"Rote Linie überschritten"

DFB-Fanvorsänger fordert zum FIFA-Boykott auf

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09.07.2026 | 17:09 UhrDie Kritik an FIFA-Präsident Gianni Infantino nimmt weiter zu. Der Fan-Vorsänger der deutschen Nationalmannschaft sagt, warum er Infantinos Rücktritt fordert, was ihn an der zunehmenden Politisierung des Fußballs stört und warum die Fans seiner Meinung nach ihre Stimme erheben müssen.
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Dass ein Staatspräsident anruft und Einfluss auf das Spielgeschehen nimmt. Das ist ja, das ist ja der absolute Wahnsinn. Und da ist eine rote Linie überschritten, die mich als Fußballfan unfassbar sauer macht. Und ich kann nicht verstehen, wenn es irgendeinen Fußballfan auf dieser Welt nicht sauer macht. Mein großes Ziel ist, dass Gianni Infantino am 21. Juni kein Fifa Präsident mehr ist. Mein großes Ziel ist, dass die Fußballwelt sich in Zürich vor dem Fifa Hauptquartier versammelt. Er soll seine sehr, sehr fragwürdige Show von WM Finale durchziehen und Donald Trump diesen Pokal überreichen lassen. Dass die nächste Farce einer WM Trophäenübergabe ist. In den letzten vier Jahren, also 2022, wurde die WM politisiert, indem Lionel Messi einen Umhang umgehängt wurde und auf ewig diese Bilder mit der katarischen Kultur verbunden bleiben werden. Und genauso wird es jetzt, 2026, der Fall bleiben. Und in mir löst es einfach aus. Es ist genug. Es ist zu viel. Die rote Linie ist überschritten. Und mein Ziel ist es, die die Fußballwelt zu bewegen. Am 20. 07. am Tag nach dem WM Finale nach Zürich zu kommen und zu protestieren. Niemand, mit dem ich spreche, sagt Mensch, der Infantino ist aber ein toller Typ und das ist mein Fifa Präsident. Das ist derjenige, durch den ich mich repräsentiert fühle und das finde ich erschreckend, dass er trotzdem frei verfügen kann über den Weltfußball, dass niemand ihn aufhalten kann. Ja, Wenn wir es realistisch betrachten, ist das Problem damit natürlich nicht gelöst, weil die Systemkrankheit in der Korruption liegt. Und um in diese Position zu kommen, muss man in seinem Leben schon relativ viel Falsches geleistet haben, damit man in der Position ist, überhaupt Fifa Präsident zu werden. Und natürlich wird es beim nächsten nicht besser. Aber wenn die Fußballwelt ihre Stimme erhebt, dann hat sie vielleicht eine Chance, noch Einfluss zu nehmen. Aber dafür müssen wir laut werden, Dafür müssen wir aufstehen.
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