Der TagStudie: Superreiche verursachen unverhältnismäßige Klimaschäden
Nicht nur Vermögen sind ungleich verteilt, auch die Luftverpestung geht einer Studie zufolge viel stärker auf das Konto von Superreichen verglichen mit dem Großteil der Menschheit. Laut dem Report "Disaster Divide" (Katastrophenkluft) von der Entwicklungsorganisation Oxfam verursachten Privatjets weltweit im vergangenen Jahr in nur zwei Sekunden mehr klimaschädliches Co2 als ein Mensch aus den ärmsten 50 Prozent der Weltbevölkerung im gesamten Jahr. Und bezogen auf Deutschland rechnet die Studie weiter vor: Privatjets produzierten in weniger als einer halben Stunde mehr Co2 als ein Normalverbraucher in Deutschland im gesamten Jahr. Der Bericht untersuchte auch die Investitionen von 1000 Milliardären im Jahr 2025. Davon flossen 71 Prozent in besonders klimaschädliche Sektoren wie Öl, Gas oder Chemie. Oxfam fordert daher, Superrreiche zum Beispiel über Steuern auf hohe Vermögen mehr in die Verantwortung zu nehmen.