Der Tag
1. September 2026
imageHeute mit Heidi Ulrich und Raya Frick
Zum Archiv
01:10 Uhr

Das war Dienstag, der 1. September 2026

Liebe Leserinnen und Leser,

tagelang hatten die Medien spekuliert, nun ist es soweit: Die Bundesregierung macht Russland für den gescheiterten Drohnen-Angriff auf den Flughafen Leipzig/Halle verantwortlich und reagiert mit einem Bündel von Vergeltungsmaßnahmen. Dazu zählen die Schließung des Russischen Hauses in Berlin und des Generalkonsulats in Bonn, die damit verbundene Ausweisung zahlreicher Diplomaten, verschärfte Einreisekontrollen für Russen sowie ein härteres Vorgehen gegen die russische Schattenflotte. Mein Kollege Volker Petersen sieht dabei eine sachlich agierende Bundesregierung:

Auch diese Themen waren heute wichtig:

Damit verabschiede ich mich von Ihnen. Kommen Sie gut durch die Nacht!

Ihre Raya Frick

Das war Dienstag, der 1. September 2026
21:46 Uhr

"Zigeuner"-Spruch: Zentralrat zeigt AfD-Chef Chrupalla an

Der Zentralrat Deutscher Sinti und Roma hat nach eigenen Angaben bei der Staatsanwaltschaft Heidelberg Strafanzeige und Strafantrag gegen AfD-Chef Tino Chrupalla wegen Volksverhetzung und Beleidigung gestellt. Anlass ist ein Wahlkampfauftritt Chrupallas in Grimmen in Mecklenburg-Vorpommern. Dort hatte sich Chrupalla zum Fund von zwei Pistolen in einem Wald bei Berlin geäußert, die möglicherweise für Attentate versteckt wurden. Er sprach in dem Zusammenhang von Propaganda und "Kriegsgetrommel". "Da findet man zwei Waffen, zwei Pistolen die wahrscheinlich irgendwelche Zigeuner dort verloren haben, beim Pilzesuchen", sagte er und bekam Applaus.

Im Fall des Waffenfunds ermittelt der Generalbundesanwalt gegen einen Tatverdächtigen wegen des Verdachts der geheimdienstlichen Agententätigkeit und der Vorbereitung einer schweren staatsgefährdenden Gewalttat. Die Anklagebehörde bestätigte den Eingang des Strafantrags und der Strafanzeige gegen Chrupalla. Nach Worten eines Sprechers der Staatsanwaltschaft gehe man aber davon aus, das Verfahren an die zuständige Staatsanwaltschaft in Stralsund abzugeben. 

"Zigeuner"-Spruch: Zentralrat zeigt AfD-Chef Chrupalla an
21:20 Uhr

Trump im Catering-Container versteckt - Netflix dreht Doku

Der Streaming-Anbieter Netflix will das spektakuläre Täuschungsmanöver um die heimliche Abreise von US-Präsident Donald Trump aus der Türkei in einer Dokumentation nachzeichnen. Der Film "Instadocs: Der fliegende Köder" soll am 4. September erscheinen, wie Netflix mitteilte. Darin kommen unter anderem Journalisten zu Wort, die Trump auf der Reise begleiteten. Die Dokumentation zeige, "wie weit der Secret Service ging, um den Präsidenten zu schützen, während die Presse ahnungslos mitflog", hieß es von Netflix. Die "Washington Post" hatte Anfang August enthüllt, dass das Weiße Haus im Juli nach dem Nato-Gipfel nur vorgetäuscht hatte, dass Trump mit einer Regierungsmaschine aus Ankara abgeflogen war.

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Trump soll laut Medien unbemerkt in den seitlich am Jet platzierten Container geklettert sein. (Foto: picture alliance/dpa/AP)

Hintergrund der Täuschung soll eine Bedrohung aus dem Iran gewesen sein. Der 80-Jährige stieg in Ankara vor laufenden Kameras in die Regierungsmaschine ein, stieg dann aber laut der Zeitung unbemerkt in einen seitlich an dem Jet platzierten Catering-Container. Dessen Laster brachte ihn zu einem kleineren US-Militärflugzeug, mit dem er nach Großbritannien flog. Unter anderem die mitreisende Presse blieb in dem Regierungsflieger. Trump selbst bestätigte das Täuschungsmanöver später.

Trump im Catering-Container versteckt - Netflix dreht Doku
20:40 Uhr

Höchste Brücke der Welt erzeugt kreisrunden Regenbogen

Die Huajiang-Schlucht-Brücke gilt als höchste Brücke der Welt. Sie soll aber auch zur Touristenattraktion werden. Dafür lassen sich die Betreiber immer wieder etwa Neues einfallen. Diesmal sorgt ein wundersamer Regenbogen für Erstaunen.

Höchste Brücke der Welt erzeugt kreisrunden Regenbogen
20:15 Uhr

Polizei schnappt Deutschlands "meistgesuchten" Drogenschmuggler in Spanien

Die spanische Polizei hat nach eigenen Angaben einen seit Jahren von Deutschland gesuchten Kopf einer Bande festgenommen. Die Bande soll große Mengen Drogen nach Deutschland geschmuggelt haben. Es handele sich um den "meistgesuchten" Drogenschmuggler Deutschlands, betonte die Polizei. Der Mann, gegen den ein europäischer Haftbefehl Deutschlands wegen Drogenhandels und organisierter Kriminalität vorgelegen habe, sei in Zusammenarbeit mit Beamten des Bundeskriminalamtes (BKA) in der südspanischen Stadt Málaga aufgespürt worden.

Um der Justiz zu entgehen, habe der Drogenboss extreme Sicherheitsvorkehrungen getroffen. So habe er alle zwei Wochen seine Telefonnummer und alle drei Monate seine Identität geändert. Zudem habe er in der Türkei einen Cybersicherheitskurs absolviert, der ihn in Methoden geschult habe, mit denen er seine Ortung über Betriebssysteme, Geräte und soziale Medien habe verhindern können. Die Ermittlungen hätten die Fahnder zunächst auf die Spur des Bruders des Flüchtigen gebracht. Nach mehrtägiger Observation und Verfolgung in verschiedenen spanischen Provinzen habe der Mann dann in Málaga als Beifahrer im Auto des Bruders lokalisiert und am 24. August festgenommen werden können.

Polizei schnappt Deutschlands "meistgesuchten" Drogenschmuggler in Spanien
19:55 Uhr

Fährunglück vor Zypern: Auch Deutsche unter den Passagieren

Bei dem Fährunglück am Sonntag vor der Insel Zypern mit mehreren Toten waren auch deutsche Staatsbürger an Bord. Nach dpa-Informationen handelt es sich um eine einstellige Zahl Deutscher auf der Fähre. Sie haben das Unglück überlebt. Einige wenige mussten stationär versorgt werden. Beim Auswärtigen Amt hieß es dazu, die Berichte über das Fährunglück seien bekannt. "Unsere Botschaft in Nikosia und unsere Auslandsvertretungen in der Türkei betreiben Sachverhaltsaufklärung, insbesondere auch zu der Anzahl der Betroffenen mit deutscher Staatsangehörigkeit." Man stehe mit den Betroffenen und Familienangehörigen in Kontakt und für eine konsularische Betreuung zur Verfügung.

Die Fähre mit 267 Menschen an Bord war nach Behördenangaben am Sonntag etwa vier Seemeilen vor der Küste Nordzyperns gekentert und gesunken, kurz nachdem sie den nordzyprischen Hafen Kyrenia verlassen hatte. Mindestens acht Menschen starben, 20 gelten weiterhin als vermisst. Einsatzkräfte haben das Wrack mittlerweile mithilfe einer Unterwasserdrohne geortet. Das gesunkene Schiff sei in einer Tiefe von 550 Metern entdeckt worden, erklärte Nordzyperns Präsident Tufan Erhürman. Die Suche nach den Vermissten werde fortgesetzt.

Fährunglück vor Zypern: Auch Deutsche unter den Passagieren
19:20 Uhr

Yak-Bulle wird vom Getriebenen plötzlich zum Angreifer

Eine Gruppe Freunde ist auf Motorrädern im chinesischen Sechuan unterwegs, als ihnen eine Herde Yaks begegnet. Sie versuchen, die Tiere mit Antreiben und Anhupen zu verscheuchen - einem Bullen passt das aber so gar nicht.

Yak-Bulle wird vom Getriebenen plötzlich zum Angreifer
18:55 Uhr

Jude gegen Neonazi: Entsetzen über Boxkampf in Florida

Ein Kickbox-Kampf zwischen einem Neonazi und einem Juden vor Tausenden von Zuschauern in Florida sorgt im Nachgang für Entsetzen. Wie die Website "The Bulwark" berichtet, kämpfte der jüdische Influencer Ben Azoulay gegen Paul Miller, der als Livestreamer die Erzählung "weißer Überlegenheit" (white supremacy) verbreitet und online als "Gypsy Crusader" bekannt ist. Miller habe "SS"-Blitz-Tattoos auf der Brust und soll vor dem Kampf den Hitlergruß gezeigt haben, während er zu einem Nazi-Marschlied umherlief, heißt es in dem Bericht. Nachdem er Azoulay besiegt hatte, schwenkten Millers Fans demnach eine Hakenkreuzflagge und zeigten ebenfalls den Hitlergruß.

Unglaublich: Das Ganze fand offenbar im Kia Center statt, wo die Orlando Magic ihre NBA-Spiele austragen. "Das ist abscheulich", schreibt der Journalist Sam Stein auf X. "Wie konnte @TheKiaCenter das zulassen? Dort spielen doch die Magic. Dort findet auch 'Disney on Ice' statt. Und jetzt gibt es dort auch noch Nazi-Kickboxkämpfe?" Laut "The Bullwark" reagierte das Kia Center nicht auf eine Bitte um Stellungnahme.

Jude gegen Neonazi: Entsetzen über Boxkampf in Florida
18:30 Uhr

Hakenkreuzsymbol entdeckt: 55-Jähriger stellt Waffen im 3D-Drucker her

Die Polizei hat bei einem 55-Jährigen in Nordrhein-Westfalen mehrere mit einem 3D-Drucker hergestellte Schusswaffen gefunden und beschlagnahmt. Zudem fanden die Beamten Munition und verbotene Waffenteile, wie Polizei und Staatsanwaltschaft in Wuppertal mitteilten. Außerdem wurden zwei 3D-Drucker sowie zehn weitere, sogenannte erlaubnisfreie Waffen, für die keine Genehmigung erforderlich ist, mitgenommen. Zuvor hatte der Arbeitgeber des Mannes die Polizei verständigt, weil im Spind des 55-Jährigen eine scharfe Schusswaffe entdeckt worden war.

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Diese Schusswaffe soll mit einem 3D-Drucker hergestellt worden sein. (Foto: picture alliance/dpa/Polizei Wuppertal)

Der Arbeitgeber war demnach bei einer routinemäßigen Kontrolle von Firmencomputern darauf gestoßen, dass der Mitarbeiter Dateien zum Bau von Schusswaffen heruntergeladen und gespeichert hatte. In der Folge wurde der Spind des wegen Krankheit abwesenden 55-Jährigen kontrolliert. Das Motiv für seine Bewaffnung war zunächst unklar. Wie die Ermittler erklärten, soll der bislang nicht vorbestrafte Mann in den vergangenen Jahren im Internet möglicherweise einen rechtsextremen Inhalt geliked haben. Zudem sei bei ihm eine Anstecknadel mit einem Hakenkreuzsymbol entdeckt worden. Er selbst leugnete bei seiner Vernehmung ein politisches Motiv. Die Ermittlungen dauerten an.

Hakenkreuzsymbol entdeckt: 55-Jähriger stellt Waffen im 3D-Drucker her
17:55 Uhr

Migranten in Ceuta: Fast jeden Tag sexuelle Übergriffe in Exklave

Nach Angaben der spanischen Staatsanwaltschaft sind in der spanischen Exklave Ceuta seit dem massiven Zustrom von Migranten Ende Juli 23 Fälle sexueller Übergriffe registriert worden, darunter neun gegen Kinder. Dies bedeute, dass fast jeden Tag ein Fall verzeichnet werde, sagte einem Bericht der BBC zufolge die Generalstaatsanwältin von Ceuta, Silvia Rojas. Gegenüber der spanischen Zeitung "El País" erklärte sie demnach, Migrantinnen seien "aufgrund ihres irregulären Aufenthaltsstatus in diesem Gebiet besonders schutzbedürftig".

Zu den mutmaßlichen Tätern zählen vier Marokkaner, drei Spanier und ein Belgier, wie die Nachrichtenagentur Efe berichtet. Am 30. und 31. Juli waren rund 72.000 Migranten von Marokko nach Ceuta geschwommen oder über Grenzzäune geklettert. Die meisten der Migranten kehrten binnen Stunden nach Marokko zurück. Auch einen Monat später waren nach Regierungsangaben noch etwa 5000 Migranten in dem Gebiet, darunter zwischen 1200 und 1600 Minderjährige. Zuletzt war es dort wegen Spannungen zwischen Migranten und Anwohnern vermehrt zu gewalttätigen Ausschreitungen gekommen.

Migranten in Ceuta: Fast jeden Tag sexuelle Übergriffe in Exklave
17:20 Uhr

Nach Nazi benannt: Alpenspitze verliert Namen und Dreitausender-Status

Eine Bergspitze in Österreich hat im Zuge der Aufarbeitung der NS-Zeit ihren Namen und ihren Status als 3000 Meter hohe Erhebung verloren. Bislang war der geografische Punkt in der Gebirgsregion Hohe Tauern als Pillewizer bekannt, benannt nach dem Forscher und NSDAP-Mitglied Wolfgang Pillewizer (1911-1999). Nun hat der Österreichische Alpenverein (ÖAV) dort vor wenigen Tagen die Tafel mit seinem Namen und der Höhenangabe entfernt, wie die Organisation mitteilte. Doch nicht nur das: ÖAV-Vertreter entfernten auch einige Steine, um die Alpenspitze niedriger zu machen. Denn die Brocken waren nach Angaben des Vereins im Jahr 1988 von Pillewizers Unterstützern dort abgelegt worden, um den etwa 2999 Meter hohen Punkt künstlich zu erhöhen. Fortan hatte der Pillewizer auf offiziellen Karten und in Wanderführern als Dreitausender gegolten.

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Die Gipfeltafel der Bergspitze wird entfernt. (Foto: picture alliance/dpa/ÖAV)

Die nunmehr namenlose Erhebung ragt aus einem Berggrat, nördlich des 3657 Meter hohen Großvenedigers. Im Jahr 1988 war der Punkt nach dem österreichischen Kartographen und Gletscherforscher Pillewizer benannt worden. Nach Recherchen des ÖAV war er nicht nur bereits 1932 Parteimitglied bei den Nationalsozialisten, sondern wurde auch Truppenführer in der paramilitärischen Organisation SA. Der Alpenverein geht nach eigenen Angaben davon aus, dass Pillewizer "an der Umsetzung der menschenverachtenden, rassistischen Ideologie des NS-Regimes" beteiligt war.

Nach Nazi benannt: Alpenspitze verliert Namen und Dreitausender-Status
16:50 Uhr

Giftiges Gas im Zimmer: Deutsche Urlauberinnen bewusstlos

Zwei Frauen aus Deutschland legen sich in ihrem Hotel an der Playa de Palma schlafen. Am nächsten Tag finden Mitarbeiter sie bewusstlos, der Zustand ist kritisch. Schon frühere Gäste sollen sich in genau diesem Zimmer beklagt haben.

Giftiges Gas im Zimmer: Deutsche Urlauberinnen bewusstlos
16:45 Uhr

Kommen Sie in den "ntv Salon"

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Stefan Evers ist Spitzenkandidat der CDU für die Wahl des Berliner Abgeordnetenhauses. (Foto: picture alliance/dpa)

Liebe Leserinnen und Leser, 

wir möchten Sie zu unserem nächsten "ntv Salon" einladen. Unsere Hosts Tilman Aretz und Sebastian Huld dürfen am 3. September um 18 Uhr den CDU-Politiker Stefan Evers begrüßen. Wenn es nach ihm geht, wird er der neue Regierende Bürgermeister von Berlin. Ob die Berlinerinnen und Berliner ihm den Zuschlag dafür geben, wird sich bei der Wahl zum Abgeordnetenhaus am 20. September zeigen. Wenn Sie sich Ihr eigenes Bild machen wollen oder einfach politikinteressiert sind, besuchen Sie unseren Livepodcast in Berlin. Wir freuen uns auf einen interessanten Abend zum Thema "Deutschland und Berlin: Wie gestalten wir unser Land?"

Wichtig ist nur, sich vorher anzumelden. Bitte schicken Sie uns dafür Ihren Namen, Ihr Geburtsdatum und Ihre Anschrift per Mail an salon@ntv.de - vielen Dank! Sie finden uns in der Behrenstraße 19 in Berlin-Mitte. 

Kommen Sie in den "ntv Salon"
16:10 Uhr

Millionensumme gefordert: Profi-Hacker stellen Land Berlin Ultimatum

Nach dem tagelangen Cyberangriff auf das Datennetz der Verwaltung verlangt eine Gruppierung professioneller Hacker vom Land Berlin bis Freitag ein Lösegeld von rund zwei Millionen Euro. Das sagte Senatssprecherin Christine Richter der Deutschen Presse-Agentur. "Es ist richtig, dass eine Gruppe mit dem Namen Rhysida sich zu der Tat bekannt hat und behauptet, im Besitz von gestohlenen Daten im Umfang von 5,7 Terabyte zu sein." Seit vergangenem Freitag habe die Gruppe die gestohlenen Daten im Darknet im Rahmen einer Versteigerung zum Kauf angeboten. "Das Mindestgebot liegt bei 30 Bitcoins, also rund zwei Millionen Euro. Die Versteigerung läuft bis Freitag", sagte Richter. "Es muss davon ausgegangen werden, dass die Daten im Anschluss weiterveräußert oder ganz oder in Teilen veröffentlicht werden."

Nach Wissen des Senats handele es sich um eine hochprofessionelle Gruppierung, die mit diversen Cyberattacken auf Ziele in Nord- und Südeuropa, Deutschland und den USA in den vergangenen Jahren in Verbindung gebracht werde. "Erkenntnisse über Verbindungen nach Russland oder gar dem russischen Staat liegen nicht vor, können aber auch nicht ausgeschlossen werden." Der Cyberangriff war am 14. August bekannt geworden. Nach bisherigen Erkenntnissen flossen vom 7. bis zum 12. August Daten in großem Umfang ab. Darunter sind auch sensible, also zum Beispiel personenbezogene Daten. Berlins Regierender Bürgermeister Kai Wegner hatte am Freitag erklärt, das Land Berlin lasse sich nicht erpressen.

Millionensumme gefordert: Profi-Hacker stellen Land Berlin Ultimatum
15:30 Uhr

Bizarrer Akt in "Liebeshotel": Mann in Japan tötet massenhaft Hamster

Weil er massenhaft Hamster getötet haben soll, ist in Japan ein 36-Jähriger bereits zum zweiten Mal festgenommen worden. Der Angestellte an einer Schule in der nördlichen Präfektur Iwate habe sich in einem sogenannten "Liebeshotel" mit einer Frau getroffen und dabei rund 30 Nager getötet, teilte die japanische Polizei mit. Damit habe er gegen den Tierschutz verstoßen. Bereits vor Wochen war der Japaner wegen eines ähnlichen Vorfalls verhaftet worden. Damals wurden laut Polizei 20 Hamster zu Tode gestampft. Auch die beiden Frauen seien verhaftet worden.

Auf dem Smartphone des Verdächtigen wurden sowohl Videos der Tötungen als auch Textnachrichten gefunden, in denen die Taten geplant worden sein sollen. "Wo töten wir die Hamster und haben Spaß", zitierte ein Polizeibeamter etwa aus der Nachricht an eine der beiden Frauen. Die Polizei prüfe nun, ob der Mann weitere ähnliche Taten verübte.

Bizarrer Akt in "Liebeshotel": Mann in Japan tötet massenhaft Hamster
15:00 Uhr

Mord, Raub, Brandstiftung: 22 Straftäter nach Afghanistan abgeschoben

Aus Deutschland sind abermals 22 Männer nach Afghanistan abgeschoben worden. Die Afghanen seien in Deutschland allesamt strafrechtlich in Erscheinung getreten, teilte das Bundesinnenministerium mit. Die Rückführung sei per Charterflug in die afghanische Hauptstadt Kabul erfolgt und "erfolgreich beendet" worden. Mit ihnen seien nun seit Beginn der Legislaturperiode insgesamt 250 Afghanen aus Deutschland in ihre Heimat abgeschoben worden. Der letzte Abschiebeflug liegt eine Woche zurück.

Eine Sprecherin des Bundesinnenministeriums listete Delikte auf, die den Abgeschobenen zur Last gelegt werden - unter anderem Mord, versuchter Totschlag, Raub, gewerbsmäßiger Diebstahl, räuberische Erpressung, gefährliche Körperverletzung und schwere Brandstiftung. Das Bundesinnenministerium hatte erst Mitte Juni bekannt gegeben, Abschiebungen afghanischer Straftäter in ihre Heimat ausweiten zu wollen. Künftig seien dafür drei Charterflüge pro Monat möglich, hieß es. Grundlage dafür sind Vereinbarungen mit den in Afghanistan herrschenden radikalislamistischen Taliban.

Mord, Raub, Brandstiftung: 22 Straftäter nach Afghanistan abgeschoben
14:30 Uhr

Erinnerte an Anschlag auf CSD: Regenbogenbank in Berlin zerstört

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Die Bank wurde am 6. August unter anderem im Beisein des Queerbeauftragten aufgestellt. Es sollte ein Ort der stillen Anteilnahme und ein Zeichen der Solidarität mit der queeren Community sein. (Foto: picture alliance/dpa)

Nach dem Anschlag auf den Berliner Christopher Street Day (CSD) sollte eine Bank in Regenbogenfarben ein Gedenkort sein – diese Bank ist jetzt zerstört. Das berichtet der Queerbeauftragte des Berliner Senats, Alfonso Pantisano. "Heute Morgen erreicht mich dieses Foto aus dem Berliner Tiergarten - und ich bin gerade wirklich fassungslos", schreibt er auf Instagram und postet ein Bild der zerstörten Bank. "Wer einen Ort beschädigt, an dem Menschen um eine Tote trauern und an die Verletzten eines Terroranschlags erinnern, überschreitet für mich eine Grenze, für die mir langsam die Worte fehlen." 

Der Bezirk Mitte hatte die Bank erst am 6. August aufgestellt und zudem den Baum ersetzt, der nach dem islamistisch motivierten Anschlag gefällt werden musste. Eineinhalb Wochen zuvor hatte ein 21-Jähriger am Rande der CSD-Veranstaltung einen Lieferwagen in eine Menschenmenge und anschließend gegen einen Baum gesteuert. Danach attackierte er weitere Opfer mit einer Machete. Eine Frau aus Polen wurde getötet, 31 weitere Menschen wurden verletzt. Der Attentäter wurde tags darauf bei einem Polizeieinsatz erschossen. 

Erinnerte an Anschlag auf CSD: Regenbogenbank in Berlin zerstört
13:47 Uhr

Mehr als 1000 Jahre nach seinem Tod: Kaiser Otto der Große wieder beigesetzt 

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Der Sarg mit den Gebeinen wird in den Sarkophag gehoben. (Foto: picture alliance/dpa)

Kaiser Otto der Große ist im Magdeburger Dom wieder beigesetzt worden, nachdem sein bröckelndes Grabmal saniert wurde. Seine Gebeine ruhen nun in einem Titansarg statt in einem Holzsarg. Im Anschluss an einen ökumenischen Gottesdienst und einen Festakt wurde der Sarg in den Steinsarkophag gesenkt, auf den später wieder eine Marmorplatte gelegt wird. Zuvor waren am Grabmal erhebliche Schäden festgestellt worden, Experten sahen die Standfestigkeit in Gefahr. Wissenschaftler nutzten die Gelegenheit für Untersuchungen. Sie können dadurch etwa bestätigen, dass es sich tatsächlich um die Gebeine des Kaisers handelt. Dieser starb im Jahr 973.

Mehr als 1000 Jahre nach seinem Tod: Kaiser Otto der Große wieder beigesetzt 
13:04 Uhr

Königin Mette-Marit leidet nach Lungentransplantation unter Komplikationen

Bei Norwegens neuer Königin Mette-Marit treten nach ihrer Lungentransplantation Komplikationen auf. Sie sei deswegen nicht dabei, wenn König Haakon VIII. im Parlament den Eid auf die Verfassung ablegt, erklärt das norwegische Königshaus. "Es ist nicht ungewöhnlich, dass nach einer Lungentransplantation Komplikationen auftreten. Die Königin hatte seit der Operation mehrfach Komplikationen, auch heute", zitiert das Königshaus den Arzt Are Holm. "Sie muss daher den ganzen Tag über unter Beobachtung bleiben", fährt er der Erklärung zufolge fort. Die 53-jährige Mette-Marit hatte sich im Juni einer Lungentransplantation unterzogen. Ohne eine Spenderlunge hätte sie nach Einschätzung der Ärzte wohl nur noch ein Jahr zu leben gehabt.  

Königin Mette-Marit leidet nach Lungentransplantation unter Komplikationen
12:45 Uhr

Motorradfahrer crasht - und fliegt genau in offene Bus-Tür

In der kolumbianischen Stadt Buga rast ein Motorradfahrer wohl über eine rote Ampel und dann ungebremst auf eine Kreuzung. Dort kracht er in einen Bus und wird durch die Luft geschleudert. Eine geradezu wundersamer Zufall verhindert Schlimmeres.

Motorradfahrer crasht - und fliegt genau in offene Bus-Tür
12:34 Uhr

Palästinenser: Zwei Kinder bei Angriffen im Gazastreifen getötet 

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In Ketiba westlich von Gaza-Stadt soll es einen Drohnenangriff gegeben haben. (Foto: picture alliance / Anadolu)

Aus dem Gazastreifen werden mindestens zwei Tote und mehrere Verletzte durch Angriffe gemeldet. Die palästinensische Nachrichtenagentur Wafa schreibt, bei einem israelischen Luftangriff im Westen der Stadt Gaza sei ein Kind getötet worden. Dutzende weitere Menschen hätten Verletzungen erlitten. Bei einem weiteren Angriff im zentralen Abschnitt des Gazastreifens östlich von Deir al-Balah sei ein Mädchen getötet worden. Die Leiche eines Mädchens und trauernde Menschen sind auf Fotos aus einer Klinik in Deir al-Balah zu sehen. Fotos aus der Gegend Ketiba westlich von Gaza-Stadt zeigen unter anderem ein zerstörtes Auto vor Zelten. Das israelische Militär teilt mit, die Armee habe "mehrere Ziele im Gazastreifen angegriffen, um Bedrohungen für die Sicherheitskräfte zu entfernen". Es gibt zudem Berichte über Feuergefechte in Gaza-Stadt – dazu äußert sich das Militär bisher nicht. Der israelische Verteidigungsminister Israel Katz sagt bei einem Besuch im israelischen Grenzgebiet, ein "ranghoher Hamas-Terrorist" sei festgenommen worden.

Palästinenser: Zwei Kinder bei Angriffen im Gazastreifen getötet 
11:52 Uhr

Kind bei Unwetter ums Leben gekommen

Bei einem Unwetter in Baden-Württemberg ist ein Kind ums Leben gekommen. Wie ein Sprecher der Staatsanwaltschaft Waldshut-Tiengen bestätigt, ereignete sich das Unglück am Freitag bei einem Sturm im Landkreis Waldshut. Dabei wurde demnach auch ein Erwachsener schwer verletzt. Laut Staatsanwaltschaft werden die genauen Umstände des Falls noch untersucht. 

Kind bei Unwetter ums Leben gekommen
11:29 Uhr

Angeklagte im Fall Fabian will überraschend Fragen beantworten

Im Mordprozess zum Tod des achtjährigen Fabian aus Güstrow will die wegen Mordverdachts Angeklagte Fragen beantworten. Das kündigt ihr Anwalt im Landgericht Rostock an. Für seine Mandantin werde das "sehr, sehr strapaziös". Demnach ist die Befragung für nächste Woche Donnerstag geplant. Die 30-Jährige hatte vor rund einer Woche eine lange Erklärung vorgelesen und die Tat abgestritten. Fragen an sie waren nicht möglich. Laut Anklage soll die Frau den achtjährigen Fabian im vergangenen Oktober an einem Teich etwa 15 Kilometer südlich von Güstrow erstochen haben. Das Motiv soll mit ihrem Verhältnis zu Fabians Vater und dem zeitweisen Ende dieser Beziehung zusammenhängen. 

Angeklagte im Fall Fabian will überraschend Fragen beantworten
11:05 Uhr

Verkauf von Hotel Adlon ist vorerst geplatzt

Das Luxushotel Adlon in Berlin kann vorerst nicht verkauft werden. Bei einer Abstimmung unter den Gesellschaftern kam die für den Verkauf notwendige Mehrheit nicht zustande. Laut der Immobiliengesellschaft Jagdfeld stimmten zwar 86 Prozent der Gesellschafter des Adlon-Fonds für den Verkauf, sie halten aber nur 71,04 Prozent. Benötigt wird eine Kapitalmehrheit von 75 Prozent. Die Jagdfeld-Gruppe managt den Fonds, dem das Hotel gehört. 

  • Der Immobiliengesellschaft zufolge sind 99 Prozent der Gesellschafter Kleinanleger. In den vergangenen Jahren hätten sich aber "professionelle Zweitmarktinvestoren eingekauft, die Anteile im Umfang von nominal rund 35 Millionen Euro zu niedrigen Kursen erwarben, was jetzt den Ausschlag gab". Daneben seien einzelne Sparkassen und institutionelle Anleger beteiligt. 

  • Vom Tisch ist der Verkauf aber offenbar nicht. Der Gründer des Adlon-Fonds, Anno August Jagdfeld, betont, die Zustimmung von 86 Prozent der Gesellschafter sei "ein überwältigendes Mandat, jetzt nochmals den Verkauf anzugehen". Die oft achtzigjährigen Kleinanleger der ersten Stunde hätten "das Adlon mitaufgebaut und sollen ebenfalls einen fairen Preis bekommen. 

Verkauf von Hotel Adlon ist vorerst geplatzt
10:28 Uhr

Hagelmassen begraben Straßen in Österreich

Kilometerlanger Stau, festsitzende Urlauber, überflutete Straßen: Ein Unwetter richtet im Salzburger Land schwere Schäden an. In Sankt Johann löst der Starkregen zudem einen Murenabgang aus. Auch die Temperaturen stürzen dramatisch ab.

Hagelmassen begraben Straßen in Österreich
10:09 Uhr

Snoop Dogg bietet Eis-Tester monatlich 10.000 Dollar

Für seine Eis-Marke sucht Rapper Snopp Dogg einen "International Ice-Cream Taster". Für die Stelle will er 10.000 Dollar – etwa 8600 Euro – im Monat zahlen. Der Eis-Tester soll aber nicht nur sagen, wie ihm das Eis schmeckt, sondern auch helfen, neue Geschmacksrichtungen zu entwickeln und vor allem in sozialen Medien dafür werben. So werden denn auch die Bewerber um eine Kostprobe gebeten. Im Online-Bewerbungsbogen heißt es zum Beispiel, "schreibe einen Social-Media-Beitrag über ein Lebensmittel oder eine Geschmackskombination, von der du gerade total begeistert bist. Halte ihn prägnant, konkret und teilenswert". 

Snoop Dogg bietet Eis-Tester monatlich 10.000 Dollar
09:34 Uhr

Frauen sind in Länderparlamenten noch immer unterrepräsentiert

Der Frauenanteil in den Länderparlamenten in Deutschland hat sich im Vergleich zum Jahr 2008 kaum verändert. Zum Stichtag 1. September sind im Schnitt 33,4 Prozent der Abgeordneten weiblich, wie das Statistische Bundesamt mitteilt. 2008 waren es demnach 32,3 Prozent. Damals wurden die Ergebnisse erstmals im Gleichstellungsatlas veröffentlicht. Am höchsten ist der Frauenanteil aktuell in der Hamburger Bürgerschaft mit 48,8 Prozent, am niedrigsten im Bayerischen Landtag mit 24,6 Prozent. Auch im Bundestag liegt der Frauenanteil aktuell nur bei 32,4 Prozent. 

Frauen sind in Länderparlamenten noch immer unterrepräsentiert
08:58 Uhr

Banaszak: "Merz macht Wahlkampf ohne Wähler"

Grünen-Chef Felix Banaszak wirft Bundeskanzler Friedrich Merz vor, sich im Wahlkampf in Sachsen-Anhalt von den Bürgern zu entfernen. "Friedrich Merz macht Wahlkampf ohne Wähler", sagt Banaszak im ntv Frühstart. "Das kann man machen, wenn man Angst vor den Bildern hat und vielleicht auch mal eine negative Reaktion bekommt." Auch kritisiert der Grünen-Politiker die Merz-Äußerung, Sachsen-Anhalt dürfe kein "Experimentierfeld für Wutbürger" werden. Dies vertiefe eine Entfremdung, meint er. "Nicht 40 Prozent sind rechtsextreme Wutbürger. Da sind viele mit einer großen Entfremdung vom demokratischen System", sagt Banaszak. "Die Entfremdung bekommt man nicht dadurch weg, dass man die Menschen pauschal beschimpft. Man muss mit ihnen ins Gespräch gehen und gleichzeitig für seine Werte und seine Positionen einstehen."

Bei seinem Besuch in Quedlinburg am Montag hatte Merz auf einen größeren Wahlkampfauftritt verzichtet. Mit Ministerpräsident Sven Schulze besuchte er die Stiftskirche und den Schlossgarten. Auf dem Stiftsberg wurden die beiden streng mit Polizeisperren abgeschottet. Bei einem Wahlkampfauftritt in Kühlungsborn in Mecklenburg-Vorpommern führte Merz aber auch Gespräche mit Bürgern, teils umringt von Menschen. Dabei kam es auch zu Pfiffen und Beschimpfungen durch Passanten, andere verteidigten ihn.

Banaszak: "Merz macht Wahlkampf ohne Wähler"
08:47 Uhr

Als Deutschland die Welt in den Abgrund riss

Das große Inferno beginnt mit einer doppelten Lüge Adolf Hitlers und endet in einer Zerstörung ungekannten Ausmaßes: Am 1. September 1939 starten die Deutschen den Zweiten Weltkrieg. Innerhalb weniger Jahre verwüsten ihre Truppen ganze Landstriche Europas, sie plündern, morden, zerstören - bis zum bitteren Ende.

Als Deutschland die Welt in den Abgrund riss
08:27 Uhr

Merz zieht Grenzen für Kooperation mit der Linken

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Bundeskanzler Friedrich Merz und Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Sven Schulze beim Wahlkampf in Quedlinburg. (Foto: picture alliance/dpa)

Aus Sicht von CDU-Chef und Bundeskanzler Friedrich Merz darf es nach der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt kein gemeinsames Regierungsprogramm mit AfD oder Linke geben. "Sowohl bei AfD als auch bei der Linkspartei gibt es derart fundamentale Unterschiede zur Union, dass eine Zusammenarbeit ausgeschlossen ist", sagt Merz unter anderem der "Magdeburger Volksstimme". In Sachsen-Anhalt wird am Sonntag ein neuer Landtag gewählt. Die AfD liegt in Umfragen auf Platz eins - mit deutlichem Abstand zur CDU von Ministerpräsident Sven Schulze. Die AfD könnte erstmals in einem Bundesland Chancen auf eine absolute Mehrheit haben. Zuletzt sah es in den Umfragen aber eher danach aus, dass es zu sehr schwierigen Mehrheitsverhältnissen kommen könnte. Mehr dazu hier.

Merz zieht Grenzen für Kooperation mit der Linken
08:10 Uhr

Zahl der Toten nach Sturzflut steigt auf mehr als 1000

Nach der Sturzflut-Katastrophe im Himalaya ist die Zahl der bestätigten Toten in Nepal und Tibet auf mehr als 1000 gestiegen. Die nepalesische Polizei spricht von 1007 Toten allein in Nepal, China hatte 16 Opfer gemeldet. Etwa 5100 Menschen werden in der Region noch vermisst.

Zahl der Toten nach Sturzflut steigt auf mehr als 1000
07:55 Uhr

Mysteriöser Ritzer treibt Sächsische Schweiz um

In Felsen und Bäumen der Sächsischen Schweiz taucht immer wieder das Kürzel JD auf. Die Forstverwaltung dokumentiert die Schäden akribisch. Sie befürchtet, dass die Ritzer über die Jahre zum Beispiel für 250 Jahre alte Buchen noch schwere Folgen haben können. Die "Wunden" an den Bäumen seien für Pilzsporen geöffnet, heißt es. Nun schaltet sich die Dresdner Polizei ein und sucht nach Zeugen.

Mysteriöser Ritzer treibt Sächsische Schweiz um
07:24 Uhr

Bericht: Lionel Richie liegt im Krankenhaus 

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Lionel Richie letztes Jahr bei einem Konzert in Madrid. (Foto: picture alliance / ZUMAPRESS.com)

Sorge um Lionel Richie: Der R&B-Sänger befindet sich laut einem Bericht im Krankenhaus. Das Promi-Portal "TMZ" meldet, der 77-Jährige habe sich nach seinem Konzert am Samstag in St. Louis in eine Klinik begeben, um sich untersuchen zu lassen. Über das Wochenende sei er auf der Intensivstation behandelt worden, heißt es unter Berufung auf nicht näher genannte Quellen. Die Ärzte prüfen demnach eine Dehydrierung als mögliche Ursache. Der Sänger hoffe, im Laufe des Tages entlassen zu werden. Sein Management hat sich bisher nicht öffentlich geäußert. Am Samstag soll Richie gegen Ende des Konzerts angeschlagen gewirkt haben. Beim letzten Song, "All Night Long", bat er dann sein Team um einen Stuhl, um sich hinsetzen zu können. Bereits im Juni hatte der Sänger aus gesundheitlichen Gründen ein Konzert abbrechen müssen. Mehr dazu können Sie hier lesen.

Bericht: Lionel Richie liegt im Krankenhaus 
06:57 Uhr

Das wird heute wichtig

Guten Morgen, liebe Leserinnen und Leser! 

Der Dienstag hat mit einem Börsen-Debüt begonnen: Der Online-Modehändler Shein ist in Hongkong an die Börse gegangen. Allerdings fiel der Börsengang schwach aus: Die Aktie  sank in den ersten Minuten um bis zu acht Prozent. Schauen wir, was uns heute noch erwartet: 

  • Die Verteidigungs- und Außenminister der EU halten jeweils informelle Treffen in Irland ab. Eine zentrale Rolle spielt dabei die weitere militärische Unterstützung der Ukraine, insbesondere bei der Luftverteidigung.  

  • Der norwegische König Haakon VIII. legt als neuer Monarch seinen Eid auf die Verfassung im Parlament in Oslo ab. Nach dem Tod seines Vaters Harald V. am Freitag war Haakon sofort König geworden. 

  • Bei der Deutschen Bahn gilt ab sofort an vier weiteren Bahnhöfen ein Alkoholkonsumverbot: Berlin Hauptbahnhof, Berlin Gesundbrunnen sowie Kiel und Braunschweig. Vom 15. Oktober an soll es dann an allen Bahnhöfen verboten sein, außerhalb der Gastronomie Alkohol zu konsumieren. Das Mitführen von Alkohol bleibt erlaubt. 

  • Fußball: Borussia Dortmund startet in den DFB-Pokal. Die Aufgabe in der ersten Runde führt die Mannschaft von Trainer Niko Kovac zum Hamburg-Eimsbütteler Ballspiel-Club (HEBC) aus der Oberliga der Hansestadt. RTL und Sky übertragen das Spiel ab 20.45 Uhr. 

  • In Deutschland schließt das Transferfenster. Letzte Wechsel in der Fußball-Bundesliga müssen bis 20 Uhr abgewickelt sein. Wechsel in manch andere Länder, wie etwa die Türkei oder die Schweiz, sind aber noch einige Tage länger möglich. 

  • Tennis: Zum Abschluss der ersten Runde startet in der kommenden Nacht auch Alexander Zverev in die US Open. Als Nummer eins der Setzliste bekommt er es in der Nightsession mit dem Italiener Lorenzo Sonego zu tun. 

Mein Name ist Heidi Ulrich. Ich darf Sie mit Neuigkeiten durch den "Tag" begleiten. Erreichen können Sie mich über heidi.ulrich(at)ntv.de.

Das wird heute wichtig
06:34 Uhr

20-Meter-Luxusjacht brennt lichterloh vor Venedig

Vor Venedig fängt eine Motorjacht plötzlich Feuer. Die Feuerwehr rettet zehn Menschen von dem brennenden Schiff. Aufgrund der großen Hitze gibt schließlich auch der Glasfaserrumpf nach. Das Schiff sinkt daraufhin in der Adria. In Medienberichten wird ein Kurzschluss als mögliche Brandursache genannt.

20-Meter-Luxusjacht brennt lichterloh vor Venedig
06:08 Uhr

Spannungen mit Hegseth: US-Verteidigungsstaatssekretär tritt zurück

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Der US-Verteidigungsstaatsekretär Dan Driscoll (l.) vor gut einem Jahr mit Regierungsmitgliedern und dem FBI-Chef. Nicht mehr im Amt ist inzwischen auch die damalige Justizministerin Pam Bondi (3.v.r.) (Foto: picture alliance / newscom)

Der unter anderem an den Verhandlungen zum Ukraine-Krieg beteiligte US-Verteidigungsstaatssekretär Dan Driscoll reicht seinen Rücktritt ein. Das Weiße Haus bestätigt einen entsprechenden Bericht des "Wall Street Journal", wonach Driscoll im Zuge von Spannungen mit Verteidigungsminister Pete Hegseth zurückgetreten sei. Die Vize-Pressesprecherin des Weißen Hauses, Anna Kelly, widerspricht dem Bericht auf Nachfrage nicht. Driscoll habe bei "historischen Militäreinsätzen herausragende Führungsqualitäten bewiesen", sagt sie. Mehr dazu hier.

Spannungen mit Hegseth: US-Verteidigungsstaatssekretär tritt zurück