Schützenfest im DFB-Pokal

Feuerwerk nach Debakel: Frankfurt liefert historische Torshow

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22.08.2026 | 06:21 UhrEintracht Frankfurt hat das 0:7-Debakel im Test gegen Brentford offenbar gut verkraftet. In der ersten Pokal-Runde lässt die Elf von Adi Hütter dem Oberligisten St. Tönis keine Chance. Schon vor der Pause ist die Messe nach Offensiv-Feuerwerk gelaufen. Zehn Tore gabs in den ersten 45 Minuten noch nie.
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Adi Hütter ist der Hoffnungsträger und Heimkehrer bei der Eintracht. Und heimgekehrt ist auch der große Fußball in die Uerdinger Grotenburg Kampfbahn. Aber da musste zunächst mal das Loch im Torwinkel mit Kabelbinder irgendwie gestopft werden. 7000 Frankfurter unter den 11.000 insgesamt. Und die feierten zum Ersten Mal den Torerfolg in der vierten Minute. Burkhardt Mit aller Freiheit der Welt bei Eckball, Eintracht, Eckball, Eintracht. Das funktioniert auch von der anderen Seite. Zehnte Minute Koch mit dem zwei zu null die Amateure bei Standardsituationen einfach überfordert. Eintracht Frankfurt nach dem null zu sieben Debakel in Brentford von Beginn an darauf bedacht, das Ganze wieder gut zu machen, keine Fragen aufkommen zu lassen. 17. Minute Amai Muni Ecolab. Irgendwie kommt der Ball durch, wird noch abgefälscht, wird dadurch auch unhaltbar und es steht drei zu null für die Eintracht nach gerade mal 17 Minuten. Das Ganze natürlich zu diesem Zeitpunkt schon entschieden und nur noch eine Frage der Höhe. 29. Minute Burkhardt wieder mit dem Kopf. Schnürt den Doppelpack zum vier zu null für die Eintracht. Und jetzt fielen die Amateure, die zum Ersten Mal überhaupt beim DFB Pokal mitmachten, auseinander. Adi Hütter sah weitere Tore seiner Mannschaft, oft vorbereitet über die Flügel. 34. Minute Der Ball kommt zu Uzun und der hat alle Freiheit der Welt. Muss am Ende nur noch einschieben zum fünf zu null. Sankt Hoeneß in dieser Phase nur als Zuschauer. Die Eintracht durfte machen, was sie wollte Balleroberung, wunderschönes Zusammenspiel. Uzun hat wieder Freiraum ohne Ende. Macht das sechs zu null in der 36. Minute. Und spätestens jetzt wusste jeder, wenn es ganz übel läuft, dann steht dieses Spiel zur Pause schon zweistellig für die Eintracht. 41. Minute Burkhardt sein dritter Treffer, diesmal mit dem Fuß zum sieben zu null. Die Gastgeber, Sie konnten nur hinterherschauen, und die Eintracht hatte noch lange nicht fertig. 44. Minute Der Ball kommt zu Rechtsverteidiger Baum und der trocken und humorlos zum acht zu null für die Eintracht. Und mit diesem Ergebnis ging es rein in die Nachspielzeit. Sankt Hoeneß war noch nicht in der Kabine, stattdessen Abutalip. Mit dem neun zu null muss den Ball nur noch einigen am zweiten Pfosten und es sollte noch dicker kommen, noch vor dem Pausenpfiff. Fünfte Minute der Nachspielzeit Der Ball kommt zum Weltmeister, zu Mario Götze, und der besorgt das zehn zu null, zehn zu null zur Pause für Eintracht Frankfurt. Götze macht das Tor zum Pausenstand, das Ganze nach abgefälschten Ball und das Ganze vor den Augen der legendären Funkelbrüder Friedhelm und Wolfgang. Friedhelm Ja, mit Uerdingen, dreimal mit Eintracht Frankfurt einmal aufgestiegen, zehn Gegentoren. Na ja. Hm. Aber die Bratwurst, die ist lecker. Im zweiten Durchgang dann plötzlich diese Aktion Lenny Kastrup, Sohn von Jens Kastrop von Borussia Mönchengladbach, mit der großen Gelegenheit, zumindest den Ehrentreffer zu machen für den FC St. Tönis, der dann übrigens defensiv deutlich besser stand. Sell kann parieren. Es ist noch kein Tor gefallen in der zweiten Halbzeit. Simon Sell hält das zu null fest in Durchgang zwei und hat eine Menge Spaß zusammen mit Mario Götze. 76. Minute. Irgendwie war es wie abgerissen. Dann die Chance für den eingewechselten Ping Pong. Aber Simon Sell parierte jetzt alles, was auf seinen Kasten kam. Die Null in der zweiten Halbzeit stand immer noch 85. Minute. Nächster Versuch der Eintracht Jetzt nicht mehr so kombinationsfreudig und nicht mehr so stark, waren Uzun für eine Aktion von ihm. Sensationelle Parade von Simon Selg. Gibt's doch gar nicht. Der Ball will einfach nicht mehr rein. Immer noch zehn zu null. Das war nur zur Erinnerung. Wir wissen es ja auch. Der Halbzeitstand. Aber dann 87. Minute. Scheib bekommt noch mal die Chance und er macht dann das elfte und letzte Tor in dieser Partie. Eintracht Frankfurt sorgt ganz früh für glasklare Verhältnisse, zerlegt die Amateure in Durchgang eins, gewinnt am Ende elf zu null. Und das ist Dominik Dohmen, Held und Legende bei St. Tönis. Er wurde würdevoll verabschiedet.
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