"Wollte gerne zu uns"
BVB-Boss Cramer spricht über den gescheiterten El Mala-Deal

15.08.2026 | 18:20 UhrKommt er oder kommt er nicht? Borussia Dortmund arbeitet über Wochen an einem Deal, um Said El Mala vom 1. Köln zu verpflichten. Schließlich platzt der Transfer aber. Geschäftsführer Carsten Cramer spricht offen die Verhandlungen.
Videotranskript ausklappen
81.000, die wieder hierher zur Saisoneröffnung gekommen sind und die vielleicht heute mal ganz gerne gesehen hätten. Der BVB ist aus dem Poker ausgestiegen. Hochoffiziell. Warum hat.
Er überlebt?
Warum hat es am Ende nicht gereicht? Warum ist man nicht auf einen gemeinsamen Nenner mit dem erste FC Köln gekommen?
Das gibt es ja mal ab und zu, dass die Vereine, die sich um einen Spieler bemühen, nicht auf einen Nenner kommen. Wir haben für uns einen, wie wir glauben, sehr, sehr attraktives, mutiges Angebot in Köln hinterlegt. Die Kölner haben das für nicht angemessen befunden und haben für sich die Entscheidung getroffen, das nicht anzunehmen. Und dann lag es irgendwann an uns, zu überlegen Wollen wir noch einen weiteren Schritt gehen oder nicht? Wir sind mutig, aber wir müssen halt am Ende die Kirche im Dorf lassen. Und ich glaube, das, was wir gemacht haben, hat gezeigt, wie ambitioniert wir sind. Wir wollten etwas riskieren, aber wir dürfen eben auch nicht den Fehler machen, übermütig oder größenwahnsinnig zu werden. Und daher dann am Freitag die gemeinsame Entscheidung aus dem sogenannten Poker, so wie ihr ihn immer beschrieben habt, auszuscheiden.
Und ist es damit auch eine endgültige Entscheidung oder kann es bis zum Deadline Day noch mal ein Zubewegen des erste FC Köln geben?
Na ja, wir sind ja Westfalen. Wenn man einmal eine Aussage getroffen haben. Wir haben auch nie das Ganze über die Medien gespielt. Wir haben uns in guten Gesprächen mit Köln befunden. Köln hat uns auch immer ein ehrliches Feedback gegeben. Wir sind jetzt nicht auf einen Nenner gekommen. Mehr wollen wir nicht machen. Entscheidung ist gefallen.
Das bedeutet, dass der BVB sich jetzt umorientieren muss.
Diese mutige Umorientieren heißt also Wir wissen ja, was im Fußball alles möglich ist. Und gerade durch die letztjährige Transferperiode ist natürlich auch durch das Hoffen vieler Vereine, das aus England, was kommt, das Ganze ein bisschen überhitzt. Also man ist immer gut beraten, zweigleisig zu fahren. Und das haben Ole Lars in Abstimmung mit Nico in den letzten Tagen und Wochen getan. Ja, wir hätten sie gerne zum BVB geholt. Ich glaube, er hätte auch Bock gehabt. Man muss das aber so akzeptieren. Und deshalb greift jetzt in der Tat ein anderer Plan, den wir dann hoffentlich in den nächsten Tagen vollziehen können.
Das bedeutet, mit diesem Plan, höre ich raus, ist man schon sehr weit.
Zumindest nicht so, dass ich Ihnen jetzt verkünden kann, wie er aussieht. Aber Borussia Dortmund ist für alle Eventualitäten immer gut vorbereitet und ich glaube, wir haben was Gutes in petto.
Ich habe viel gelesen, dass Carsten Kramer und auch Hans Joachim Watzke einen Statement Transfer wünschen von Lars Ricken und Ole Bock. Ist dem so?
Und wird er jetzt auch folgen? Nein, nein. Also wir haben ein Statement abgegeben. Gemeinsam und immer auch in Abstimmung mit allen Beteiligten. Und das, was Borussia Dortmund geschnürt hat. Überlegen Sie mal, wir haben Johan Du im Mai schon verpflichtet, der ja nun auch nicht für Peanuts hier hin gewechselt ist. Wir haben für Kosten ordentlich einen angemessenen Betrag gezahlt und wir waren bereit, für El Möller eben auch etwas richtig Ordentliches auf den Tisch zu legen. Das hat jetzt nicht geklappt und deshalb greift Plan B.





























