Panorama

Fluten verwüsten viele OrteMehrere Menschen sterben bei Unwettern in Frankreich

22.10.2026, 11:38 Uhr
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Bei den heftigen Unwettern im Südosten Frankreichs wurden viele Gemeinden - wie hier Saint-Mitre-les-Remparts in der Nähe von Marseille - teilweise überflutet. (Foto: AFP)

Seit mehreren Tagen wüten in Frankreich schwere Unwetter. Die Behörden melden "nie dagewesene" Flusspegel im Südosten des Landes, ganze Stadtviertel sind überflutet. In der Küstenregion Bouches-du-Rhône und auf Korsika kommen mehrere Menschen in den Wassermassen ums Leben.

Bei schweren Unwettern im Südosten Frankreichs sind mindestens vier Menschen ums Leben gekommen. Im direkt am Mittelmeer gelegenen Département Bouches-du-Rhône seien drei Menschen gestorben, teilten die Behörden mit. Zudem war am Dienstag ein Mann im Département Haute-Corse ums Leben gekommen, als sein Auto von einem über die Ufer getretenen Fluss mitgerissen wurde. Ein Mensch wird zudem noch vermisst.

Der gesamte Südosten Frankreichs war am Montag und Dienstag von heftigen Unwettern heimgesucht worden. Wassermassen rissen Autos mit sich, Straßen wurden unpassierbar und in vielen Ortschaften standen noch am Mittwoch ganze Stadtviertel unter Wasser.

Die Behörden im Westen des Départements Bouches-du-Rhône sprachen von "noch nie dagewesenen" Wasserpegeln. Wie die Feuerwehr von Bouches-du-Rhône in der Nacht mitteilte, "ertranken zwei Frauen im Alter von 86 und 26 Jahren in einem Keller in Lançon-Provence". Zudem sei ein 75-jähriger Mann tot aufgefunden worden, der "von den Wassermassen mitgerissen" wurde.

In Haute-Corse wiederum wurde ein Geländewagen in Ghisonaccia vom Fluss Fium'Orbu mitgerissen. Ein Mann konnte sich durch das Fenster des Fahrzeugs retten, ein anderer konnte jedoch nur noch tot geborgen werden. 

Quelle: ntv.de, lar/AFP

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