mit Tobias HauserDas war Donnerstag, der 03. September 2026
Liebe Leserinnen und Leser,
Die Bewertung der Sparpläne des VW-Vorstands durch den Aufsichtsrat war mit Spannung erwartet worden. Im Mittelpunkt stehen die Zukunft von vier deutschen Werken und ein Abbau von Zehntausenden Arbeitsplätzen. Nun gibt es ein einstimmiges Votum: Volkswagen will in den kommenden Jahren weitere 50.000 Stellen streichen. Der Volkswagen-Aufsichtsrat hat dem Sanierungsplan des Vorstands zugestimmt. Die Abstimmung sei einstimmig erfolgt, teilte das Unternehmen nach einer Sitzung des Präsidiums mit. Mehr lesen Sie hier.
Ansonsten kann ich Ihnen noch diese Texte ans Herz legen:
Die Regierung in Rom feiert eine besondere Leistung: Sie ist so lange im Amt wie keine vor ihr seit Ende des Zweiten Weltkriegs. Doch die Stützpfeiler von Melonis Stabilität wackeln aber inzwischen.
Nach den mutmaßlichen Angriffen auf das deutsche Stromnetz wird dessen Verwundbarkeit mehr als deutlich. Fachleute halten eine lückenlose Überwachung für illusorisch. Sie plädieren für ein anderes Konzept, das aus der Ukraine bekannt ist.
Großer Balkon, breite Straße, höherer Radweg, einladende Bänke: Die neue Carolabrücke in Dresden wird deutlich schöner als das vor zwei Jahren eingestürzte Bauwerk. So viel steht schon jetzt fest. Doch welche Merkmale die Brücke im Detail aufweisen wird, soll erst noch entschieden werden.
Damit verabschiede ich mich! Haben Sie einen schönen Abend!
Ihr Tobias Hauser
"Auftrittsverbot": Rapper Shindy muss Tour absagen
Der Rapper Shindy hat seine geplante "Blüte 2 Tour" kurzfristig abgesagt. Als Grund nannte der 37-Jährige einen Rippenbruch. In einer Instagram-Story teilte Shindy mit, er müsse "schweren Herzens" alle Termine der Tournee streichen. "Mein Arzt hat mir gestern Nachmittag aufgrund eines schweren Rippenbruchs, den ich mir bei einem Unfall zugezogen habe, Auftrittsverbot erteilt", schrieb er.
Details zum Unfall nannte der 37-Jährige nicht. Der Künstler bat seine Fans um Entschuldigung für die "entstandenen Unannehmlichkeiten" und betonte, er bedauere die Situation sehr. Insgesamt waren acht Shows geplant. Das erste Konzert war für den 4. September in der Frankfurter Jahrhunderthalle angesetzt.
Französischer Bürgermeister will Tigermücken "festnehmen lassen"
Ein französischer Bürgermeister hat für Tigermücken ein offizielles Überflugverbot für seine Kommune erlassen. "In Anbetracht der Tatsache, dass ihre wiederholten, niedrigen oder kreisförmigen Flüge und ihre Stiche geeignet sind, Verärgerung und Verzweiflung hervorzurufen", seien diese fortan untersagt, heißt es in der Verfügung, die der Bürgermeister von Saint-Just Saint-Rambert Anfang September erlassen hat. Jede Tigermücke, die sich nicht daran halte, müsse "mit strafrechtlicher Verfolgung rechnen".
Bislang sei noch keine Mücke festgenommen worden, räumte Bürgermeister Olivier Joly ein. "Das Thema ist zugleich heiter und ernst, die kleinen Viecher können uns das Leben vermiesen", sagte er. In der Verfügung forderte er die Bevölkerung des 15.000-Einwohner-Ortes auf, stehendes Wasser in Eimern, Blumentopf-Untersetzern und Altreifen zu beseitigen, um Brutstätten für Mücken zu verringern. Die Stadtverwaltung stellte 45.000 Euro für den Mückenkampf zur Verfügung, nicht nur in Form von Mückenfallen, sondern auch für Nistorte für Fledermäuse, Meisen und Schwalben, die sich unter anderem von Mücken ernähren. In Folge des Klimawandels breitet sich in Frankreich die Asiatische Tigermücke weiter aus. Sie kommt auch schon in Teilen Deutschlands vor. Die Tigermücke kann Krankheitserreger wie das Chikungunya-, Dengue- oder Zikavirus auf Menschen übertragen
Mehr als 1300 Kinder im Libanon "Opfer der Gewalt"
Im Libanon sind nach Angaben der Kinderrechtsorganisation Save the Children in den vergangenen sechs Monaten mindestens 257 Kinder im Konflikt zwischen Israel und der Hisbollah getötet worden. 1.039 seien in dem gleichen Zeitraum verletzt worden, hieß es in einer Mitteilung. Die Angaben beruhen auf Zahlen des libanesischen Gesundheitsministeriums.
Seit der jüngsten Eskalation des Konflikts seien damit fast 1300 Kinder zu Opfern der Gewalt geworden, so Save the Children. Das seien im Schnitt mehr als sieben Kinder pro Tag. Auch seit der im Juni vereinbarten Waffenruhe seien Kinder weiterhin Gewalt, Vertreibung und den Folgen zerstörter Infrastruktur ausgesetzt, teilte die Organisation mit.
Weitere rund 50.000 Jobs sollen bei VW wegfallen
Vor zwei Monaten scheitern die Sparpläne des VW-Vorstands im Aufsichtsrat. Im Mittelpunkt stehen die Zukunft von vier deutschen Werken und ein Abbau von Zehntausenden Arbeitsplätzen. Nun gibt es doch grünes Licht.
Netflix erhöht Preise in Deutschland
Netflix erhöht nach mehr als zwei Jahren wieder die Preise in Deutschland. Das teuerste "Premium"-Abo mit 4K-Bildqualität und 3D-Sound kostet nun pro Monat 21,99 Euro statt zuvor 19,99 Euro, wie aus Angaben auf der Netflix-Website für Deutschland hervorgeht. Beim "Standard"-Abonnement mit Full-HD-Bild und weniger gleichzeitig nutzbaren Geräten steigt der Preis von 13,99 auf 15,99 Euro. Das Abo mit Werbung verteuert sich von 4,99 Euro auf 6,99 Euro.
Seit Netflix gegen Passwort-Trittbrettfahrer vorgeht, die nicht im selben Haushalt leben, gibt es eine Zusatzgebühr für solche Nutzer. Im Werbe-Abo steigt der Preis für sie von 3,99 auf 4,99 Euro und in den beiden anderen Modellen von 4,99 auf 5,99 Euro. Das werbefreie Basis-Abo, in dem Bestandskunden noch verbleiben konnten, lässt Netflix auslaufen.
Flughafen BER wegen Gefahrgut-Alarm teilweise evakuiert
Die Polizei hat am Hauptstadtflughafen BER das Terminal 1 geräumt. Das bestätigte ein Sprecher der Polizei. Die Fluggäste wurden aufgefordert, das Gebäude zu verlassen. Laut Bundespolizei habe eine Frau beim Servicepoint der Bundespolizei gesagt, sie habe einen gefährlichen Stoff dabei. "Bei der unbestimmten Substanz konnte eine Gefahr nicht ausgeschlossen werden", sagte der Sprecher. Deswegen wurde der Gefahrgut-Alarm ausgelöst. Weitere Angaben machte er zunächst nicht.
Die Flughafengesellschaft bestätigte den Vorfall: "Wegen des Verdachts auf einen gefährlichen Stoff hat die Bundespolizei gegen 17.45 Uhr einen Gefahrgutalarm ausgelöst", schrieb ein Sprecher des Flughafens. Aus Sicherheitsgründen wurde daher "der öffentliche Bereich des Terminal 1 geräumt". Bereits abfertigungsbereite Maschinen konnten regulär starten, im Anflug befindliche Maschinen konnten weiterhin landen. Lediglich der öffentliche Bereich sei geräumt worden, betonte er. Der Bereich hinter den Sicherheitskontrollen sei nicht evakuiert worden. Die Abfertigung der Fluggäste "wird so weit wie möglich auf Terminal 2 verlegt", schob der Sprecher nach. "Inwieweit es zu Verspätungen und Flugausfällen kommt, ist aktuell nicht absehbar." Weitere Angaben machte er zunächst nicht.
Wegen des Polizeieinsatzes wurde nach Angaben der Deutschen Bahn der Zugverkehr zwischen Schönefeld und dem Flughafen BER unterbrochen. Die S-Bahn verwies auf den Bus, um zum Flughafen zu gelangen.
Mamdani verbannt KI für unter 14-Jährige aus Schulen
New York schränkt die Nutzung von Künstlicher Intelligenz (KI) an öffentlichen Schulen deutlich ein. Ab Schulbeginn in der kommenden Woche sollen Grund- und Mittelschüler im Alter von bis zu 14 Jahren keine KI-Anwendungen mehr benutzen, wie Bürgermeister Zohran Mamdani am Mittwoch (Ortszeit) verkündete. Nach Angaben der "New York Times" betrifft dies rund 600.000 Schülerinnen und Schüler.
"Die Technologie-Branche will uns glauben machen, dass KI in der frühen Bildung nicht nur unvermeidlich, sondern sogar notwendig ist", sagte Mamdani. "Wir sehen das anders." Das KI-Verbot gilt nach Mamdanis Worten vorerst für ein Jahr. Eine Koalition aus Eltern und Erziehern (AIM) hatte sogar ein zweijähriges Moratorium gefordert. Mamdani sagte, es gehe angesichts der rasanten Entwicklung von sogenannter generativer KI darum, "die Zukunft richtig zu gestalten". Ein sechsjähriges Kind sei "zu jung, um eine Zwiebel zu schneiden, ein Ei zu braten oder einen Herd sicher zu benutzen", fügte er hinzu. "Dasselbe Prinzip gilt für KI."
Farage-Partei erhält 75 Prozent ihrer Spenden von umstrittenem Krypto-Investor
Die populistische britische Partei Reform UK hat eine Spende in Höhe von vier Millionen Pfund von einem umstrittenen Krypto-Investor erhalten. Ben Delo, der in den USA wegen eines Verstoßes gegen das Bankgeheimnis verurteilt und von Donald Trump begnadigt worden war, steuerte damit 75 Prozent der gesamten Parteispenden im vergangenen Quartal bei. Insgesamt nahm die von dem langjährigen Brexit-Vorkämpfer Nigel Farage geführte Partei von April bis Juni 5,3 Millionen Pfund an Spenden ein, wie aus am Donnerstag veröffentlichten Zahlen der Wahlbehörde hervorgeht. Reform UK teilte mit, man freue sich über die Unterstützung erfolgreicher britischer Unternehmer bei der Vorbereitung auf die nächste Parlamentswahl.
Der bisherige Hauptgeldgeber, der in Thailand lebende Krypto-Unternehmer Christopher Harborne, spendete in dem Quartal dagegen nichts. Die britische Regierung hatte in diesem Jahr Pläne angekündigt, die finanziellen Zuwendungen von im Ausland lebenden britischen Staatsbürgern auf 100.000 Pfund zu begrenzen. Nachdem zudem bekannt wurde, dass Harborne Farage im Jahr 2024 fünf Millionen Pfund zukommen ließ, die dieser nicht deklarierte, sank die Beliebtheit der Partei.
Harry Styles und Zoe Kravitz sollen intime Hochzeit planen
Harry Styles und Zoë Kravitz planen einem Bericht zufolge eine kleine und intime Trauung, danach soll aber ausgiebig gefeiert werden. Das meldet das US-Magazin "People" unter Berufung auf eine anonyme Quelle aus dem Umfeld des Paares. Öffentlich geäußert haben sich der Sänger und die Schauspielerin dazu bislang nicht, auch ihre Sprecher haben die Berichte nicht kommentiert.
Auf eine Zeremonie im engen Freundes- und Familienkreis sollen demnach größere Partys mit Musik und Tanz folgen. "Zoë und Harry möchten Live-Musik - das ist für sie ein wichtiger Bestandteil der Hochzeit", wird die Quelle zitiert. "Ansonsten liegt ihnen vor allem daran, ihre Liebsten um sich zu haben und mit den Menschen, die ihnen nahestehen, zu feiern." Das Paar gehe die Vorbereitungen entspannt an: "Was die Details der Hochzeit angeht, sind sie nicht besonders pingelig." Im Vordergrund stehe vielmehr, "ihren Liebsten ein schönes und unterhaltsames Erlebnis zu bereiten". Ein Hochzeitstermin ist bislang nicht bekannt.
"Ein paar Monate": Vance spricht in Podcast vom Ende der Welt
Der US-Vizepräsident JD Vance hat in einem Interview mit dem evangelikalen Podcaster Bryce Crawford darüber gesprochen, dass er nicht überrascht wäre, wenn der Antichrist bereits unter den Menschen wandeln würde. "Ich glaube, es gibt so Dinge auf der Welt, die dazu führen, dass ich mich nicht wirklich schockiert fühlen würde, wenn der Antichrist unter uns wandeln würde. Aber ich versuche, mich nicht zu sehr darauf zu konzentrieren", sagte er. Er sei sich sicher, dass die "Endzeit" kommen werde. Es sei lediglich die Frage, ob dies "Tausende Jahre" oder "ein paar Monate" entfernt sei.
Vance sagte in dem Podcast außerdem, einige der Dinge, die KI-Firmen täten, hätten "wirklich, wirklich seltsame spirituelle dunkle Energie". Eine Firma, die er nicht genau benannte, würde beispielsweise Begräbnisrituale für ältere Versionen ihrer KI abhalten, sobald eine neue erschienen sei. Ironisch, denn genau wie US-Präsident Donald Trump setzt sich Vance für den Bau von Datencentern und KI-Infrastruktur ein.
Deutsche Geisterfahrerin rast auf Drogen durch Italien
Eine 32-jährige Deutsche sorgt auf einer italienischen Autobahn für einen Großeinsatz. Unter Drogeneinfluss wendet sie und fährt rund 15 Kilometer entgegen der Fahrtrichtung. Erst eine Großfahndung kann die gefährliche Fahrt stoppen.
Bergsteiger verunglückt in bayerischen Alpen
Ein 24-Jähriger ist in den bayerischen Alpen tödlich verunglückt. Wie er zu Tode kam, war unklar, wie die Polizei in Rosenheim am Donnerstag mitteilte. Demnach war der Mann aus Dortmund am späten Mittwochvormittag vom Obersalzberg zum Kehlsteinhaus aufgebrochen. Sein Vater meldete ihn gegen 21.30 Uhr schließlich als vermisst.
In der Nacht fanden Einsatzkräfte den leblosen 24-Jährigen am Steftensteig im Endstal. Die Leiche wurde am Morgen geborgen.
Polizei sucht wegen offener ICE-Tür bei Tempo 200 Hinweise
Nach der gefährlichen Öffnung einer ICE-Tür bei Tempo 200 in Unterfranken sucht die Polizei weiter nach einem Täter. Die Notentriegelung der Tür sei beschädigt worden, sagte ein Sprecher der Bundespolizei. Einen Defekt schlossen nun auch die Ermittler aus. Zuvor hatte schon die Deutsche Bahn eine technische Panne ausgeschlossen. Ob die Nothilfeeinrichtung gezielt oder versehentlich beschädigt wurde, sei jedoch weiterhin unklar. Einen "konkreten Tatverdächtigen" gebe es derzeit nicht.
Der Lokführer hatte den ICE 528 am Dienstagabend auf der Fahrt von München nach Dortmund gestoppt, nachdem sich im hinteren Zugteil eine Tür geöffnet hatte. Der Zug blieb am Eingangsportal eines Tunnels bei Karlstadt (Landkreis Main-Spessart) stehen. An Bord waren 238 Reisende und acht DB-Mitarbeiter. Verletzt wurde niemand. Die Beamten gehen davon aus, dass niemand den Zug nach dem Zwischenfall verlassen hat oder herausgefallen ist. Eine Suche nach Menschen und Gepäck bei Helligkeit am Tag danach blieb laut dem Sprecher "ohne Ergebnis". Vermisst werde auch niemand.
Katz droht bei Angriff Iran in "Steinzeit zurückzuversetzen"
Der israelische Verteidigungsminister Israel Katz hat dem Iran im Fall eines Angriffs mit einer massiven Reaktion gedroht - und dabei alten Floskeln von US-Präsident Donald Trump gebraucht. "Wir würden die gesamte nationale militärische und zivile Infrastruktur im Iran treffen - auch die Energieinfrastruktur - und den Iran tief in die Steinzeit und das Zeitalter der Finsternis zurückversetzen", sagte Katz laut Angaben seines Büros. "Ein iranischer Angriff auf Israel würde uns von jeglichen bestehenden Beschränkungen befreien." Weiter erklärte er: "Wir beobachten Anzeichen dafür, dass der enorme wirtschaftliche Druck, unter dem der Iran steht, sowie die Angst vor einem Aufstand und dem Zusammenbruch des Regimes das Land zu verzweifelten Maßnahmen treiben könnten."
Israel und die USA führen seit Ende Februar Krieg gegen den Iran. Erst im April hatte Trump in Bezug auf das Land gesagt: "Wir werden sie zurück in die Steinzeit versetzen, wo sie hingehören." Bei vielen Iranerinnen und Iranern, auch Regierungsgegnern, löste diese martialische Drohung große Empörung aus.
Schichtwechsel
Liebe Leserinnen und Leser,
meine Kollegin Friederike Zörner verabschiedet sich wohlverdient in den Feierabend. Ich übernehme, mein Name ist Tobias Hauser und ich begleite Sie von hier an durch den Tag. Sie erreichen mich unter tobias.hauser@ntv.de. Los geht's!
Zwei Deutsche an Stränden in Südfrankreich ertrunken
Zwei deutsche Touristen im Alter von 53 und 80 Jahren sind in Frankreich bei Badeunfällen ertrunken. Die beiden Männer hätten an zwei Stränden im Baskenland gebadet, die seit Ende der Sommerferien nicht mehr täglich überwacht seien, teilten die Behörden mit. Der 53-Jährige wurde demnach von Surfern im Ort Bidart aus dem Wasser geholt, konnte aber nicht mehr wiederbelebt werden. Seine beiden Kinder im Alter von 19 und 15 Jahren hielten sich ebenfalls am Strand auf. Wenige Stunden später wurden Küstenrettungskräfte am Strand in Anglet auf einen 80-Jährigen aufmerksam, der bereits einen Herz-Kreislauf-Stillstand erlitten hatte. Viele Strände an der baskischen Küste werden seit Ende August nur noch an Wochenenden überwacht.
Ikone der Frauenbewegung Gloria Steinem ist tot
Die bekannte US-Feministin und Journalistin Gloria Steinem ist im Alter von 92 Jahren gestorben. Steinem starb am Mittwoch in ihrem Zuhause in New York, wie ihre Stiftung auf Instagram mitteilte. Sie sei umgeben gewesen "von einigen der vielen, die sie liebten". Gloria Steinem habe fast ein Jahrhundert gelebt und sich bis zuletzt für Gleichberechtigung eingesetzt, heißt es in der Mitteilung. Besonders hervorgehoben wird darin ihre Fähigkeit, anderen zuzuhören und ihnen das Gefühl zu geben, gesehen und gehört zu werden.
Steinem wurde am 25. März 1934 in Toledo im US-Bundesstaat Ohio geboren. Nach ihrem Studium am Smith College arbeitete sie zunächst als Journalistin. Schon früh konzentrierte sie sich auf Themen, die das Leben von Frauen und gesellschaftliche Ungleichheiten betrafen. Einen ihrer bekanntesten journalistischen Einsätze absolvierte sie 1963. Für ein zweiteiliges Exposé arbeitete Steinem elf Tage lang undercover als "Playboy Bunny" im Playboy Club in New York. Ihr Bericht machte öffentlich, unter welchen Bedingungen die sogenannten Bunnys arbeiteten, und sorgte für große Aufmerksamkeit. Steinem entwickelte sich in den folgenden Jahren zu einer der prominentesten Stimmen der US-amerikanischen Frauenbewegung. Sie schrieb Bücher und zahlreiche Artikel, hielt Vorträge und setzte sich unter anderem für Selbstbestimmung, den Kampf gegen häusliche Gewalt und sexuelle Gewalt sowie für LGBTQ-Rechte ein. Auch gegen weibliche Genitalverstümmelung und die Ausbeutung von Frauen wandte sie sich.
Klimaphänomen El Niño nimmt schon jetzt "Super-Ausmaße" an
Die Folgen des menschengemachten Klimawandels sind schon jetzt vielerorts zu spüren. In den kommenden Monaten werden darüber hinaus viele Menschen und die Natur durch ein natürliches Klimaphänomen vor weitere erhebliche Belastungen gestellt: El Niño. Nach Angaben des Weltwetterorganisation (WMO) muss sich die Welt für regional extreme Hitze, Dürren und Überschwemmungen wappnen. Es stehe bis zum Jahreswechsel ein außergewöhnlich starker El Niño an. Die Temperaturen im tropischen Teil des Pazifischen Ozeans, die das Weltwetter stark beeinflussen, seien jetzt schon außergewöhnlich hoch. "Der El Niño nimmt vor unseren Augen Super-Ausmaße an", sagte UN-Generalsekretär António Guterres. "Die Welt befindet sich in der Gefahrenzone extremer Wetterereignisse."
Die WMO benutzt den Ausdruck "Super-El-Niño", den einige Experten verwenden, selbst nicht. Die Organisation berücksichtigt für ihre El-Niño-Vorhersagen Berechnungen mehrerer Wetterdienste aus aller Welt. Das Phänomen tritt alle zwei bis sieben Jahre natürlich auf. Es ist nicht durch den Klimawandel verursacht, kann seine Folgen aber zusätzlich verschärfen.
Jens Spahn zeigt Rapper Ski Aggu an
Die Sätze haben es in sich. In den sozialen Medien verbreiten sich seit geraumer Zeit Videoschnipsel von Aussagen des Rappers Ski Aggu, die er in der sogenannten "Almani Show" getätigt hat. Dort behauptete er am 18. August, auf einer "Chem-Party" den CDU-Politiker Jens Spahn dabei beobachtet zu haben, wie dieser "die schlimmsten Bretter gezogen" habe. Als Chem-Partys werden private Treffen bezeichnet, bei denen gezielt verabredeter Geschlechtsverkehr mit dem Konsum meist synthetischer Drogen kombiniert wird.
"Die Inhalte des Videos sind frei erfunden und erlogen. Die Ersteller des Videos wurden anwaltlich abgemahnt, das Video wurde zwischenzeitlich gelöscht. Eine Strafanzeige wird gestellt", hieß es aus Spahns Büro auf Anfrage des "Stern". Ski Aggus Äußerungen fielen in einem im Berliner U-Bahnhof Tempelhof aufgenommen Stream einer Neuköllner Rap-Crew. Dort unterhielt er sich unter anderem mit Rapper Almani AOB. Der Talk wurde live auf Twitch gestreamt, dann aber von der Polizei wegen Sicherheitsbedenken gestoppt. Das Originalvideo wurde inzwischen gelöscht, verbreitet sich aber weiter in den sozialen Medien.
Häftling knackt Schloss seiner Zelle mit Bleistift
Ein US-Häftling nutzt eine überraschend simple Schwachstelle: Mit einem Bleistift öffnet Charles Dieterich seine Zellentür. Von dort spaziert er in die Küche, anschließend klettert er über einen Stacheldrahtzaun in die Freiheit. Es bleibt allerdings ein kurzes Vergnügen.
Deutscher fährt auf Campingplatz in Frankreich kleine Tochter tot
Tragisches Unglück: Ein Mann aus Stuttgart hat beim Manövrieren seines Autos auf einem Campingplatz in Frankreich versehentlich seine kleine Tochter totgefahren. Das anderthalbjährige Mädchen sei mit seinen drei Brüdern zunächst von dem SUV ferngehalten worden und habe sich dann unerwartet genähert, erklärte der Staatsanwalt von Sarreguemines. Dabei sei es zu dem Unfall gekommen. Der 45-jährige Vater habe nicht unter dem Einfluss von Alkohol oder Drogen gestanden. Der Unfall ereignete sich am Mittwoch im Ort Grostenquin, etwa 40 Kilometer südwestlich von Saarbrücken.
BSW macht eigenen Vorschlag für Bundespräsidentin
Am 30. Januar wird bestimmt, wer die Nachfolge von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier antritt. Einige Kandidaten-Namen sind schon im Umlauf, es zeichnet sich ab, dass tatsächlich erstmals eine Frau das höchste Staatsamt in Deutschland bekleiden könnte. Nun lässt das BSW mit einem eigenen Vorschlag aufhorchen: "Gabriele Krone-Schmalz wäre eine glaubwürdige Persönlichkeit, die vielen Menschen aus dem Herzen spricht", sagte Parteigründerin Sahra Wagenknecht.
Die 76-jährige Publizistin war Ende der 1980er Jahre zu Sowjetzeiten Moskau-Korrespondentin der ARD. Nach der völkerrechtswidrigen russischen Annexion der ukrainischen Halbinsel Krim 2014 warb sie darum, Verständnis für die Position des russischen Präsidenten Wladimir Putin aufzubringen und schrieb EU und Nato eine Mitschuld an dem Konflikt zu. Den russischen Angriff auf die gesamte Ukraine 2022 verurteilte Krone-Schmalz als völkerrechtswidrig, wandte sich aber gegen Waffenlieferungen an die Ukraine und forderte Gespräche mit Putin. Mit ihren Positionen löste sie in der Vergangenheit auch Widerspruch aus.
Siegmund weist Meinungsverschiedenheit mit Weidel zu Familienbild zurück
Sie selbst lebt mit einer Frau zusammen und hat zwei Kinder. Doch in dem Lebensstil seiner Parteichefin Alice Weidel sieht der AfD-Spitzenkandidat in Sachsen-Anhalt, Ulrich Siegmund, angeblich keinen Widerspruch zu dem von seiner Partei propagierten Familienbild. Die Formulierung "sexuelle Abweichung und nichtreproduktive Lebensweise" im Wahlprogramm verteidigte Siegmund im "Frühstart" von RTL/ntv. Jeder solle "so leben, wie er glücklich ist". Doch es folgt sogleich das große Aber: Es sei ein Unterschied, "ob ich eine Familie, die Kinder in die Welt setzt, besonders gesellschaftlich unterstütze". Weidel hatte im Interview mit RTL/ntv im Juli auf die Passage im Wahlprogramm der AfD in Sachsen-Anhalt angesprochen gesagt: "Da gehe ich nicht mit. Weil ich deutlich gesellschaftlich liberaler aufgestellt bin, weil ich es auch lebe. Ich lebe es." Sie fügte an: "Wir sollten eigentlich so diese Zweiteilung hinter uns lassen." Siegmund weist nun Streit darüber zurück: "Das hatte ich rückblickend anders erachtet."
Im Wahlprogramm der rechtsextremen Landespartei steht: "Nur aus der Verbindung von Mann und Frau gehen Kinder und damit kommende Generationen hervor." Eine "intakte Familie bestehend aus Mutter, Vater und Kindern" sei "erwiesenermaßen die beste Voraussetzung für eine gute und gesunde Kindesentwicklung". Weiter heißt es: Steigende Abtreibungs- und sinkende Geburtenraten hingen auch damit zusammen, "dass sexuelle Abweichungen und nicht-reproduktive Lebensweisen" offensiver beworben würden. An anderer Stelle ist von "nicht-normalen Geschlechtsidentitäten" oder "abseitigen sexuellen Vorlieben" die Rede.
Auto rutscht von Hebebühne: Tödlicher Arbeitsunfall im Südwesten
Bei einem Arbeitsunfall im baden-württembergischen Aalen ist ein 45-Jähriger ums Leben gekommen. Wie die Polizei in Aalen mitteilte, führte der Mann am Mittwoch Arbeiten an einem Auto aus, als er zwischen dem Fahrzeug und einer Hebebühne eingeklemmt wurde. Dabei wurde er tödlich verletzt.
Laut Beamten rutschte das Auto teilweise von der Hebebühne, die Ursache dafür ist noch unklar. Feuerwehr und Rettungsdienst waren mit fünf Fahrzeugen und 16 Einsatzkräften vor Ort. Die Ermittlungen zum Unfallablauf dauern an.
Anschlagsversuch auf Rüstungsunternehmen? Brandsätze auf Münchner Baustelle geworfen
Nach einer Brandattacke auf eine Baustelle in München vermutet das Bayerische Landeskriminalamt (LKA) einen Anschlagsversuch gegen ein Unternehmen aus dem Rüstungsbereich. Es werde wegen eines politischen Hintergrunds ermittelt, sagte ein Sprecher des LKA. In der Nacht waren mehrere Brandsätze auf die Baustelle geworfen worden, zwei Menschen wurden später an einer Tankstelle festgenommen. Ob sie mit der Tat in Verbindung stehen, werde nun ermittelt.
Mindestens einer der Brandsätze habe ein Feuer ausgelöst, das Polizisten löschten. Größerer Schaden sei nicht entstanden, sagte ein Sprecher. Ein weiterer Brandsatz musste von Spezialkräften entschärft werden. Die Brandsätze sollen gegen Mitternacht aus einem Auto geworfen worden sein. Ein Zeuge beobachtete den Vorfall und alarmierte die Polizei. Nach der Fahndung wurden eine 28-Jährige und ein 38-Jähriger festgenommen.
Türkamera filmt, wie Mann vom Blitz getroffen wird
Für viele ist ein Zahnarzttermin als solches schon Horror genug. Doch das, was dem New Yorker Thomas Fahmy auf dem Weg zum Zahnarzt passiert ist, setzt dem Ganzen für Angstpatienten vermutlich die Krone auf: Direkt neben Fahmy schlägt ein Blitz in einen Baum ein. Der Mann geht zu Boden, bleibt aber bei Bewusstsein und spürt am ganzen Körper ein brennendes Kribbeln. Statt zum Zahnarzt führt ihn sein Weg nun woandershin.
Disney-Star mit nur 33 Jahren gestorben
Die ehemalige Disney-Darstellerin Carla Jeffery ist tot. Sie wurde nur 33 Jahre alt. Die Schauspielerin, die vor allem für ihre Rolle als Bree in der "Zombies"-Reihe bekannt war, ist am Dienstag gestorben, wie ihre Agentur auf Instagram mitteilte. "Wir sind zutiefst erschüttert und trauern um unsere geliebte Carla Jeffery", hieß es in einer Erklärung von Alexanders Talent Management. "Mehr als 20 Jahre lang gehörte Carla zur Familie von Alexanders Talent Management, und es war ein unglaubliches Privileg, mitzuerleben, wie sie sich von einem talentierten jungen Mädchen zu der schönen, lebensfrohen Frau und Schauspielerin entwickelte, die sie geworden ist", so das Management der Künstlerin weiter. Man werde sich an ihr "ansteckendes Lächeln, ihr Lachen, ihr Talent und das wunderschöne Strahlen, das sie überallhin mit sich trug" erinnern.
"Unser tiefstes Mitgefühl und unser Beileid gelten Carlas Familie und ihren Angehörigen", schloss die Erklärung: "Ruhe in Frieden, Carla. Wir werden dich sehr vermissen und dich für immer lieben." Jefferys Todesursache ist noch nicht bekannt.
Triebwerk ausgefallen - Flugzeug mit US-Minister muss notlanden
Wegen eines ausgefallenen Triebwerks musste ein Flugzeug mit US-Heimatschutzminister Markwayne Mullin an Bord in der Hauptstadt Washington notlanden. "Die Piloten der US-Küstenwache ließen die Landung mit nur einem Triebwerk wie eine Routineangelegenheit erscheinen", schrieb Mullin auf der Plattform X. Nach der Landung hätten die Piloten Mullin gesagt, dass es ihre erste Notlandung gewesen sei. "Wir hätten nicht besser aufgehoben sein können."
Insgesamt hätten sich 14 Menschen in der Maschine befunden, hieß es in einem Beitrag des Lokalmediums DMV Live News, den Mullin auf X teilte. Demnach war das rechte Triebwerk auf halber Strecke ausgefallen, woraufhin die Maschine nach Washington umgeleitet wurde. Was der Zielort des Flugs war, ist noch unklar. "Keine Panik, nur pure Professionalität", lobte Mullin die Piloten.
Das wird heute wichtig
Guten Morgen,
es sind nur noch wenige Tage bis zu der mit Spannung erwarteten Landtagswahl in Sachsen-Anhalt. Der Wahlkampf läuft auf Hochtouren. Heute mittendrin: Bundeskanzler Friedrich Merz. Bei seiner Wahlkampfpremiere in Ostdeutschland wurde der CDU-Chef Anfang der Woche ausgepfiffen und beschimpft. Nun geht es für ihn wieder nach Sachsen-Anhalt. In einem Chemiewerk in Leuna nimmt Merz am späten Nachmittag an einem Rundgang und einer Diskussion mit Ministerpräsident und CDU-Spitzenkandidat Sven Schulze teil. Auch Unternehmensvertreter sowie Landes- und Kommunalpolitiker sollen an dem Termin teilnehmen. Im Anschluss (17.45 Uhr) soll es ein Pressestatement geben. Das behalten wir für Sie natürlich im Blick.
Diese Themen stehen heute außerdem auf der Agenda:
Die Außenminister von Deutschland, Frankreich und Polen beraten heute über gemeinsame Ansätze bei aktuellen internationalen Herausforderungen. Auf der Tagesordnung des Treffens im sogenannten Weimarer Dreieck-Format stehe eine ganze Bandbreite der Themen, kündigte ein Sprecher des Auswärtigen Amts in Berlin an. Es werde um hybride Bedrohungen, die Lage im Nahen und Mittleren Osten bis hin zur EU-Erweiterung oder einer Reform der EU-Außenpolitik gehen.
Kremlchef Wladimir Putin spricht heute im Osten Russlands über die wirtschaftliche Lage seines Landes im fünften Jahr des Angriffskriegs gegen die Ukraine.
Entertainer Hape Kerkeling ist zu Gast bei der Klausursitzung der SPD-Bundestagsfraktion.
Das Kraftfahrt-Bundesamt veröffentlicht Statistiken zu Auto-Neuzulassungen im Vormonat.
Das Arbeitsgericht in Münster verhandelt ab 12 Uhr im Streit um die Zahlung von Mindestlohn in einer Werkstatt für Menschen mit Behinderung.
Der Bundesgerichtshof (BGH) verhandelt ab 9 Uhr über urheberrechtliche Vorgaben bei der Erstellung von Datensätzen, mit denen Künstliche Intelligenz (KI) trainiert wird.
In Zürich werden die Ig-Nobelpreise für kuriose Forschung verliehen.
Im Viertelfinale der Volleyball-EM der Frauen trifft das deutsche Team auf die Türkei.
Bei den Internationalen Filmfestspielen in Venedig soll am frühen Abend der neue Film von Werner Herzog Premiere feiern.
Im Sampling-Streit zwischen den Elektro-Pionieren der Band Kraftwerk und dem Hip-Hop-Produzenten Moses Pelham will der Bundesgerichtshof (BGH) heute ab 8.45 Uhr sein nächstes Urteil verkünden.
Kommen Sie gut in den Tag. Mein Name ist Friederike Zörner. Bis zum frühen Nachmittag versorge ich Sie mit Nachrichten aus aller Welt. Bei Fragen oder Hinweisen erreichen Sie mich via Mail an friederike.zoerner[at]ntv.de.
Neue Umfrage für MV: AfD und SPD trennen nur noch 3 Prozentpunkte
Sollte sich dieses Ergebnis tatsächlich auch am 20. September an der Wahlurne bestätigen, wäre es eine grandiose Aufholjagd: Rund zweieinhalb Wochen vor der Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern liegt die AfD einer Umfrage zufolge in der Wählergunst zwar weiter vorn. Die Erhebung des Instituts Infratest dimap für den Norddeutschen Rundfunk sieht die Partei bei 35 Prozent (im Vergleich zu Anfang Juli ist das ein Prozentpunkt weniger). Die SPD von Ministerpräsidentin Manuela Schwesig macht allerdings ordentlich Boden gut und kann drei Punkte auf 32 Prozent hinzugewinnen.
Die mit der SPD regierende Linke verliert einen Punkt und kommt auf elf Prozent. Die oppositionelle CDU büßt erneut einen Punkt ein und erreicht acht Prozent. Die Grünen liegen weiterhin bei fünf Prozent und könnten damit den Wiedereinzug in den Schweriner Landtag knapp schaffen. Mit erneut vier Prozent würde das BSW den Einzug hingegen verpassen. Die FDP würde klar an der Fünfprozenthürde scheitern und aus dem Parlament ausscheiden. Schwesigs rot-rote Koalition hätte der Umfrage zufolge keine Mehrheit mehr. Sollten die Grünen den Sprung über die Fünfprozenthürde schaffen, wäre aber eine rot-rot-grüne Koalition möglich. Abseits der AfD würde es für andere Koalitionen nicht reichen, weil die CDU auch Bündnisse mit der Linkspartei ausschließt.
Befragt wurden vom Mittwoch vergangener Woche bis Montag 1215 Wahlberechtigte in Mecklenburg-Vorpommern.
Schlepper gerät unter Container-Riesen und kentert
Vor der südkoreanischen Hafenstadt Busan kollidieren ein Frachter und ein Schlepper. Das kleinere Schiff kentert und sinkt. Ein Besatzungsmitglied stirbt, sechs weitere Menschen gelten als vermisst.
Jazz-Sängerin Cassandra Wilson gestorben
Die Jazz-Sängerin Cassandra Wilson ist laut US-Medien im Alter von 70 Jahren gestorben. Das berichteten unter anderem die "New York Times" und die "Washington Post" übereinstimmend unter Berufung auf die Behörden im Bundesstaat Mississippi. Wilson war eine der herausragenden Jazz-Sängerinnen ihrer Generation.
Die zweimal mit dem wichtigen Grammy-Musikpreis ausgezeichnete Künstlerin wurde 1955 in Jackson in Mississippi geboren. Wilson begann ihre Karriere in den 1980er Jahren in New York und wurde zunächst als Mitglied des Jazzkollektivs M-Base um den Saxofonisten Steve Coleman bekannt. Ihre tiefe Stimme und ein Stil, der Jazz mit Blues, Folk und anderen Musiktraditionen verbindet, zeichneten sie aus.








