zu hoch? Dann wird das Emma einfach flacher. Im Inneren stecken drei Schichten, die sich einzeln herausnehmen lassen. So kann die Höhe je nach Schlafposition, Körperbau und persönlicher Vorliebe angepasst werden. Im Praxistest gefällt uns vor allem, dass das Emma den Halt nicht zu stark vorgibt. Der Schaum schmiegt sich vielmehr an die Kopfform an und lässt gleichzeitig genügend Bewegungsfreiheit. Das empfinden wir über Nacht als sehr angenehm.

Mit 80 Zentimetern ist das Emma zudem das breiteste Stützkissen im Test. Wer sich nachts häufiger dreht oder gerne seitlich ins Kissen kuschelt, findet entsprechend viel Platz. Allerdings sollten die Schultern auch bei einem breiten Nackenstützkissen nicht mit auf dem Kissen liegen – ergonomisch wäre das eher ungünstig. Das Emma Classic bietet viel Komfort und Flexibilität zum vergleichsweise günstigen Preis.

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Emma Classic Stützkissen 80x40 cm
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56,99 €59,99 €

Dormabell Cervical Nackenstützkissen - bequem und wertig

Kurz und knapp: Auf dem Dormabell Cervical* liegt es sich rundum bequem. Es ist das teuerste Nackenstützkissen im Testvergleich, wirkt dafür aber auch sehr wertig. 

Latex statt Viscoschaum: Das Dormabell Cervical ist der Material-Ausreißer in unserem Test. Und den Unterschied spüren wir schon beim ersten Draufliegen. Das Kissen gibt nach, bleibt dabei aber vergleichsweise formstabil. Der Kopf senkt sich angenehm ein, ohne tief im Material zu versinken. Drehen wir uns auf die Seite, fühlen wir uns ebenfalls gut gebettet. Ein echtes Plus ist die unterschiedliche Höhe der beiden Seiten. Je nachdem, wie herum das Dormabell liegt, fällt die Unterstützung etwas höher oder niedriger aus. Insgesamt gehört es mit rund zwölf Zentimetern allerdings zu den höheren Modellen im Test. Das kann vor allem für Seitenschläfer mit breiteren Schultern von Vorteil sein – schließlich muss das Kissen den Abstand zwischen Schulter und Kopf ausgleichen.

Im Praxistest gefällt uns besonders die Kombination aus stabiler Unterstützung und angenehmem Liegegefühl. Das Dormabell wirkt zudem hochwertig verarbeitet. Wer Latex mag und bereit ist, für Material und Verarbeitung mehr auszugeben, bekommt mit dem Dormabell Cervical ein sehr bequemes Nackenstützkissen.

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Dormabell Cervical Nackenstützkissen
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139,95 €

Blackroll Recovery Pillow - handliches Multitalent

Kurz und knapp: Klein, aber sehr fein. Das Blackroll Recovery* ist bequem, vielseitig und ein idealer Reisebegleiter. Preislich bewegt es sich im Mittelfeld.

Das Blackroll erinnert an ein Samtkissen, auf dem Juwelen liegen: Es ist mit 50 cm Breite das kleinste Kissen im Test und mit einem Gewicht von circa 900 Gramm gleichzeitig auch das leichteste. Weil es so handlich ist, lässt es sich im mitgelieferten Beutel praktisch mit auf Reisen nehmen. Für unsere Expertin Saskia Voss ist das ein Pluspunkt: "Du kannst die einrollen und mit in den Koffer packen. Wenn du dich einmal daran gewöhnt hast, was perfekt passt, willst du nichts anderes mehr haben."

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BLACKROL Recovery Pillow
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99,90 €

Auch im Bett zeigt sich das Blackroll vielseitig. Zwei unterschiedlich geformte Seiten bieten wahlweise einen Nackenbogen für stärkere Unterstützung oder eine tiefere Kopfmulde. Auf dem Memoryschaum liegen wir im Test angenehm. Wer ein klassisches 80-Zentimeter-Kissen gewohnt ist, muss sich allerdings umstellen: Uns kommt das Blackroll zunächst ziemlich klein vor. Zum seitlichen Ankuscheln bleibt entsprechend wenig Platz.

Positiv fällt auch die Ausstattung auf. Der Memoryschaum ist laut Hersteller atmungsaktiv, das Kissen mit Oeko-Tex Standard 100 zertifiziert. Selbst die Bedienungsanleitung benötigt kein zusätzliches Papier, sondern ist direkt auf die Verpackung gedruckt – ein kleines, aber sinnvolles Detail. Besonders großzügig zeigt sich Blackroll beim Probeschlafen: Das Recovery Pillow kann 90 Tage getestet werden. Gerade bei einem Nackenstützkissen ist das ein starkes Argument. „Kissen muss man ausprobieren. Darum ist beim Kauf das Rückgaberecht so wichtig“, sagt auch Saskia Voss. So bekommt das kleine Blackroll ausreichend Zeit zu zeigen, ob es langfristig zum eigenen Schlaf passt.

Liebscher & Bracht Nackenstützkissen orthopädisch - ein verlässlicher Partner

Kurz und knapp: Mal weicher, mal fester: Das Nackenstützkissen von Liebscher & Bracht* lässt sich gut an die eigenen Vorlieben anpassen und erweist sich im Test als solide. Preislich gehört es allerdings nicht zu den günstigsten Modellen.

Einmal umdrehen – und schon fühlt sich das Kissen anders an. Liebscher & Bracht kombiniert zwei unterschiedlich feste Schaumschichten. Je nachdem, welche Seite oben liegt, bettet sich der Kopf weicher oder wird stärker gestützt. Zusätzlich lässt sich eine der beiden Lagen herausnehmen und damit die Höhe reduzieren. Das macht das Kissen flexibel: In voller Höhe eignet es sich vor allem für die Seitenlage, flacher kann es auch für Rücken- oder Bauchschläfer interessant sein. Auch beim Schlafklima will Liebscher & Bracht punkten. Die Struktur des Schaums soll die Luftzirkulation fördern – interessant für alle, denen nachts schnell warm wird.

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Liebscher & Bracht – Nackenstützkissen
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89,95 €119,95 €

Eine Besonderheit wartet außerhalb des Betts: Per QR-Code gibt es Zugang zu einem dreiwöchigen Schlafkurs. In täglichen Videos liefert Liebscher & Bracht Tipps und Übungen rund um den Schlaf. Wie viel man davon in den eigenen Alltag übernimmt, bleibt natürlich jedem selbst überlassen. Zum Ausprobieren des Kissens bleiben 20 Nächte. Das ist weniger als etwa beim Blackroll, reicht aber zumindest für mehrere Nächte in unterschiedlichen Einstellungen.

Die Hersteller werben mit zwei Härtegraden, was bedeutet, dass das Nackenstützkissen zwei verschieden feste Schaumeinlagen besitzt. Je nachdem, wie wir dieses Modell wenden, fühlt es sich am Kopf nachgiebiger oder stützender an. Zusätzlich kann eine der Lagen herausgenommen werden, was für Rücken- oder Bauchschläfer interessant ist. Wenn das Stützkissen als Ganzes genutzt wird, empfiehlt sich die Seitenlage. Beim Liebscher & Bracht kann dank der Schaumstruktur die Luft gut zirkulieren, was sehr hilfreich ist, wenn in der Nacht viel schwitzt wird. Bei diesem Kissen gibt es einen speziellen Service: Wer einen QR-Code scannt, kann an einem dreiwöchigen Schlafkursus teilnehmen. Hier werden via Video jeden Tag Ratschläge und Tipps gegeben, deren praktische Umsetzung jeder für sich selbst entscheiden kann. Dafür darf man das Liebscher & Bracht nur 20 Nächte Probeschlafen, bevor man es möglicherweise zurückgibt.

Tempur Original Schlafkissen Memory Foam - fest und eigen

Kurz und knapp: Kein Kuschelkissen: Das Tempur Original Schlafkissen* stützt sehr gezielt, fühlt sich im Test aber ausgesprochen fest an. Daran muss man sich gewöhnen – und günstig ist das Tempur ebenfalls nicht.

Schon beim ersten Draufliegen wird klar: Das Tempur will nicht jedem gefallen. Das wellenförmige Kissen fühlt sich ausgesprochen fest an und gibt Kopf und Nacken eine recht klare Position vor. „Aus meiner Sicht ist die Wellenform sehr vorgegeben, weniger gewölbte Kissen passen sich besser der Schlafsituation an“, urteilt Osteopathin Saskia Voss. Hinzu kommt eine Eigenart des viskoelastischen Schaums: Seine Festigkeit reagiert auf die Temperatur. In einem kühlen Schlafzimmer ist das Material zunächst fester und reagiert träger, durch Wärme wird es nachgiebiger. Für uns bleibt der Einstieg trotzdem schwierig. In den ersten Nächten empfinden wir das Kissen teilweise als drückend – besonders, wenn wir uns bewegen. Zwei unterschiedlich hohe Wellen bieten zwar die Wahl zwischen einer höheren und einer niedrigeren Nackenstütze, an unserem grundsätzlichen Liegeeindruck ändert das wenig.

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TEMPUR Original Schlafkissen Memory Foam
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94,99 €107,65 €

Das zeigt gleichzeitig, wie individuell ein Nackenstützkissen ist. „Du kannst das ergonomisch beste Kissen haben, morgens aufwachen und denken: Nee, das ist es nicht“, sagt Saskia Voss. Genau so geht es uns beim Tempur. Die ausgeprägte Form und das feste Material können für andere Schläfer genau richtig sein – zu unseren persönlichen Favoriten gehört das Kissen im Praxistest jedoch nicht. Gedacht ist das Tempur Original vor allem für Seiten- und Rückenschläfer. Mit rund 1,7 Kilogramm ist es außerdem das schwerste Kissen im Test. Zum Ausprobieren gibt der Hersteller 30 Tage Zeit. Die würden wir hier auch nutzen, denn das Tempur zeigt damit besonders deutlich: Ergonomisch sinnvoll heißt nicht automatisch bequem.

Wichtig zu wissen bei Nackenkissen

  • Entlastung: Ein Nackenstützkissen soll die Lücke zwischen Kopf, Nacken und Matratze so ausfüllen, dass die Wirbelsäule möglichst in einer natürlichen Position bleibt. „Im Gegensatz zu Standardkissen unterstützt das Nackenkissen den Nacken richtig“, erklärt Osteopathin Saskia Voss. Besonders wichtig ist ihr die Entlastung über Nacht: „Wenn ich aufwache und Verspannungen habe, ist mein Nacken morgens zusätzlich belastet, und dann muss der ja noch den ganzen Tag meinen Kopf tragen.“

  • Verarbeitung und Pflege: Bei unseren sechs Testkandidaten gibt es wenig zu meckern: Alle sind gut verarbeitet, die Bezüge lassen sich abnehmen und waschen. Auch normale Kissenbezüge können verwendet werden, müssen bei den kompakteren Modellen allerdings teilweise umgeschlagen werden. Wie lange ein Nackenstützkissen hält, hängt von Material, Qualität und Nutzung ab. Spätestens wenn der Schaum seine Form oder Stützkraft verliert, sollte über einen Austausch nachgedacht werden.

  • Das richtige Kissen: Die eine perfekte Höhe gibt es nicht. Entscheidend sind Schlafposition, Körperbau und Matratze. Seitenschläfer benötigen tendenziell ein höheres Kissen, Rückenschläfer ein niedrigeres und Bauchschläfer ein möglichst flaches. Auch die Matratze spielt mit: Auf einer weichen Matratze sinkt die Schulter stärker ein, weshalb meist ein niedrigeres Kissen genügt. Auf einer härteren Matratze bleibt die Schulter weiter oben – entsprechend höher darf das Kissen sein.

  • Anpassbarkeit: Herausnehmbare Schichten oder unterschiedlich hohe Seiten sind mehr als Spielerei. Sie ermöglichen es, die Kissenhöhe besser an den eigenen Körper und die bevorzugte Schlafposition anzupassen. Und am Ende hilft nur ausprobieren. Sie selbst besitze auch ein entsprechendes Kissen, erzählt unsere Expertin Saskia Voss - und verrät: "Beim Kauf habe ich auf Tests geachtet."

*Die Testredaktion rund um den ntv Produkt-Check ist unabhängig, erwirbt alle Produkte auf eigene Kosten, führt Tests durch und bewertet nach objektiven Kriterien. Wenn Sie ein Produkt über einen Link kaufen sollten, erhalten wir eine Provision. Der Preis ändert sich dadurch nicht.

Dieser Artikel erschien erstmalig am 9. Februar 2026 und wurde danach redaktionell überarbeitet.

Quelle: ntv.de

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