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Der TagKanadische Musiklegende verklagt Trump-Team auf 10 Millionen Dollar

27.10.2026, 16:43 Uhr

Der Sänger Neil Young klagt gegen die Verwendung seines Hits "Rockin' in the Free World" auf Wahlkampfveranstaltungen von US-Präsident Donald Trump. Young verlangt Schadenersatz in Höhe von zehn Millionen Dollar (rund 8,97 Millionen Euro). Das geht aus Gerichtsdokumenten hervor, die beim Bundesgericht im US-Bundesstaat Virginia eingereicht wurden. "Das Lied steht für das genaue Gegenteil von allem, wofür Donald J. Trump steht", heißt es in den Unterlagen. Der Sänger wirft dem Wahlkampfkomitee "Trump 47" einen Verstoß gegen das Urheberrecht vor. Das 1989 veröffentlichte Lied sei mehrmals ohne Youngs Erlaubnis auf Wahlkampfveranstaltungen der Republikaner gespielt worden, heißt es weiter, unter anderem am 12. Oktober kurz vor einem Auftritt des US-Präsidenten.

Young hatte Trump zuletzt als schlechtesten Präsidenten in der Geschichte der USA bezeichnet. Der Sänger hatte bereits 2020 wegen Urheberrechtsverletzung geklagt, nachdem bei einer Trump-Kundgebung neben "Rockin' in the Free World" auch "Devil's Sidewalk" gespielt worden war. Danach habe sich eine andere, Donald Trump nahestehende Gesellschaft verpflichtet, die beiden Lieder künftig nie mehr ohne entsprechende Lizenz und Erlaubnis von Young zu verwenden, heißt es in dem Gerichtsdokument.  

Quelle: ntv.de