Belgier hatte Hirnhautreizung

Bayern-Trainer Vincent Kompany aus Krankenhaus entlassen

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Vincent Kompany durfte das Krankenhaus verlassen. (Foto: REUTERS)
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28.10.2026 | 20:49 Uhr
Vincent Kompany ist auf dem Weg der Besserung: Vor dem Pokalspiel des FC Bayern gegen Magdeburg verrät Sportvorstand Max Eberl, dass der Trainer nicht mehr im Krankenhaus ist und nennt den Grund für dessen Zusammenbruch.

Bayern Münchens Trainer Vincent Kompany ist nach seinem Zusammenbruch aus dem Krankenhaus entlassen worden. "Er durfte jetzt nach Hause gehen und kann zu Hause die Reha machen. Reha heißt bei ihm Ruhe, Medikamente", sagte Bayern-Sportvorstand Max Eberl vor dem Pokalspiel der Münchner gegen Zweitligist 1. FC Magdeburg in der ARD. "Das ist, glaube ich, die größte und die schönste Nachricht für uns alle." Kompany gehe es "den Umständen entsprechend gut".

Eberl nannte auch einen Grund für den Kollaps des Belgiers. "Man hat gefunden, was es ist. Es ist eine Hirnhautreizung, die diesen Zwischenfall eben am letzten Freitag heraufbeschworen hat."

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Aaron Danks gibt Gesundheitsupdate zu Vincent Kompany

Kompany war am vergangenen Freitag auf dem Trainingsgelände der Bayern zusammengebrochen und kam ins Krankenhaus, der Notarzt musste alarmiert werden. Zuvor kämpfte er tagelang mit einer Infektion, sagte selbst, er habe sich einen "ziemlich satten Virus" eingefangen. Ein Virus ist oft der Grund für eine Hirnhautreizung.

Was ist eine Hirnhautreizung?

Der medizinische Fachbegriff Meningismus bezeichnet entsprechende Zeichen einer Reizung der Hirnhäute. Er ist nicht mit einer Meningitis gleichzusetzen, bei der die Hirnhäute entzündet sind.

Eine Hirnhautreizung kann sich unter anderem durch Kopfschmerzen und eine schmerzhafte Steifigkeit des Nackens bemerkbar machen. 

Betroffenen fällt es dann schwer, den Kopf nach vorne zu beugen und das Kinn zur Brust zu führen. Meningismus ist keine eigenständige Diagnose, sondern ein klinischer Befund, der verschiedene Ursachen haben kann. Dazu gehören Entzündungen der Hirnhäute, aber auch Blutungen im Kopf. Deshalb muss eine neu auftretende Hirnhautreizung dringend medizinisch abgeklärt werden.

Eberl betonte am vergangenen Wochenende, dass Kompany alle Zeit bekomme, die er braucht, um auf die Trainerbank zurückzukehren. Der Belgier werde aber "Wochen" und nicht bloß "Tage" fehlen. Am Mittwoch klang Eberl optimistisch: Er sei "sehr, sehr sicher, dass er ganz bald wieder mit 100 Prozent am Rand steht."

Bis auf weiteres vertritt Assistent Aaron Danks den Cheftrainer. Der Engländer hatte Kompany vor dessen Entlassung im Krankenhaus besucht. Eberl hatte zuvor "von einer schweren Zeit" für den FC Bayern gesprochen, auch Joshua Kimmich fehlt den Bayern zurzeit noch nach dem plötzlichen Tod seines Vaters. "Man merkt, wie der Klub zusammensteht", sagte der Sportvorstand.

Verwendete Quellen: ntv.de, mar