Christoph Spycher bleibt nach Sky-Informationen ein Topkandidat für die Nachfolge von Markus Krösche bei Eintracht Frankfurt. Der Schweizer benötigt allerdings noch Bedenkzeit. Die Hessen arbeiten weiter an seiner Verpflichtung, eine Entscheidung ist bislang nicht gefallen. Spycher wäre in Frankfurt kein Unbekannter: Von 2005 bis 2010 spielte er selbst für die Eintracht, ehe er zu den Young Boys nach Bern wechselte. Dort setzte er seine Laufbahn nach dem Ende der aktiven Karriere im Management fort und gehört inzwischen dem Verwaltungsrat an. Für die SGE geht es darum, die sportliche Führung nach Krösches Freistellung neu zu ordnen. Der bisherige Sportvorstand war am 18. Oktober auf eigenen Wunsch mit sofortiger Wirkung von seinen Aufgaben entbunden worden. Sein bis Sommer 2028 laufender Vertrag besteht angepasst fort.
Das betrifft insbesondere Sportdirektor Timmo Hardung, dessen Vertrag ebenfalls bis 2028 läuft. Nach Sky-Informationen gibt es gute Gespräche mit Vorstandssprecher Axel Hellmann und Aufsichtsratschef Mathias Beck. Hardung wird innerhalb des Vereins sehr geschätzt. Sein aktueller Fokus liegt auf der Eintracht und der Vorbereitung des Wintertransferfensters. Wie es für ihn langfristig weitergeht, hängt aber auch vom künftigen Krösche-Nachfolger ab. Eine weitere Option ist ein Wechsel gemeinsam mit Krösche. Eine Entscheidung für einen solchen Schritt ist damit nicht verbunden. Hardung arbeitet seit Juni 2021 in Frankfurt. Zunächst leitete er die Lizenzspielerabteilung, im Juli 2023 rückte er zum Sportdirektor auf. Im August 2025 verlängerte die Eintracht seinen Vertrag vorzeitig. Schon vor seiner Zeit am Main sammelte er Erfahrung in der Bundesliga: Von 2015 bis 2019 war er Teammanager bei der TSG Hoffenheim, anschließend leitete er für zwei Jahre den Lizenzspielerbereich von RB Leipzig.


