Mario Vuskovic steht vor seiner Rückkehr beim Hamburger SV – und könnte schon mit der ersten Kadernominierung auch seine Zukunft über diese Saison hinaus sichern. Wie das „Hamburger Abendblatt“ berichtet, verlängert sich der bis Sommer 2027 laufende Vertrag des kroatischen Innenverteidigers automatisch um ein Jahr, sobald er erstmals wieder zum Spieltagsaufgebot eines Ligaspiels gehört. Ein Einsatz auf dem Platz ist dafür demnach nicht erforderlich. Die Aufnahme in den Kader würde ausreichen, um die Zusammenarbeit bis Sommer 2028 auszudehnen. Noch muss sich der 24-Jährige allerdings gedulden: Drei HSV-Partien lang darf er wegen seiner Dopingsperre nicht mitwirken, ab dem 15. November ist er wieder spielberechtigt. Seit dem 15. September trainiert Vuskovic bereits mit der Mannschaft. Damit kann er sich nach der langen Zwangspause wieder auf den Wettkampfbetrieb vorbereiten.
Die Grundlage für den Neustart hatten Spieler und Verein schon im September 2024 geschaffen. Nach der Entscheidung des Internationalen Sportgerichtshofs CAS, Vuskovic wegen Epo-Dopings für insgesamt vier Jahre zu sperren, lösten beide Seiten den ursprünglich bis Juni 2025 gültigen Vertrag einvernehmlich auf. Gleichzeitig vereinbarten sie einen neuen, stark leistungsbezogenen Kontrakt für die Zeit seiner Rückkehr. Der HSV hielt damit an dem Verteidiger fest und eröffnete ihm trotz der langen Unterbrechung eine sportliche Perspektive. Vuskovic war im Sommer 2021 zunächst auf Leihbasis von Hajduk Split nach Hamburg gekommen. Bereits im März 2022 entschied sich der HSV, die Kaufoption zu ziehen und den Abwehrspieler fest zu verpflichten. Für Hajduks erste Mannschaft hatte er zuvor 48 Pflichtspiele bestritten und drei Tore erzielt. Dort hatte er schon als 17-Jähriger sein Profidebüt gefeiert, ehe ihn sein Weg nach Deutschland führte.

