Bad Bunny bleibt subtil
Warum ein Super-Bowl-Auftritt Trump auf die Palme bringt

09.02.2026 | 16:37 UhrBad Bunnys Auftritt beim Super Bowl sorgt schon vor dem Spiel für massive Diskussionen. An der Speerspitze der Kritiker: Donald Trump. Bad Bunny hält sich mit klaren politischen Botschaften zurück. Der Rapper gibt seiner Herkunft aber immer wieder viel Raum auf dem grünen Rasen - und zeigt sich solidarisch.
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Feierstimmung bei den Champions. Die Seattle Seahawks stoßen in der Kabine auf ihren Triumph beim 60. Super Bowl an. Für sie ist es ein gelungener Abschluss in San Francisco. Doch wer hier genau hinschaut, erkennt die politische Sprengkraft des Megaevents. Während der Halbzeitshow nimmt Badbunny die 70.000 Zuschauer mit auf eine Reise vom grünen Footballrasen in die Zuckerrohrfelder der Karibik, nach Puerto Rico, dem Geburtsort des Sängers. Ein US Territorium, das regelmäßig mit Stromausfällen kämpft, aber auch Superstars wie ihn hervorbringt. Die Botschaft des Abends. Nord und Südamerika gehören zusammen. Was sie verbindet, ist der amerikanische Traum. Jeder kann es schaffen, auch auf Spanisch. Jetzt erobert dieselbe Sprache die größte TV Bühne der USA und erreicht auch jenen, der im Stadion fehlt. US Präsident Donald Trump. Das ist ein Schlag ins Gesicht für die USA. Die schlechteste Halbzeitshow jemals, wütet er aus der Ferne auf seiner Plattform Truth Social. Im Stadion dagegen Aufbruchstimmung. Die Flaggen Lateinamerikas holen den Kontinent symbolisch auf US Boden.
Der puerto ricanische Sänger Badbunny hat sich dieses Mal mit politischen Äußerungen zurückgehalten. Dennoch Am Ende seines Auftritts war auf der Tafel hinter mir zu lesen Liebe ist stärker als Hass.
Auf dem Rasen ist der Superbowl entschieden. Doch mit dieser Halbzeitshow ist die Diskussion um Amerikas Zukunft noch lange nicht vorbei.
Oder sie?





























