Offiziell: Magdeburg verlängert mit Nachwuchstalent Ogieriakhi

Der 1. FC Magdeburg bindet eines seiner Nachwuchstalente: Osayuki Ogieriakhi hat seinen Vertrag vorzeitig verlängert. Wie der Verein mitteilte, bleibt der 17-jährige Offensivspieler den Blau-Weißen „langfristig“ erhalten. Ein konkretes Vertragsende wurde nicht genannt. Der Linksfuß war erst im Sommer 2025 in die Elbestadt gewechselt und hat seitdem bereits in drei Mannschaften des Klubs Erfahrungen gesammelt: Neben Einsätzen für die B- und A-Junioren kam er auch in der U23 zum Zug. In der Regionalliga Nordost stehen bislang drei Einsätze für ihn zu Buche. Damit hat Ogieriakhi schon als Jugendspieler erste Schritte im Erwachsenenfußball gemacht. Die vorzeitige Verlängerung folgt gut ein Jahr nach seiner Ankunft in Magdeburg und gibt seiner weiteren Ausbildung beim FCM einen längerfristigen Rahmen.
Seine fußballerischen Anfänge liegen in Berlin. Über die Sportfreunde Kladow und den SC Staaken führte sein Weg zu Tennis Borussia, ehe er sich Magdeburg anschloss. Der am 31. März 2009 geborene Offensivspieler gehört damit zum jüngeren Jahrgang der A-Junioren, kann sich über die zweite Mannschaft aber bereits mit deutlich älteren Gegenspielern messen. Auch in der Bundesliga Talent Series hat Ogieriakhi auf sich aufmerksam gemacht: Beim 5:2 gegen Eintracht Braunschweig am 7. September erzielte er in der 62. Minute einen Treffer. Neben ihm trafen Roko Šimić zweimal sowie Felipe Chávez und Kevin Manthey für den FCM. Der neu eingeführte U21-Wettbewerb bietet Talenten zusätzliche Spielpraxis und ergänzt die Einsätze in den jeweiligen Ligamannschaften. An der Premierensaison beteiligen sich 26 Vereine aus der Bundesliga und der 2. Bundesliga. Für Ogieriakhi ist die Serie damit eine weitere Gelegenheit, sich über den regulären Juniorenspielbetrieb hinaus zu zeigen. Seine Entwicklung kann er nun bei den Blau-Weißen fortsetzen.
Carrick bleibt United-Coach

Michael Carrick erhält bei Manchester United offenbar eine weitere Chance. Trotz acht siegloser Pflichtspiele in Serie soll der 45-Jährige auch am Samstag im Auswärtsspiel beim FC Chelsea auf der Bank sitzen. Das berichten englische Medien nach Beratungen der Vereinsführung am Montag. Demnach darf Carrick versuchen, mit seiner Mannschaft an der Stamford Bridge die Wende einzuleiten. Das jüngste 0:3 gegen den AFC Bournemouth im Old Trafford hatte die Krise weiter verschärft und die Diskussion über einen möglichen Trainerwechsel angeheizt. Auch Namen potenzieller Nachfolger werden bereits gehandelt. Vorerst deutet jedoch alles darauf hin, dass United mit Carrick in die nächste Partie geht. Eine langfristige Absicherung seines Postens ist damit nicht verbunden. Im Mittelpunkt steht zunächst das Duell am Samstag, in dem die Red Devils ihre sportliche Talfahrt stoppen wollen.
Dabei hatte Carricks Rückkehr auf die Trainerbank zunächst für Aufbruchstimmung gesorgt. Im Januar übernahm der frühere Mittelfeldspieler die Mannschaft zunächst bis zum Saisonende. Mit elf Siegen aus seinen ersten 16 Ligapartien führte er United zurück in die Champions League. Im Mai belohnte ihn der Verein dafür mit einem Vertrag bis 2028. Auch sein Trainerteam wurde für zwei weitere Jahre gebunden. Zu seinen Mitarbeitern gehören unter anderem Steve Holland und Jonathan Woodgate. Für Carrick ist die Aufgabe bei United eng mit seiner eigenen Laufbahn verbunden: Als Spieler absolvierte er 464 Pflichtspiele für den Klub und gewann unter anderem fünf englische Meisterschaften sowie die Champions League. Nach seinem Karriereende 2018 wechselte er in den Trainerstab und betreute die Mannschaft 2021 bereits für drei Spiele als Übergangstrainer. Später sammelte er als Chefcoach beim FC Middlesbrough Erfahrung, bevor er nach Manchester zurückkehrte.
Offiziell: Heyer kommt bei Drittligist Meppen unter

Der SV Meppen hat den vereinslosen Moritz Heyer verpflichtet. Wie der Drittliga-Aufsteiger am Dienstag mitteilte, schließt sich der 31-Jährige den Emsländern mit sofortiger Wirkung an. Eine Vertragslaufzeit nannte der Klub nicht. Der Defensivspezialist hatte bereits vor drei Wochen einige Tage mit der Mannschaft trainiert. „Mit ihm gewinnen wir einen variablen und erfahrenen Defensivspieler hinzu. Mo brennt für die Aufgabe beim SVM“, erklärte der Sportliche Leiter Olufemi Smith. Nach seiner Zeit ohne Verein soll Heyer zunächst behutsam aufgebaut werden. Er habe sich zuletzt individuell und bei Oberligisten fit gehalten, erläuterte Smith. Nun wolle der Klub ihn in den kommenden Wochen wieder an das Niveau der 3. Liga heranführen und in die Mannschaft integrieren. Heyer kann sowohl in der Abwehr als auch im defensiven Mittelfeld eingesetzt werden.
Zuletzt stand der Routinier bis zum Sommer bei Fortuna Düsseldorf unter Vertrag, seit dem 1. Juli war er vereinslos. Zuvor hatte er viereinhalb Jahre für den Hamburger SV gespielt. Insgesamt bringt Heyer die Erfahrung aus 179 Zweitliga-Partien mit 19 Toren sowie 103 Drittliga-Spielen mit acht Treffern mit. Hinzu kommen 18 Einsätze im DFB-Pokal. Sein Weg führte den gebürtigen Ostercappelner über den Nachwuchs des VfL Osnabrück zu den Sportfreunden Lotte, mit denen er 2016 in die 3. Liga aufstieg. Über Halle und erneut Osnabrück gelangte er schließlich nach Hamburg. Für Meppen sprach aus seiner Sicht auch der herzliche Empfang beim Probetraining: „Ich hatte direkt ein gutes Gefühl, dass ich das hier machen möchte.“ Zudem hätten ihn die Gespräche mit Trainer Lucas Beniermann und Smith überzeugt. Das nächste Spiel führt den SVM ausgerechnet zu Heyers Ex-Klub Düsseldorf. Ob er dann schon eine Option ist, bleibt angesichts des geplanten Aufbaus offen.
Offiziell: St. Pauli verlängert mit Stammkeeper Ben Voll

Der FC St. Pauli hat den Vertrag mit Stammtorhüter Ben Voll verlängert. Das teilte der Zweitligist am Dienstag mit, ohne die neue Laufzeit zu nennen. Der 25-Jährige war im Sommer 2024 von Viktoria Köln ans Millerntor gewechselt und rückte nach dem Abschied von Nikola Vasilj in dieser Saison zur Nummer eins auf. Bislang stand er in allen neun Zweitligaspielen sowie einer Partie im DFB-Pokal zwischen den Pfosten. Sportchef Andreas Bornemann würdigte seine Entwicklung: „Ben hat sich durch seine Leistungen, seine Einstellung und seine tägliche Arbeit zu einem wichtigen Spieler für uns entwickelt.“ Die Zusammenarbeit sei von großem gegenseitigem Vertrauen geprägt. „Wir sind überzeugt, dass Ben noch weiteres Potenzial besitzt“, erklärte Bornemann. Auch Voll betonte seine Verbundenheit mit dem Klub: „Ich fühle mich beim FC St. Pauli sehr wohl und habe hier von Anfang an großes Vertrauen gespürt.“
Für den 1,95 Meter großen Schlussmann ist die Verlängerung der nächste Schritt nach zwei Jahren als Herausforderer. Hinter Vasilj musste Voll zunächst auf seine Chance warten. Sein Bundesliga-Debüt feierte er am 32. Spieltag der Saison 2024/25 als Einwechselspieler gegen den VfB Stuttgart. Eine Woche später stand er beim 2:2 in Frankfurt erstmals in der Startelf. In der folgenden Saison, die für St. Pauli mit dem Abstieg endete, blieb er in der Liga ohne Einsatz und absolvierte zwei Pokalpartien. Erst Vasiljs Wechsel zum saudischen Diriyah Club machte den Weg dauerhaft frei. Voll stammt aus Bergisch Gladbach und wurde unter anderem beim 1. FC Köln, bei Viktoria Köln und Alemannia Aachen ausgebildet. Von 2019 bis 2022 stand er bei Hansa Rostock unter Vertrag, ehe er zur Viktoria zurückkehrte. Dort schaffte er den Durchbruch im Profifußball und bestritt in zwei Spielzeiten 68 Drittliga-Partien.
Verlängert sich Vuskovics HSV-Vertrag schon mit der ersten Kadernominierung?

Mario Vuskovic steht vor seiner Rückkehr beim Hamburger SV – und könnte schon mit der ersten Kadernominierung auch seine Zukunft über diese Saison hinaus sichern. Wie das „Hamburger Abendblatt“ berichtet, verlängert sich der bis Sommer 2027 laufende Vertrag des kroatischen Innenverteidigers automatisch um ein Jahr, sobald er erstmals wieder zum Spieltagsaufgebot eines Ligaspiels gehört. Ein Einsatz auf dem Platz ist dafür demnach nicht erforderlich. Die Aufnahme in den Kader würde ausreichen, um die Zusammenarbeit bis Sommer 2028 auszudehnen. Noch muss sich der 24-Jährige allerdings gedulden: Drei HSV-Partien lang darf er wegen seiner Dopingsperre nicht mitwirken, ab dem 15. November ist er wieder spielberechtigt. Seit dem 15. September trainiert Vuskovic bereits mit der Mannschaft. Damit kann er sich nach der langen Zwangspause wieder auf den Wettkampfbetrieb vorbereiten.
Die Grundlage für den Neustart hatten Spieler und Verein schon im September 2024 geschaffen. Nach der Entscheidung des Internationalen Sportgerichtshofs CAS, Vuskovic wegen Epo-Dopings für insgesamt vier Jahre zu sperren, lösten beide Seiten den ursprünglich bis Juni 2025 gültigen Vertrag einvernehmlich auf. Gleichzeitig vereinbarten sie einen neuen, stark leistungsbezogenen Kontrakt für die Zeit seiner Rückkehr. Der HSV hielt damit an dem Verteidiger fest und eröffnete ihm trotz der langen Unterbrechung eine sportliche Perspektive. Vuskovic war im Sommer 2021 zunächst auf Leihbasis von Hajduk Split nach Hamburg gekommen. Bereits im März 2022 entschied sich der HSV, die Kaufoption zu ziehen und den Abwehrspieler fest zu verpflichten. Für Hajduks erste Mannschaft hatte er zuvor 48 Pflichtspiele bestritten und drei Tore erzielt. Dort hatte er schon als 17-Jähriger sein Profidebüt gefeiert, ehe ihn sein Weg nach Deutschland führte.
Offiziell: Thomann kehrt zum vierten Mal nach Schweinfurt zurück

Martin Thomann kehrt zum vierten Mal zum 1. FC Schweinfurt 05 zurück. Der 32-jährige Offensivspieler, der nach seinem Engagement bei den Würzburger Kickers seit Sommer vereinslos war, soll bei den Schnüdeln für mehr Torgefahr sorgen und die junge Mannschaft führen. „Speziell nach dem langfristigen Ausfall von Kristian Böhnlein steht uns ein weiterer Führungsspieler mit viel Erfahrung gut zu Gesicht. Martin Thomann wird uns sportlich und emotional weiterbringen“, erklärte Sportvorstand Dominik Groß. Die Rückholaktion nahm nach seinen Angaben in Gesprächen mit der Mannschaft und dem Trainerteam Gestalt an. Eine Vertragslaufzeit nannte der Verein nicht. Thomann ist auf beiden offensiven Außenbahnen einsetzbar und bringt auch Erfahrung aus der 3. Liga mit: Dort lief er für die SpVgg Bayreuth auf.
Für den gebürtigen Dittelbrunner ist es die Rückkehr zu einem Verein, bei dem er bereits im Nachwuchs spielte und den Sprung in den Herrenbereich schaffte. Zuletzt gehörte er zur Schweinfurter Meistermannschaft, die 2025 in die 3. Liga aufstieg. Anschließend folgte allerdings ein schwieriger Abschied: Die damaligen Verantwortlichen stellten ihn frei, in der Liga blieb er in dieser Saison ohne Einsatz. Über die Würzburger Kickers führt sein Weg nun zurück nach Schweinfurt. Für den Wechsel zum Rivalen hatten damals neben sportlichen Ambitionen auch die Vereinbarkeit mit seinem Beruf gesprochen. Seine Verbundenheit zu den Schnüdeln habe darunter nicht gelitten, betonte Thomann nun. Die Gespräche mit der Vereinsführung und Trainer Jan Gernlein hätten ihn von der Rückkehr überzeugt. Gernlein kennt den Angreifer bereits aus der gemeinsamen Arbeit in Schweinfurt. Der Coach setzt darauf, dass sich der Routinier dank seiner professionellen Einstellung schnell wieder in die Mannschaft einfügt.
Bayern, BVB und Co. interessiert: Wie lange bleibt Mohya in Gladbach?

Borussia Mönchengladbach kämpft um eine Vertragsverlängerung mit Wael Mohya. Nach Sky-Informationen laufen Gespräche über eine Ausdehnung des bis 2028 gültigen Vertrags samt Gehaltsanpassung. Auch eine mögliche Ausstiegsklausel wird Gegenstand der Verhandlungen sein. Die Borussia bewertet ihre Chancen realistisch: Mehrere europäische Topklubs beobachten den Offensivspieler, aus der Bundesliga sind unter anderem Bayern München, Borussia Dortmund, Bayer Leverkusen und RB Leipzig interessiert. Ein Winterwechsel gilt aktuell als unwahrscheinlich. Im Sommer ist dagegen alles möglich, auch ein Verbleib – Voraussetzung dafür ist der Klassenerhalt. Sportchef Rouven Schröder erklärte im „Doppelpass“: „Wir sind mit ihm, seinen Eltern und seiner Agentur im Austausch. Wael fühlt sich pudelwohl und ist sozusagen ein Jung-Fohlen.“ Zugleich verwies er auf die Notwendigkeit, Transferüberschüsse zu erzielen: „Das möchte der Fan nicht immer unbedingt hören.“

Die halbe Liga jagt Gladbachs Mohya
Für einen Verbleib spricht Mohyas hohe Identifikation mit Borussia. Er wuchs rund 25 Minuten vom Stadion entfernt auf und schoss die Fohlen 2025 zum U17-Titel. Zudem hat er ein sehr gutes Verhältnis zu Schröder und Geschäftsführer Stefan Stegemann. Dabei hätte Gladbach sein Talent im vergangenen Jahr beinahe verloren: Nach Sky-Informationen verkannten die Verantwortlichen zunächst sein Potenzial und boten ihm keine Perspektive. Mohya war sogar kurzzeitig ohne Vertrag und damit ablösefrei zu haben. Erst seine starken Leistungen in der U17-Endrunde überzeugten die Klubführung, insbesondere Stegemann. Schon damals waren unter anderem Hertha BSC, Werder Bremen, Eintracht Frankfurt und der VfB Stuttgart interessiert. Nun versucht Borussia, das Eigengewächs länger zu binden. Eine Ausstiegsklausel könnte dabei einen späteren Wechsel vertraglich regeln; vereinbart ist sie bislang nicht.
Carrick vor dem Aus? United hat Nagelsmann, Hürzeler und Howe im Blick

Die Zukunft von Michael Carrick als Trainer von Manchester United ist offen. Nach Sky-Informationen ist unklar, ob der Engländer am Samstag gegen den FC Chelsea noch auf der Bank sitzen wird. Auf Sky-Nachfrage wollte sich United zu seiner Situation nicht äußern. Bei der Frage nach möglichen Nachfolgern bleibt Julian Nagelsmann für Teile der Vereinsführung einer der Wunschkandidaten. Auch Fabian Hürzeler und Eddie Howe gehören zum Kandidatenkreis. Bei Hürzeler gibt es allerdings eine klare zeitliche Einschränkung: Er möchte zunächst bei Brighton & Hove Albion bleiben und wäre erst ab Sommer verfügbar. Für eine kurzfristige Lösung steht er damit nach aktuellem Stand nicht bereit. Howe wiederum genießt auf der Insel einen guten Ruf. Eine Entscheidung über Carricks Zukunft oder eine Einigung mit einem möglichen Nachfolger lässt sich aus dem derzeitigen Stand nicht ableiten.

Carrick kaum zu halten - Folgt Nagelsmann?
United hatte Carrick im Januar zunächst bis zum Ende der Saison 2025/26 verpflichtet und die Zusammenarbeit anschließend bis 2028 verlängert. Der frühere Mittelfeldspieler führte den Klub zurück in die Champions League und gewann elf seiner ersten 16 Ligaspiele als Cheftrainer. Nun steht bereits vor dem Gastspiel an der Stamford Bridge seine weitere Amtszeit infrage. Die möglichen Kandidaten bringen unterschiedliche Erfahrungen mit: Nagelsmann arbeitete vor seiner Zeit als Bundestrainer bei Hoffenheim, RB Leipzig und Bayern München. Sein Vertrag beim DFB wurde im Juli nach der Weltmeisterschaft auf eigenen Wunsch aufgelöst. Hürzeler führte den FC St. Pauli 2024 als Zweitligameister in die Bundesliga und wechselte anschließend nach Brighton. Dort verlängerte er im Mai bis 2029. Howe wiederum gewann mit Newcastle United 2025 den englischen Ligapokal und führte den Verein zweimal in die Champions League. Im Juli 2026 trat er bei Newcastle zurück.
Kommt Spycher zur Eintracht? Auch Hardungs Zukunft bleibt offen

Christoph Spycher bleibt nach Sky-Informationen ein Topkandidat für die Nachfolge von Markus Krösche bei Eintracht Frankfurt. Der Schweizer benötigt allerdings noch Bedenkzeit. Die Hessen arbeiten weiter an seiner Verpflichtung, eine Entscheidung ist bislang nicht gefallen. Spycher wäre in Frankfurt kein Unbekannter: Von 2005 bis 2010 spielte er selbst für die Eintracht, ehe er zu den Young Boys nach Bern wechselte. Dort setzte er seine Laufbahn nach dem Ende der aktiven Karriere im Management fort und gehört inzwischen dem Verwaltungsrat an. Für die SGE geht es darum, die sportliche Führung nach Krösches Freistellung neu zu ordnen. Der bisherige Sportvorstand war am 18. Oktober auf eigenen Wunsch mit sofortiger Wirkung von seinen Aufgaben entbunden worden. Sein bis Sommer 2028 laufender Vertrag besteht angepasst fort.
Das betrifft insbesondere Sportdirektor Timmo Hardung, dessen Vertrag ebenfalls bis 2028 läuft. Nach Sky-Informationen gibt es gute Gespräche mit Vorstandssprecher Axel Hellmann und Aufsichtsratschef Mathias Beck. Hardung wird innerhalb des Vereins sehr geschätzt. Sein aktueller Fokus liegt auf der Eintracht und der Vorbereitung des Wintertransferfensters. Wie es für ihn langfristig weitergeht, hängt aber auch vom künftigen Krösche-Nachfolger ab. Eine weitere Option ist ein Wechsel gemeinsam mit Krösche. Eine Entscheidung für einen solchen Schritt ist damit nicht verbunden. Hardung arbeitet seit Juni 2021 in Frankfurt. Zunächst leitete er die Lizenzspielerabteilung, im Juli 2023 rückte er zum Sportdirektor auf. Im August 2025 verlängerte die Eintracht seinen Vertrag vorzeitig. Schon vor seiner Zeit am Main sammelte er Erfahrung in der Bundesliga: Von 2015 bis 2019 war er Teammanager bei der TSG Hoffenheim, anschließend leitete er für zwei Jahre den Lizenzspielerbereich von RB Leipzig.

Bruder von Lennart Karl verlässt Eintracht Frankfurt
PSG schon im Januar? Maza-Verlängerung bei Bayer dürfte dauern

Paris Saint-Germain hat sein Interesse an Ibrahim Maza hinterlegt – und blickt dabei bereits auf den Januar. Nach Sky-Informationen beschäftigt sich der französische Spitzenklub mit einem möglichen Wintertransfer des Offensivspielers von Bayer Leverkusen. Die Werkself arbeitet unterdessen weiter an einer Vertragsverlängerung mit dem 20-Jährigen. Die Tendenz ist allerdings, dass sich die Gespräche noch hinziehen werden. Ein schneller Abschluss zeichnet sich demnach derzeit nicht ab. Schon im vergangenen Sommer war Manchester City an Maza interessiert. Mit PSG kommt nun ein weiterer prominenter Interessent hinzu. Das hinterlegte Interesse bedeutet jedoch noch keine Einigung über einen Wechsel. Ob es im Winter zu einem Transfer kommt, ist offen. Leverkusen kann sich in den Gesprächen auf eine langfristige vertragliche Bindung stützen: Mazas aktueller Kontrakt läuft noch bis zum 30. Juni 2030.
Der algerische Nationalspieler war im Sommer 2025 von Hertha BSC nach Leverkusen gewechselt. Bayer hatte ihn damals als einen der interessantesten jungen Offensivspieler verpflichtet und mit einem Vertrag über fünf Jahre ausgestattet. Sportgeschäftsführer Simon Rolfes hob bei seiner Vorstellung insbesondere Mazas Technik, seine Stärke im Dribbling und seine Durchsetzungsfähigkeit hervor. Dazu komme sein Blick für die Mitspieler. Der in Berlin geborene Rechtsfuß hatte sich zuvor bei der Hertha in der 2. Bundesliga entwickelt und wollte in Leverkusen den nächsten Schritt machen. Bei seinem Wechsel nannte er die Möglichkeit, sich auf der großen europäischen Bühne zu beweisen, als wichtigen Anreiz. International hatte Maza bereits zuvor eine Entscheidung getroffen: Nach Einsätzen für die deutschen Nachwuchsteams der U18, U19 und U20 entschied er sich 2024 für Algeriens A-Nationalmannschaft.
Zweitligisten an Gladbach-Leihgabe dran

Niklas Swider könnte schon im Winter den nächsten Schritt machen. Nach Sky-Informationen ist ein Wechsel des derzeit an Viktoria Köln verliehenen Mittelfeldspielers möglich. Unter anderem Hannover 96 und Holstein Kiel beschäftigen sich mit dem 19-Jährigen. Vertraglich ist Swider noch bis 2028 an Borussia Mönchengladbach gebunden. Sein sportliches Ziel ist die Bundesliga. Das Interesse der beiden Zweitligisten eröffnet ihm mögliche Optionen auf dem Weg dorthin, eine Entscheidung über einen Wintertransfer ist damit aber noch nicht gefallen. Swider war erst im Sommer auf Leihbasis von Gladbach nach Köln gewechselt. Die Vereinbarung ist für die gesamte Saison angelegt. Für einen erneuten Vereinswechsel im Januar müsste daher auch eine Lösung für die laufende Leihe gefunden werden. Ob Swider die Spielzeit bei der Viktoria beendet oder seine Entwicklung schon vorher bei einem anderen Klub fortsetzt, bleibt offen.
Mit der Ausleihe wollte Borussia dem Eigengewächs regelmäßige Spielpraxis auf höherem Niveau ermöglichen. Swider kam bereits als Siebenjähriger in den Gladbacher Nachwuchs und durchlief dort die Jugendmannschaften. Vor seinem Wechsel nach Köln sammelte er vor allem in der Regionalliga West Erfahrungen im Erwachsenenfußball. In der vergangenen Saison absolvierte er 22 Spiele für die U23 der Borussia, erzielte ein Tor und bereitete drei weitere Treffer vor. Dreimal gehörte er zudem zum Bundesliga-Aufgebot der Profis. Bei Viktoria sollte er anschließend den Übergang in die 3. Liga vollziehen. Die Kölner sahen in ihm eine Verstärkung für das zentrale Mittelfeld: Sportlicher Leiter Valentin Schäfer hob bei der Verpflichtung insbesondere seine Technik, Passqualität und strategischen Fähigkeiten hervor. Swider selbst kündigte an, der Mannschaft mit Laufstärke und Passspiel helfen zu wollen.
Auch bei einem Viktoria-Mannschaftskollegen von Swider gibt es gesteigertes Interesse: An Shevin-Heinz Matondo sind nach Sky-Infos einige Bundesligisten interessiert.
Verlängert Eckert in Southampton trotz Interesse aus Topligen?

Tonda Eckert hat mit seiner Arbeit beim FC Southampton das Interesse aus europäischen Topligen geweckt. Nach Sky-Informationen beschäftigen sich Vereine aus der Premier League und der Serie A mit dem 33 Jahre alten deutschen Trainer. Trotz der „Spygate“-Affäre gilt er als eines der vielversprechendsten Trainertalente. Ein Abschied von den Saints ist allerdings keineswegs beschlossen: Sowohl der Klub als auch Eckert stehen einer Verlängerung seines im Sommer 2027 auslaufenden Vertrags offen gegenüber. Trotz des Punktabzugs hat er Southampton wieder in Schlagdistanz zu den Aufstiegsplätzen geführt. Bereits in der Saison 2025/26 erreichte er mit dem Klub das Halbfinale des FA Cups und blieb in 21 Championship-Partien einschließlich der Play-offs ungeschlagen. Seine Bilanz liegt laut Sky bei 2,04 Punkten pro Spiel. Eine Entscheidung über seine Zukunft steht noch aus.
Eckerts Aufstieg in Southampton verlief rasant. Im Juli 2025 kam er zunächst als Trainer der U21, Anfang November übernahm er die Profis auf Interimsbasis. Vier Siege aus den ersten fünf Spielen überzeugten die Verantwortlichen, ihm im Dezember dauerhaft die Verantwortung zu übertragen. Zuvor hatte er unter anderem im Nachwuchs von Bayern München und RB Leipzig gearbeitet und beim FC Genua Erfahrung als Co-Trainer in der Serie A gesammelt. Die sportlichen Erfolge in England wurden jedoch von der Ausspäh-Affäre überschattet. Southampton hatte gegnerische Trainingseinheiten beobachten lassen und Verstöße gegen die Ligaregeln eingeräumt. Der Klub wurde deshalb im Mai aus den Aufstiegs-Play-offs ausgeschlossen und erhielt für die laufende Saison einen Abzug von vier Punkten. Die Berufung gegen die Sanktionen blieb erfolglos. Unter diesen erschwerten Voraussetzungen arbeitet Eckert nun am nächsten Anlauf auf die Rückkehr in die Premier League.
Fehlt Kompany den Bayern bis zur Länderspielpause?

Der FC Bayern muss voraussichtlich auch in den kommenden Wochen auf Vincent Kompany verzichten. Nach Sky-Informationen ist der Gesundheitszustand des Trainers stabil, der Belgier befindet sich aber weiterhin in einer Münchner Klinik. Einen konkreten Zeitpunkt oder Zeitplan für seine Rückkehr gibt es derzeit nicht. Es ist davon auszugehen, dass Kompany nicht nur im DFB-Pokal gegen den 1. FC Magdeburg am Mittwoch fehlen wird, sondern auch in den anschließenden Begegnungen mit Borussia Dortmund, Atlético Madrid und dem FSV Mainz 05. Zudem soll er die danach anstehende, knapp zehntägige Länderspielpause nutzen, um sich weiter zu erholen. Damit zeichnet sich eine längere Abwesenheit ab, ohne dass bereits ein Termin für sein Comeback feststeht. Auch eine Rückkehr unmittelbar nach der Länderspielpause ist nach dem aktuellen Stand nicht zugesagt.

Wie lange fehlt Kompany den Bayern?
Kompany hatte sich am Freitag nach einem Zusammenbruch während des Trainings der Bayern-Amateure in ärztliche Behandlung begeben müssen. Wie der Verein mitteilte, hatte der Chefcoach der Profis der zweiten Mannschaft bei ihrer Einheit zugeschaut. Bis auf Weiteres übernimmt sein Trainerteam die Verantwortung für den Trainings- und Spielbetrieb. Sportvorstand Max Eberl betonte in der Vereinsmitteilung: „Die Gesundheit von Vincent Kompany hat für uns höchste Priorität.“ Der Klub werde ihm die notwendige Betreuung, Unterstützung und Zeit zur Erholung geben. Sportlich steht den Münchnern eine dichte Folge von Aufgaben in drei Wettbewerben bevor: Auf die zweite Pokalrunde gegen Magdeburg folgt am Samstag das Bundesliga-Heimspiel gegen Dortmund. Am 3. November geht es in der Champions League auswärts gegen Atlético, am 7. November in der Liga nach Mainz. Nach der Länderspielpause setzt Bayern die Saison am 20. November mit dem Heimspiel gegen den 1. FC Köln fort.
Zurück in die Bundesliga? Ducksch plant Winterabschied aus Birmingham

Marvin Ducksch will Birmingham City im Winter verlassen. Nach Sky-Informationen ist der Stürmer mit seiner Spielzeit beim englischen Zweitligisten unzufrieden und plant einen Wechsel in der nächsten Transferperiode. Sein Wunschziel ist Deutschland, am liebsten würde er in die Bundesliga zurückkehren. Der 32-Jährige steht in Birmingham noch bis Sommer 2028 unter Vertrag. Ein Abschied müsste daher mit seinem aktuellen Arbeitgeber geregelt werden. Bereits im Sommer hatte sich für Ducksch eine Möglichkeit zur Veränderung ergeben, der Wechsel zum FC Valencia kam jedoch nicht zustande. Nun richtet sich der Blick erneut auf den Transfermarkt. Eine Rückkehr in die Heimat wäre für den Angreifer die Gelegenheit, an seine erfolgreiche Zeit vor dem Wechsel nach England anzuknüpfen. Welcher Verein dafür infrage kommt, ist nach den vorliegenden Informationen noch offen.

Ducksch will zurück in die Bundesliga
Ducksch war im August 2025 nach vier Jahren bei Werder Bremen nach Birmingham gewechselt. An der Weser hatte er sich als verlässlicher Torjäger etabliert und den Weg zurück in die Bundesliga maßgeblich mitgeprägt. In seiner ersten Bremer Saison erzielte der im Sommer 2021 von Hannover 96 verpflichtete Angreifer 20 Ligatore und trug damit zum Aufstieg bei. In den folgenden drei Bundesliga-Spielzeiten kamen für Werder 99 Einsätze und 32 Treffer hinzu. Wettbewerbsübergreifend verließ er den Klub mit 54 Toren aus 134 Pflichtspielen. Seine Leistungen brachten ihn auch in den Kreis der Nationalmannschaft: Im November 2023 debütierte Ducksch unter Bundestrainer Julian Nagelsmann gegen die Türkei, wenige Tage später folgte ein weiterer Einsatz gegen Österreich. Mit seinem Wechsel nach Birmingham suchte er anschließend eine neue sportliche Herausforderung. Inzwischen steht für ihn wieder die Frage im Vordergrund, wo er regelmäßig zum Einsatz kommen kann.
Bleibt Philippe in Paderborn? Klassenerhalt entscheidet über Perspektive

Der SC Paderborn hat bei Rayan Philippe die Möglichkeit, aus der Leihe einen dauerhaften Transfer zu machen. Nach Sky-Informationen besitzt der Bundesliga-Aufsteiger eine Kaufoption für den vom Hamburger SV ausgeliehenen Angreifer. Die Höhe der festgelegten Ablöse ist dabei an seine Einsätze gekoppelt. Eine konkrete Summe ist aus den vorliegenden Informationen nicht bekannt. Beim HSV steht der Franzose noch bis Sommer 2029 unter Vertrag. Paderborn glaubt an Philippe und seine Qualitäten, ein Verbleib über die laufende Saison hinaus kommt allerdings nur bei einem Klassenerhalt infrage. Damit hängt seine Perspektive in Ostwestfalen auch davon ab, ob sich der SCP in der Bundesliga behaupten kann. Philippe war Anfang September für die Saison 2026/27 vom HSV nach Paderborn gewechselt.
Der inzwischen 26-Jährige hatte sich in Hamburg mehr Spielzeit gewünscht. HSV-Sportdirektor Claus Costa erklärte bei der Bekanntgabe der Leihe, dass sich Philippes Situation durch Veränderungen im Kader kurzfristig verschoben habe. In Paderborn sollte er sich weiterhin auf höchstem Niveau beweisen können. Der Offensivspieler war erst im Sommer 2025 von Eintracht Braunschweig zum HSV gekommen und erzielte für die Hamburger in 33 Pflichtspielen fünf Tore. Zuvor hatte er sich in der 2. Bundesliga als gefährlicher Angreifer empfohlen: Für Braunschweig gelangen ihm in zwei Spielzeiten 21 Tore in 59 Ligapartien. Hinzu kam ein Treffer in der erfolgreichen Relegation gegen den 1. FC Saarbrücken. Seinen Weg nach Deutschland hatte Philippe über Frankreich und Luxemburg gefunden. Nach seinen Anfängen bei Dijon und Leihstationen in Toulon und Nancy spielte er für Swift Hesperingen. Paderborns Sportgeschäftsführer Sebastian Lange hob bei der Verpflichtung vor allem seine Schnelligkeit, Technik sowie Dribbel- und Abschlussstärke hervor.
Holt Mourinho Liverpools Mac Allister zu Real Madrid?

Real Madrid hat bei der Suche nach Verstärkung für das Mittelfeld offenbar Alexis Mac Allister ins Visier genommen. Nach Sky-Informationen steht der argentinische Nationalspieler des FC Liverpool ganz oben auf der Liste der Königlichen. Trainer José Mourinho ist demnach besonders von der physischen Spielweise des 27-Jährigen begeistert. Mac Allister ist in Liverpool noch bis 2028 gebunden, eine Verlängerung seines Vertrags ist aktuell nicht geplant. Aus dem Interesse der Madrilenen lässt sich allerdings noch kein bevorstehender Wechsel ableiten: Angaben zu einem Angebot, konkreten Verhandlungen oder einer Einigung enthält der aktuelle Stand nicht. Liverpool besitzt durch den laufenden Vertrag zunächst weiterhin Planungssicherheit.

Mac Allister zu Real?
Mac Allister wechselte im Sommer 2023 von Brighton & Hove Albion an die Anfield Road. Für Brighton hatte er in 112 Pflichtspielen 20 Tore erzielt, zwölf davon in seiner letzten Saison vor dem Abschied. Der Schritt nach Liverpool folgte auf den größten Erfolg seiner bisherigen Nationalmannschaftskarriere: Im Dezember 2022 gewann er mit Argentinien die Weltmeisterschaft in Katar. 2024 folgte der Triumph bei der Copa América. Bei den Reds kamen anschließend weitere Titel hinzu, darunter der Ligapokal 2024 und die englische Meisterschaft 2025. In der Meistersaison bestritt er 35 Ligapartien und wurde anschließend in die Premier-League-Elf des Jahres der Spielergewerkschaft PFA gewählt. Schon in seiner ersten Liverpool-Saison hatte er in 46 Pflichtspielen sieben Tore und sieben Vorlagen beigesteuert. In Liverpool gehört er zu einem Mittelfeldaufgebot mit Spielern wie Florian Wirtz, Dominik Szoboszlai und Ryan Gravenberch. Für Real wäre seine Verpflichtung entsprechend ein Zugriff auf einen Spieler, der sich bereits bei einem europäischen Spitzenklub bewährt hat.
Chelsea und Liverpool interessiert: Wechselt Scott für über 100 Millionen?

Alex Scott könnte den AFC Bournemouth bereits im Winter verlassen – allerdings dürfte ein Transfer teuer werden. Nach Sky-Informationen interessieren sich unter anderem der FC Chelsea und der FC Liverpool für den zentralen Mittelfeldspieler. Bournemouths Preisvorstellung liegt bei 100 bis 120 Millionen Euro. Schon im Sommer hatten die Cherries ein Angebot der Londoner über rund 76 Millionen Euro abgelehnt. Die nun aufgerufene Summe liegt damit noch einmal deutlich über der damaligen Offerte. Scott ist beim Premier-League-Klub bis Sommer 2028 gebunden. Ein Wechsel in der nächsten Transferperiode ist möglich, eine Einigung mit einem Interessenten steht nach den vorliegenden Informationen aber nicht fest. Chelsea müsste für einen neuen Anlauf somit deutlich nachlegen. Mit Liverpool beschäftigt sich zudem ein weiterer englischer Spitzenklub mit dem 23-Jährigen.
Scott wechselte im August 2023 von Bristol City nach Bournemouth. Zuvor hatte er sich in der Championship einen Namen gemacht: Für die Saison 2022/23 wurde er als bester Nachwuchsspieler der Liga ausgezeichnet und in die Mannschaft der Saison gewählt. Auch Pep Guardiola war früh auf ihn aufmerksam geworden. Nach Manchester Citys 3:0 im FA Cup gegen Bristol City im Februar 2023 bezeichnete der Trainer Scott als „unglaublichen Spieler“. Das Lob galt also schon dem damaligen Zweitligaprofi, noch bevor dieser den Sprung in die Premier League machte. Bournemouth setzte anschließend auf sein Entwicklungspotenzial. Bei der Verpflichtung hob der Klub seine technischen Fähigkeiten, sein Spielverständnis und die für sein Alter bereits große Erfahrung hervor. Der Start an der englischen Südküste wurde allerdings durch eine Knieverletzung verzögert, mit der Scott aus Bristol kam. Jetzt könnte der nächste große Karriereschritt folgen.
Exklusiv: VfB Stuttgart will mit Gentner verlängern

Der VfB Stuttgart möchte die Zusammenarbeit mit Sportdirektor Christian Gentner über den kommenden Sommer hinaus fortsetzen. Nach exklusiven Sky-Informationen wollen die Schwaben den auslaufenden Vertrag des 41-Jährigen verlängern. Gespräche zwischen beiden Seiten laufen bereits seit einigen Wochen. Eine Einigung steht noch aus, die Verhandlungen befinden sich noch nicht auf der Zielgeraden. Dennoch gilt eine Fortsetzung im Laufe der Saison als wahrscheinlich. Gentner hatte seine Tätigkeit beim VfB am 1. Januar 2023 als Leiter der Lizenzspielerabteilung aufgenommen. Im November 2024 stieg der frühere Kapitän zum Sportdirektor auf. In dieser Funktion ist er maßgeblich an der Vorbereitung und Abwicklung von Transfers beteiligt. Darüber hinaus pflegt Gentner einen engen Draht zur Mannschaft und kümmert sich um die Verzahnung zwischen Nachwuchsbereich und Profis.

Stuttgart will mit Gentner verlängern
Die Verantwortlichen schätzen Gentner intern als Teamplayer. Durch seine vertrauensvolle Zusammenarbeit mit den Verantwortlichen im Sportbereich genießt er im Klub ein hohes Ansehen. Zu seinen Aufgaben gehört auch, junge Spieler aus dem eigenen Nachwuchs an die Bundesligamannschaft heranzuführen. Als gelungenes Beispiel gilt Torhüter Dennis Seimen, der in dieser Saison zur Nummer eins der Stuttgarter aufgestiegen ist. Gentner steht beim VfB jedoch nicht nur für seine Arbeit als Funktionär, sondern ebenso für eine lange Verbindung zum Verein. Bereits im Alter von 13 Jahren wechselte der gebürtige Schwabe in den Nachwuchs der Stuttgarter. Später führte er die Profimannschaft als Kapitän an und absolvierte insgesamt 373 Pflichtspiele für den VfB. Mit seiner sportlichen Kompetenz, seiner Nähe zum Team und seiner starken Identifikation mit dem Klub gilt Gentner als wichtiger Bestandteil der sportlichen Führung. Die gemeinsame Arbeit soll deshalb über das aktuelle Vertragsende hinaus fortgesetzt werden.
Bundesliga-Teams an Günther dran

Lasse Günther hat das Interesse mehrerer Bundesliga-Klubs geweckt. Nach Sky-Informationen beschäftigen sich einige Teams aus der höchsten deutschen Spielklasse mit dem Linksverteidiger der SV Elversberg. Welche Vereine konkret dazugehören, ist bislang nicht bekannt. Auch zu möglichen Verhandlungen, einer Ablöse oder einem Wechselzeitpunkt liegen keine Angaben vor. Die SVE hat sich bei dem 23-Jährigen allerdings langfristig abgesichert: Erst im Juni verlängerte Günther seinen Vertrag vorzeitig um zwei Jahre bis Sommer 2030. Schon damals verwies Sportdirektor Christian Weber darauf, dass der Abwehrspieler bei größeren Vereinen aufgefallen sei. In 27 Zweitligapartien der Spielzeit 2025/26 gelangen ihm acht Torvorlagen. Damit machte er nicht nur durch seine Defensivarbeit, sondern auch als Vorbereiter auf sich aufmerksam.
Nach Elversberg war der gebürtige Münchner im Sommer 2025 vom FC Augsburg gewechselt. Zuvor hatte er mehrere Stationen durchlaufen: Ausgebildet wurde Günther unter anderem bei der SpVgg Unterhaching, beim FCA und beim FC Bayern München. Für die U19 des Rekordmeisters spielte er bereits als 16-Jähriger in der UEFA Youth League, später kamen Einsätze für die zweite Mannschaft in der 3. Liga hinzu. 2021 kehrte er nach Augsburg zurück und absolvierte dort fünf Bundesliga-Spiele sowie zwei Partien im DFB-Pokal. Um mehr Spielpraxis zu sammeln, folgten Leihen zum SSV Jahn Regensburg, zu Wehen Wiesbaden und zum Karlsruher SC. Für den KSC bestritt er in der Saison 2024/25 insgesamt 20 Zweitligaspiele, erzielte ein Tor und bereitete zwei weitere vor. In Elversberg fand Günther anschließend eine feste sportliche Heimat. Der Klub hob schon bei seiner Verpflichtung sein Tempo, seinen Mut und seine Fähigkeit hervor, sich immer wieder ins Offensivspiel einzuschalten.
Bundesligisten und Al-Shabab haben Owusu im Blick

Prince Owusu hat sich mit einer starken Saison beim CF Montréal wieder in den Fokus deutscher Klubs gespielt. Nach Sky-Informationen wird der 29 Jahre alte Mittelstürmer von mehreren Bundesligisten beobachtet. Auch Al-Shabab FC beschäftigt sich mit einer Verpflichtung. Beim Klub aus Saudi-Arabien arbeitet mit Thomas Letsch ein deutscher Trainer, der den Markt bestens kennt. Owusu ist in Montréal noch bis 2028 gebunden, ein Wechsel im kommenden Winter ist dennoch möglich. Eine Entscheidung über seine Zukunft ist bislang nicht gefallen, konkrete Verhandlungen stehen noch nicht vor dem Abschluss. In der laufenden Saison kommt Owusu wettbewerbsübergreifend auf 18 Tore und sechs Vorlagen. Damit war er an 24 Treffern direkt beteiligt und hat sich als einer der auffälligsten deutschen Offensivspieler in der Major League Soccer etabliert. Wegen seines langfristigen Vertrags wäre für den Torjäger eine Ablöse fällig.
Der in Wertheim geborene Owusu kennt den deutschen Profifußball bestens. Ausgebildet wurde er beim VfB Stuttgart, ehe er über dessen Zweitvertretung den Schritt in den Männerbereich schaffte. Anschließend spielte der frühere deutsche Junioren-Nationalspieler für Arminia Bielefeld, den TSV 1860 München, den SC Paderborn, Erzgebirge Aue und Jahn Regensburg. Im Sommer 2023 wagte Owusu den Wechsel zu Toronto FC, im Januar 2025 schloss er sich dem kanadischen Rivalen aus Montréal an. Dort entwickelte sich der 1,90 Meter große Angreifer zu einem verlässlichen Torjäger und verlängerte seinen Vertrag vorzeitig. Owusu bringt körperliche Präsenz, Abschlussstärke und Erfahrung aus der 2. Bundesliga sowie der 3. Liga mit. Dieses Profil macht ihn sowohl für Bundesligisten als auch für Al-Shabab interessant. Die kommenden Wochen dürften zeigen, ob aus dem Interesse ein konkretes Angebot entsteht und Owusu nach mehreren Jahren in Nordamerika im Winter ein neues Kapitel beginnt.
Wechselt Koudelka zu Austria Wien oder Sturm Graz?

Adrien Koudelka könnte seine Karriere in Österreich fortsetzen. Nach Sky-Informationen steht der Innenverteidiger von Akademisk BK bei Austria Wien und Sturm Graz im Fokus. Ein Wechsel ist spätestens für den Sommer geplant, obwohl der Vertrag des 24-Jährigen beim dänischen Klub noch bis 2028 läuft. Als mögliche Ziele kommen aktuell vor allem Vereine aus Dänemark, Norwegen und Österreich infrage. Ein Abschied von Akademisk müsste damit nicht zwangsläufig auch einen Länderwechsel bedeuten. Das Preisschild liegt bei rund 250.000 Euro. Bei dieser Summe handelt es sich um die Ablösevorstellung, nicht um einen bereits ausgehandelten Transferbetrag. Ob die Austria oder Sturm konkrete Schritte unternehmen, ist bislang offen. Der aktuelle Stand beschreibt das Interesse der beiden österreichischen Klubs, eine Entscheidung über Koudelkas nächste Station steht noch aus.
Der 1,90 Meter große Abwehrspieler wurde im Nachwuchs des FC Augsburg ausgebildet und spielte anschließend für dessen zweite Mannschaft sowie den SGV Freiberg. Im Januar 2023 führte ihn sein Weg nach Dänemark zu Akademisk. Schon im Jugendbereich sammelte Koudelka internationale Erfahrung: Er lief für Nachwuchsauswahlen Deutschlands und Tschechiens auf. Sein heutiger Verein hebt in seinem Spielerprofil neben seinen fußballerischen Fähigkeiten auch seine Mentalität und Führungsqualitäten hervor. Zuletzt musste sich der Verteidiger allerdings nach einer längeren Verletzungspause zurückarbeiten. Beim 3:1-Pokalerfolg gegen Sønderjyske im September stand er erstmals nach der Zwangspause wieder in der Startelf. Zusammen mit Gabriel Noga bildete er die Innenverteidigung, zur zweiten Halbzeit wurde er durch Aidan Liu ersetzt. Akademisk setzte sich dabei als Zweitligist gegen einen Gegner aus der höchsten dänischen Spielklasse durch und zog in die nächste Runde ein.
Verlässt Österreichs Toptalent Weinhandl Sturm Graz im Sommer?

Luca Weinhandl weckt Begehrlichkeiten bei europäischen Topklubs, plant seinen nächsten Karriereschritt aber vorerst bei Sturm Graz. Nach Sky-Informationen ist ein Winterwechsel des 17 Jahre alten Mittelfeldspielers derzeit nicht vorgesehen. Nur ein exorbitantes Angebot könnte diese Planung verändern. Weinhandl möchte sich beim österreichischen Klub weiterentwickeln und seine erste volle Saison als Stammspieler absolvieren. Im Sommer 2027 wird er Sturm dagegen mit hoher Wahrscheinlichkeit verlassen. Bereits im vergangenen Sommer hatten Vereine aus der Bundesliga, der Serie A und der Premier League konkretes Interesse bekundet. Sky berichtete schon im Februar 2026 über das Interesse des VfB Stuttgart. Zuletzt gab es zudem Gerüchte um den FC Arsenal. Aktuell wird Weinhandl weiter von Topklubs beobachtet; eine Entscheidung für einen künftigen Arbeitgeber ist damit noch nicht gefallen.
Der zentrale Mittelfeldspieler gilt als eines der größten Talente Österreichs und hat bereits mehrere besondere Marken gesetzt. Mit der U17-Nationalmannschaft wurde er 2025 in Katar Vizeweltmeister. Erst im Finale musste sich die österreichische Auswahl Portugal mit 0:1 geschlagen geben. Weinhandl gehörte dabei zum jüngeren Jahrgang des Turniers und übernahm dennoch Verantwortung auf der Sechserposition. Bei Sturm avancierte er zum jüngsten Bundesliga-Torschützen der Vereinsgeschichte, außerdem ist er der jüngste österreichische Debütant in der Europa League. Sein Profil verbindet physische Präsenz mit technischer und mentaler Reife. Dazu kommen Spielintelligenz, Ruhe am Ball und Qualitäten im Spielaufbau. Seine Dynamik ergänzt diese Fähigkeiten im Zentrum. Damit bringt Weinhandl schon früh Voraussetzungen für eine tragende Rolle im Mittelfeld mit. Die dafür nötige regelmäßige Spielpraxis will er zunächst weiter in Graz sammeln.
FC-Bosse halten an Wagner fest – Pokalspiel gegen Union richtungsweisend

Der 1. FC Köln hält vorerst an Trainer René Wagner fest. Nach Sky-Informationen ist aktuell kein Trainerwechsel geplant. Der 37-Jährige wird definitiv im Pokalspiel gegen Union Berlin auf der Bank sitzen. Grundsätzlich soll Wagner auch das anschließende Ligaduell betreuen. Sportdirektor Thomas Kessler stärkte dem Coach am Sonntagmorgen in einer Medienrunde öffentlich den Rücken. „Er hat volle Rückendeckung. Wir haben diese Woche zwei brutal wichtige Spiele, zweimal gegen den gleichen Gegner“, sagte Kessler. Das Vertrauen von außen lasse sich jedoch nur durch Erfolge zurückgewinnen: „Das ist die Währung, die aktuell offensichtlich zählt.“ Die Verantwortlichen sind weiterhin von Wagners fachlicher Qualität und seiner akribischen Arbeit überzeugt. Intern fällt die Bewertung positiver aus als in der Öffentlichkeit. Auch die acht Punkte aus sieben Ligaspielen werden als „ordentlich“ eingeordnet. Zudem fließen die Ausfälle von Thijs Dallinga, Ragnar Ache und Ellyes Skhiri in die Bewertung ein.
Kritik gibt es intern dennoch an Wagners Außendarstellung. Sein Auftreten werde mitunter als zu nüchtern und zu wenig emotional wahrgenommen, zudem habe es kommunikative Fehler gegeben. Als Beispiel gilt die Ankündigung eines offensiven Auftritts gegen Schalke, auf die eine defensive Aufstellung folgte. Auch der Umgang mit einzelnen Stars sorgte für Irritationen. Die heftige Fan-Kritik und die „Wagner raus“-Rufe haben die FC-Bosse in dieser Form überrascht. Klar ist aber: Der Druck auf den Trainer wächst und Köln benötigt Ergebnisse. Das Pokalspiel gegen Union besitzt deshalb richtungsweisenden Charakter. Dabei wird nicht ausschließlich das Resultat bewertet, sondern vor allem die Art und Weise des Auftritts. Eine überzeugende Leistung würde Wagner den Rücken stärken. Ein blamables Ausscheiden könnte dagegen dazu führen, dass die Verantwortlichen die Trainerfrage neu bewerten.
Carrick vor dem Aus? United-Bosse beraten über Trainerwechsel
Manchester United steckt immer tiefer in der Krise. Nur wenige Tage nach dem 1:4 bei Como in der Champions League verloren die Red Devils am Sonntag auch ihr Premier-League-Heimspiel gegen den AFC Bournemouth deutlich mit 0:3. Für die Mannschaft von Michael Carrick war es bereits die sechste Niederlage in den vergangenen zwölf Pflichtspielen. In der Liga gelang United in dieser Saison erst ein Sieg, der englische Rekordmeister steht nur knapp vor den Abstiegsplätzen. Nach Informationen des „Guardian“ berät die Klubführung deshalb über die Zukunft des angezählten Trainers. Dabei werde ausdrücklich geprüft, ob Carrick von seinen Aufgaben entbunden werden soll. Der 45-Jährige selbst erklärte nach der Partie, er rechne nicht mit einer bestimmten Entscheidung und werde zunächst normal weiterarbeiten. Gleichzeitig räumte er ein, dass die Situation schwierig sei und die bisherigen Ergebnisse und Leistungen nicht den Ansprüchen des Vereins entsprächen.
Sollte sich Manchester United von Carrick trennen, gilt Eddie Howe dem Bericht zufolge als bevorzugte Lösung von Sportdirektor Jason Wilcox. Der frühere Trainer von Newcastle United sei grundsätzlich offen für die Aufgabe und könnte ohne Ablöse verpflichtet werden. Auch Unai Emery wird im Klub geschätzt, allerdings müsste United für den bei Aston Villa bis 2029 gebundenen Spanier eine Entschädigung von rund 20 Millionen Pfund zahlen. Darüber hinaus wird Julian Nagelsmann bei den Red Devils hoch gehandelt. Vor allem Uniteds Rekrutierungschef Christopher Vivell soll den früheren Bundestrainer und Bayern-Coach schätzen. Nagelsmann ist nach seinem Abschied von der deutschen Nationalmannschaft vereinslos und könnte sofort übernehmen. Auch Antonio Conte wird als möglicher Kandidat genannt. Carricks Vertrag in Manchester läuft noch bis 2028, seine Zukunft hängt nun jedoch von den Beratungen der United-Verantwortlichen ab.
Offiziell: BVB bindet Adje langfristig

Borussia Dortmund hat den Vertrag mit Nachwuchsspieler Miguel Adje langfristig verlängert. Eine genaue Laufzeit teilte der Bundesligist nicht mit. Der 18 Jahre alte Linksverteidiger gehört bereits seit der U 14 zum Nachwuchsleistungszentrum des BVB und soll seinen Weg in Schwarzgelb fortsetzen. In diesem Sommer durfte Adje erstmals ausgiebig bei den Profis vorspielen. Er absolvierte Teile der Saisonvorbereitung mit der Mannschaft von Niko Kovac, nahm an der Japan-Reise teil und kam beim Testspiel gegen Rot-Weiß Oberhausen zu seinem Debüt im Profiteam. Anschließend kehrte der Schweizer U-Nationalspieler in den Kader der Dortmunder U 19 zurück. Dort zählt der Linksfuß in der laufenden Saison zum festen Kreis und sammelt weitere Spielpraxis auf höchstem Nachwuchsniveau. Insgesamt kommt Adje nach Angaben des Vereins inzwischen auf 27 Pflichtspiele für die U 19.
Der BVB sieht in dem Außenverteidiger einen entwicklungsfähigen Spieler, der vor allem mit seinem offensiven Mut auf der linken Seite überzeugt. „Miguel hat sich über die letzten Jahre kontinuierlich weiterentwickelt. Er ist mutig im Eins-gegen-eins und ein echter Aktivposten auf der linken Seite“, erklärte Thomas Broich, Sportlicher Leiter des Dortmunder Nachwuchsleistungszentrums. Der Verein freue sich darauf, Adjes weiteren Weg zu begleiten. Das Talent kann neben seiner angestammten Position als Linksverteidiger auch weiter vorne auf der Außenbahn eingesetzt werden. Neben der deutschen besitzt Adje auch die Schweizer Staatsangehörigkeit und läuft aktuell für die U 19 der Eidgenossen auf. Durch die langfristige Verlängerung schafft Borussia Dortmund nun frühzeitig Planungssicherheit und hält einen Spieler, der sich mit seinen Auftritten während der Sommervorbereitung bereits für weitere Einheiten und Einsätze im Profibereich empfohlen hat.
Offiziell: Sturm Graz verpflichtet Adam Stejskal

Sturm Graz hat auf die schwere Verletzung von Stammtorhüter Daniil Khudyakov reagiert und Adam Stejskal verpflichtet. Der 24 Jahre alte Tscheche war seit dem Sommer vereinslos und unterschrieb bis zum Ende der Saison. Stejskal ist zunächst als Absicherung hinter Ammar Helac vorgesehen, der während Khudyakovs Abwesenheit die Nummer 1 sein wird. Khudyakov hatte sich eine Woche zuvor beim 6:1 im Grazer Derby gegen den GAK schwer verletzt. Nach einer Operation fällt der 22-Jährige langfristig aus. Sturm konnte trotz des geschlossenen Transferfensters reagieren, weil Stejskal ohne Vertrag war. „Nach der schweren Verletzung von Daniil Khudyakov wollten wir unser Torhüter-Team wieder vervollständigen und uns für die restliche Saison sowohl qualitativ als auch quantitativ breit aufstellen“, erklärte Geschäftsführer Sport Michael Parensen. Stejskal werde Helac unterstützen und bereitstehen, sobald er gebraucht werde.
Obwohl Stejskal erst 24 Jahre alt ist, kennt er den österreichischen Fußball bestens. Der in Brünn geborene Torhüter wechselte 2018 in die Nachwuchsakademie von Red Bull Salzburg und sammelte anschließend 36 Zweitliga-Einsätze für den FC Liefering. Bei den Salzburger Profis blieb er ohne Pflichtspieleinsatz, ehe er sich 2023 der WSG Tirol anschloss. Dort entwickelte sich Stejskal zur Nummer 1 und absolvierte in drei Spielzeiten 95 Partien in der österreichischen Bundesliga. Nach dem Ende seines Vertrags im vergangenen Sommer war er zunächst vereinslos. Zuletzt hielt er sich bei seinem Jugendklub Zbrojovka Brünn fit und kam auch in einem Testspiel zum Einsatz. „Mitten in der Saison zu einem neuen Verein zu kommen, ist nie ganz einfach, ich stehe aber voll im Training und bin sofort bereit, loszulegen“, sagte Stejskal. Der Tscheche will sich schnell einfinden und das Torhüterteam bestmöglich unterstützen.