Auch Österreich spricht sich klar gegen Infantino aus
Auch der Österreichische Fußball-Bund (ÖFB) hat sich gegen eine Wiederwahl von FIFA-Präsident Gianni Infantino ausgesprochen. Grundlage für diese Entscheidung seien "die Entwicklungen der letzten Wochen und Monate und die damit deutlich veränderten Rahmenbedingungen", teilte der Aufsichtsrat des ÖFB nach einer Sitzung mit. Damit schließt sich Österreich einer Reihe anderer europäischer Länder an, unter anderem Frankreich, Italien oder England hatten Infantino öffentlich die Unterstützung entzogen.
Deutschland gewinnt zweites EM-Spiel äußerst souverän
Die deutschen Volleyballer haben ihren starken Start bei den Europameisterschaften bestätigt. Im zweiten Spiel der Gruppenphase setzte sich die Mannschaft von Bundestrainer Massimo Botti nach einer hochsouveränen Leistung mit 3:0 (25:20, 25:20, 25:16) im rumänischen Cluj-Napoca gegen Außenseiter Lettland durch, bereits zum Auftakt am Vortag hatte es ein 3:1 gegen die Türkei gegeben.
Mittelblocker Anton Brehme war mit 11 Punkten im Duell mit den Letten, in der Weltrangliste nur auf Platz 46, bester Scorer für die Auswahl des Deutschen Volleyball-Verbandes (DVV). Vor große Herausforderungen wurde die Botti-Mannschaft von dem Underdog jedoch nicht gestellt.
Werder gewinnt Nordderby-Thriller
Werder Bremen hat das Nordderby der Frauen-Bundesliga gegen den Hamburger SV knapp gewonnen. Vor 26.815 Fans im Weserstadion setzte sich das Team von Cheftrainerin Fritzy Kromp mit 1:0 (0:0) durch. Mit neun Punkten aus vier Spielen festigte Werder seinen Platz in der Spitzengruppe. Neuzugang Isabella Jaron (49.) traf für die Bremerinnen fünf Tage nach der bitteren Last-Minute-Niederlage gegen den VfL Wolfsburg. Der HSV muss dagegen weiter sowohl auf den ersten Saisonsieg als auch auf den ersten Derby-Erfolg gegen Werder warten.
"Großer Dank und Respekt": Elversberg-Trainer verneigt sich vor Schiedsrichter
Erleichtert und dankbar trat Vincent Wagner nach seinem bemerkenswerten Freispruch vor dem DFB-Sportgericht die Rückreise ins Saarland an. "Großer Dank und Respekt an Martin Petersen und die Regelexperten", sagte der Trainer des Bundesliga-Aufsteigers SV Elversberg nach der Aufhebung seiner Sperre für das Highlight-Duell mit Rekordmeister Bayern München. "Es ging ja wirklich nur darum, ob es einen Wahrnehmungsfehler gab oder nicht. Und das haben beide festgestellt. Wenn man von Fair Play redet, dann war das ein Beispiel dafür."
Weil Schiedsrichter Martin Petersen in der mündlichen Verhandlung menschliche Größe zeigte und einen Irrtum einräumte, gewann Wagner den Kampf gegen seine automatische Sperre nach der Gelb-Roten Karte im Spiel bei Borussia Mönchengladbach (4:3) am vergangenen Samstag. "Das hat dem Sportgericht die Möglichkeit gegeben, die zweite Gelbe Karte zurückzunehmen. Jetzt freue ich mich auf den großen FC Bayern", sagte der 40 Jahre alte Fußball-Lehrer mit Blick auf die Partie am Sonntag (17.30 Uhr/DAZN).
F1-Training: Crash und Antonelli-Bestzeit
WM-Spitzenreiter Kimi Antonelli hat im zweiten Freien Training die schnellste Runde des Tages auf dem anspruchsvollen neuen Formel-1-Kurs in Madrid gedreht. Nach einigen Crashs in der Qualifikation der Formel 2 erwischte es dabei in den 60 Übungsminuten der Motorsport-Königsklasse Arvid Lindblad von den Racing Bulls. In einer schnellen Kurve verlor er die Kontrolle über den Wagen und rutschte in die Streckenbegrenzung. Verletzt wurde er nicht.
Bis dahin hatte Antonelli schon die Bestzeit aufgestellt. Als Zweiter im Auftakttraining zuvor verwies der Monza-Sieger nun Charles Leclerc im Ferrari auf den zweiten Platz. Dritter wurde dessen Teamkollege, Rekordweltmeister Lewis Hamilton. Dahinter hatte sich Lindblad eingereiht, ehe das Training für den 19-Jährigen vorzeitig im Wagen beendet war. Antonellis Teamkollege George Russell, Zweiter im Klassement mit 66 Punkten Rückstand auf seinen 20 Jahre alten Silberpfeil-Kollegen, kam im zweiten Freien Training auf Platz fünf, Nico Hülkenberg wurde im Audi Zwölfter.
Roglic-Attacke bei Vuelta abgewehrt
Der Spanier Enric Mas hat das Rote Trikot des Gesamtführenden bei der vorletzten echten Kletterprüfung der Vuelta ohne Probleme verteidigt. Am 18,7 Kilometer langen Schlussanstieg der 19. Etappe konnte der 31 Jahre alte Radprofi eine Attacke des Slowenen Primoz Roglic abwehren und kam gemeinsam mit seinen Konkurrenten ins Ziel.
Den Tagessieg holte sich am Ende der 210,8 Kilometer zwischen Vélez-Málaga und Peñas Blancas (Estepona) der Ausreißer Edward Dunbar. Auf dem letzten Kilometer stürmte der Ire noch am Kolumbianer Santiago Buitrago vorbei, der zuvor attackiert hatte und Zweiter wurde. Mas hat in der Gesamtwertung weiter 1:37 Minuten Vorsprung auf Roglic. Der Österreicher Felix Gall ist Dritter mit 3:01 Minuten Rückstand.
Kimmich spricht über Musialas Anfälle
Joshua Kimmich zeigt sich glücklich über das Comeback seines Mitspielers nach schwierigen Monaten. Der Nationalspieler beschreibt zudem, wie das Team im Ernstfall reagiert. Ruhe spiele dabei die entscheidende Rolle.

"Situation mit Ruhe klären"
"Krank": Auf diesen "Impuls" von El Mala hofft der FC Köln
Said El Mala vom 1. FC Köln ist für das Bundesliga-Heimspiel gegen Werder Bremen am Samstag (18.30 Uhr/Sky und im Liveticker auf ntv.de) noch keine Option für die Startelf. Nach seiner krankheitsbedingten Pause stieg der 20-Jährige erst am Mittwoch wieder ins Mannschaftstraining ein. "Für Said geht es darum, wieder sauber in den Rhythmus zu kommen", sagte Trainer René Wagner am Freitag. "Er war fast sechs Tage krank. Er hat die Chance, von der Bank einen Impuls zu setzen."
Während El Mala, der beim 1:4 beim VfB Stuttgart zuletzt fehlte, noch mehr Zeit braucht, ist Thijs Dallinga wieder fit. Die Bologna-Leihgabe hatte bereits am Sonntag wieder trainiert. Als Ersatz für El Mala kommt Linton Maina infrage. Im Zentrum soll Mikey Moore beginnen, der gegen Stuttgart als Joker überzeugt hatte. Auch im Mittelfeld kündigte Wagner eine Änderung an. Ellyes Skhiri wird nach seinen bisherigen Einsätzen von der Bank erstmals in die Startelf rücken.
Formel-1-Piloten meckern über bremsenden Hamilton
Neue Strecke, neues Glück: George Russell hat zum Auftakt des ersten Formel-1-Wochenendes auf dem Madring in Madrid das Tempo vorgegeben. Der Brite drehte im ersten Training auf der kurvigen Strecke auf dem Messegelände in der spanischen Hauptstadt die schnellste Runde und landete vor seinem Mercedes-Teamkollegen Kimi Antonelli. Dahinter reihten sich die Ferrari-Piloten Lewis Hamilton und Charles Leclerc ein.
Hinter dem Spitzenquartett folgten Ex-Champion Max Verstappen im Red Bull und der aktuelle Weltmeister Lando Norris im McLaren. Für Nico Hülkenberg (Emmerich) genügte es im Audi zum neunten Platz.
Die Session verlief ohne größere Zwischenfälle. Zahlreiche Fahrer beschwerten sich allerdings über Hamilton, der teilweise auf der Ideallinie langsam unterwegs war und so mehrere schnelle Runden behinderte.
BVB-Profi Karetsas hat Krankenhaus verlassen
Konstantinos Karetsas von Fußball-Bundesligist Borussia Dortmund hat nach seinen Kreislaufproblemen im Champions-League-Spiel gegen den FC Villarreal (3:2) das Krankenhaus wieder verlassen.
Die Mutter des griechischen Nationalspielers hatte zuvor gegenüber der belgischen Tageszeitung "Het Nieuwsblad" erklärt, dass die Probleme des 18-Jährigen offenbar "auf Dehydrierung" zurückzuführen seien. Sie sprach zudem von "Durchblutungsstörungen". Dazu äußerte sich der Verein auf Nachfrage nicht.
Der Offensivspieler unterzieht sich noch weiteren Untersuchungen und fehlt dem BVB vorerst. "Es geht ihm den Umständen entsprechend gut. Es laufen weitere Untersuchungen, wir wollen der Sache ganz genau auf den Grund gehen", hatte Sportdirektor Ole Book erklärt.
Ex-Trainer Kwasniok zieht gegen 1. FC Köln vor Gericht
Mehr als ein halbes Jahr nach seinem Aus als Trainer zieht Lukas Kwasniok gegen den 1. FC Köln vor Gericht. Eine Sprecherin des Arbeitsgerichts Köln bestätigte auf Anfrage einen Kammertermin zwischen beiden Parteien am 16. Februar 2027. Dabei gehe es um Ansprüche im Zusammenhang mit der Freistellung, sagte sie. Ein erster Gütetermin zwischen Kwasniok und dem Fußball-Bundesligisten sei ohne Erfolg geblieben.
Nach einem Bericht des "Kölner Stadt-Anzeigers" geht es konkret um eine Klausel in dem bis 2028 laufenden Vertrags des Ex-Trainers. Vertraglich soll geregelt sein, dass Kwasniok im Fall einer vorzeitigen Trennung noch bis zum Ende der Saison 2025/26 seine vollen Bezüge - demnach rund eine Million Euro Grundgehalt - erhält, danach aber nur noch die Hälfte. Der 45-Jährige soll diese Vertragsklausel für unwirksam halten und auf die vollen Bezüge pochen.
Kwasniok war im März nach einer Serie von sieben Spielen ohne Sieg vom Bundesligisten freigestellt worden.
Mexikos Fußball-Kapitän spricht Klartext zu schweren Vorwürfen
Mexikos Fußball-Nationalmannschaftskapitän Edson Alvarez weist die Vorwürfe der Beteiligung an einer Entführung zurück. Der Filmemacher Juan Jose Lopez Ordonez hatte dem Fußballprofi vorgeworfen, sich Ende 2024 an einer Verschwörung zu dessen Entführung beteiligt zu haben. Nun schrieb der 28-Jährige auf seinem Instagram-Kanal: "Ich weise jegliche Behauptung oder jeden Versuch, meinen Namen mit Ereignissen oder Konflikten in Verbindung zu bringen, die in keinerlei Zusammenhang mit mir stehen, kategorisch zurück."
Ordonez behauptet, Alvarez schulde ihm 3,5 Millionen Pesos (rund 180.000 Euro). Der Mittelfeldspieler konterte in dem Statement: "Wer glaubt, Beweise für ein Fehlverhalten meinerseits zu haben, kann diese den zuständigen Behörden, Staatsanwälten und Gerichten vorlegen." Er selbst wolle aber "unmissverständlich klarstellen", dass er mit den geschilderten Vorwürfen nichts zu tun habe.
49ers verpassen Titelfavorit LA Rams ein blaues Auge
Die San Francisco 49ers feiern im ersten Australien-Spiel der NFL-Geschichte einen klaren Sieg gegen die Los Angeles Rams. Die späte Anreise des Teams aus LA zahlte sich nicht aus.

49ers gewinnen Australien-Premiere gegen Rams
FC Bayern schickt Talent nach Probetraining weg
Beim FC Bayern versuchen sich auch immer wieder verheißungsvolle Talente aus dem Ausland, um sich den großen Traum von einer Karriere beim Rekordmeister zu erfüllen. Im Sommer war ein weiterer Nachwuchskicker zu Gast in München, wusste aber offenbar nicht zu überzeugen. Der Klub hat sich gegen eine Verpflichtung des uruguayischen Offensivtalents Rodrigo Dudok entschieden, wie "Bild"-Reporter Christian Falk beim Portal "cfbayerninsider" berichtet.
"Er ist ein guter Spieler, aber zum jetzigen Zeitpunkt nicht auf dem Level, das Bayern München fordert", so Falk: "Also haben sich die Bayern gegen ein Angebot entschieden. Sie haben dem Uruguayer viel Erfolg bei seiner weiteren Entwicklung gewünscht." Möglich sei aber, dass die Münchner den 19-Jährigen weiter auf dem Zettel behalten und dieser sich "in Zukunft" bei einem weiteren Probetraining beweisen darf. Bei der Bewertung der Trainingseindrücke habe der deutsche Rekordmeister etwa auch den Vergleich zu Talenten aus dem eigenen Haus angestellt. Linksfuß Dudok habe demnach noch nicht das Niveau eines Lennart Karl oder Tim Binder.
Feuer und Rauch: Inthraphuvasak sorgt für heftigen Formel-2-Crash
Schon ersten beim Freien Training der Formel 2 ist es auf der neuen Rennstrecke in Madrid zu einem heftigen Unfall gekommen. Der Thailänder Tasanapol Inthraphuvasak krachte mit seinem Rennwagen ausgangs Kurve 19 mit großer Wucht rücklings in die Streckenbegrenzung. Der 20 Jahre alte Pilot stieg selbstständig aus dem schwerst beschädigten Wagen aus, der dann auch noch Feuer fing. Schwarzer Rauch stieg auf.
Durch den Streckenzaun versuchten Stewards den Brand offensichtlich mit einem Wasserschlauch zu löschen, ehe dann ein Feuerlöscher zum Einsatz kam. Die Aufräumarbeiten dauerten eine Weile. Der Madring ist neu im Formel-1-Rennkalender. Er gilt als sehr anspruchsvoll wegen der schnellen Kurven, zudem gibt es einige Passagen, in denen die Fahrer kaum sehen, was etwas weiter vor ihnen passiert. Auslaufzonen sind Mangelware auf dem Kurs an der Messe der spanischen Hauptstadt.
Petkovic: "Kachanov hat weniger zu verlieren" als Zverev
Alexander Zverev ist nur noch einen Sieg von seinem nächsten Grand-Slam-Finale entfernt. Im Halbfinale der US Open gegen Karen Khachanov sieht Andrea Petkovic den Hamburger klar im Vorteil.

Petkovic: "Kachanov hat weniger zu verlieren"
Mutter von BVB-Star Karetsas bestätigt Ursache für Kollaps
Der 3:2-Sieg von Borussia Dortmund am ersten Champions-League-Spieltag gegen den FC Villarreal wurde vom plötzlichen Zusammenbruch von Neuzugang Konstantinos Karetsas überschattet. Nach einem Konter war der Grieche unter Tränen zu Boden gegangen und mit einer Trage vom Platz gebracht worden. Die Mutter des 18-Jährigen bestätigt, dass wohl eine Dehydrierung für den Vorfall verantwortlich war. Bereits am Mittwoch hatte "Het Laatste Nieuws" unter Berufung auf namentlich nicht genannte Quellen berichtet, dass Dehydrierung beim Zusammenbruch eine Rolle gespielt hat. Eine unzureichende Wasseraufnahme kann zu Schwindel, Kopfschmerzen und einem erhöhten Herzschlag führen - und verursachte womöglich den Zusammenbruch.

BVB reagiert emotional auf Karetsas' Zusammenbruch
Den Bericht hat die Mutter des 18-Jährigen gegenüber der Zeitung nun bestätigt. "Die Durchblutungsstörungen sollen auf einen Flüssigkeitsmangel zurückzuführen sein", teilte Irena Kitsinis demnach auf Anfrage mit: "Kos durfte das Krankenhaus verlassen, das ist eine große Erleichterung. Beim Verein ist man sehr vorsichtig und will durch verschiedene Tests alles tun, um jegliche Risiken auszuschließen."
"Nicht in die Tasche lügen"- RB Leipzig geht völlig unter
Bitterer Abend für RB Leipzig: Mit 1:4 geht das Auftaktmatch bei Champions-League-Debütant Como in Italien verloren. Ihre Rückkehr in die Königsklasse hatten sich die Leipziger nach zwei Jahren Abstinenz anders vorgestellt.

"Nicht in die Tasche lügen"- RB Leipzig geht völlig unter
Nach Bayern-Gala: Kurioses Olise-Interview sorgt für Wirbel
Michael Olise stellt im Trikot des FC Bayern einmal mehr seine fußballerische Genialität unter Beweis. Beim 5:0 gegen FK Bodö/Glimt in der Ligaphase der Champions League bereitete der 24-Jährige das 2:0 durch Harry Kane vor und sorgte später, teils traumhaft, für das 4:0 und das 5:0. Eine schier unlösbare Herausforderung war im Anschluss für "DAZN"-Reporter Jochen Stuzky auch der Versuch eines Interviews mit Olise.
Das kuriose Gespräch im Wortlaut:
Michael, es war ein schwieriges Spiel, zumindest in der ersten Halbzeit. Wie fühlt es sich an, dieses Spiel 5:0 zu gewinnen? Deine Tore waren großartig und Du warst der Mann des Spiels.
Olise: Ja, es war gut. Es war das erste Spiel. Es war unser Heimspiel, wir wollten gewinnen. Am Ende haben wir gewonnen, also sind wir glücklich.
Wie einfach ist es, solche Tore zu erzielen? Wir können es Dir zeigen. Es sieht brillant aus. Wie fühlt es sich an?
Mhhm, ich weiß es nicht.
Du weißt es nicht? Wie passiert es? Ist es nur von innen heraus oder denkst Du darüber nach?
Sport.de
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Ich schieße und dann geht er rein – oder nicht.
Aber wenn es so einfach wäre, könnte es jeder so machen, aber Du bist der Einzige.
Ich bin nicht der Einzige, der Tore schießt.
Aber Tore wie diese, oder?
Das denke ich nicht.
Du machst es mir ziemlich schwer, dieses Interview zu führen. Was macht Dich glücklich? Was bringt Dich zum Lachen?
"..." (schweigt).
Tore zu schießen und zu gewinnen?
Ja.
Die sportlichen Schlagzeilen am Morgen
Vertragspoker um Kane: Bayerns Superstürmer ist zufrieden, aber ...
Harry Kanes Vertrag beim FC Bayern läuft im kommenden Sommer aus, im Gespräch ist eine Verlängerung bis mindestens 2029. Nach der Champions-League-Gala gibt der Superstürmer Auskunft über die Verhandlungen.

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"Wachsende Irritationen" um Klopp-Vertrauten beim DFB
Als Jürgen Klopp seinen Vertrag beim Deutschen Fußball-Bund unterzeichnete, nahm der neue Bundestrainer durchaus überraschend Marc Kosicke mit zum DFB. Der Berater und enge Vertraute des 59-Jährigen sollte als "Co-Trainer für Strategie, Entwicklung und Innovation" zum Team des gebürtigen Stuttgarters gehören. Einem Medienbericht zufolge wirft die Personalie aber intern große Fragen auf.
Laut der "Süddeutschen Zeitung" ist von "wachsenden Irritationen" beim DFB die Rede. Demnach habe der Aufsichtsrat des Verbandes "keine detaillierten Angaben" zu dem Engagement von Marc Kosicke bekommen und sei bei der Personalie "überrumpelt worden". Für viele Mitglieder des Gremiums sei es überraschend gewesen, dass Jürgen Klopp seinen engen Vertrauten mit zur Nationalmannschaft gebracht hat.
Welche Aufgaben die rechte Hand Klopps beim DFB übernehmen soll, das gibt demnach intern ebenfalls Rätsel auf. Hinzu kommt laut der SZ, dass auch die Nebentätigkeiten des 55-Jährigen als Berater für Rätselraten in Frankfurt am Main sorgen. So ist unklar, ob Kosicke bei der Onside Sports GmbH, die auf die Organisation von Testspielen und Trainingslagern spezialisiert ist, weiterhin seine Finger im Spiel hat. Den Recherchen der Tageszeitung zufolge ist der Klopp-Vertraute dort weiter als Gesellschafter geführt.
US Open bekommen Kampf der Gigantinnen
Aryna Sabalenka und Jelena Rybakina spielen als die beiden aktuell besten Tennisspielerinnen der Welt im Finale der US Open um den Titel. Vor den Augen der früheren First Lady Michelle Obama auf der Ehrentribüne setzte sich die Weltranglistenerste Sabalenka im ersten Halbfinale gegen die Amerikanerin Jessica Pegula souverän mit 7:5, 6:2 durch.
Anschließend folgte ihr die Kasachin Rybakina mit einem umkämpften 3:6, 6:4, 6:4 gegen Coco Gauff. In einer mitreißenden Partie schlug der US-Star zum Entsetzen vieler amerikanischer Fans beim Matchball ihrer Gegnerin einen Überkopfball ins Aus. "Es war so ein harter dritter Satz, es war ein wirklicher Kampf", sagte Rybakina. Sie erwartet nun ein packendes Finale gegen Sabalenka: "Sie ist eine unglaubliche Spielerin. Sie hat heute unglaublich gespielt, ich muss wirklich mein Spiel verbessern gegen sie."
Unabhängig vom Ausgang wird die bisherige Weltranglistenzweite nach dem Turnier Sabalenka als neue Nummer eins der Welt ablösen. Da die Belarussin im vorigen Jahr den Titel in New York holte, wird sie ihre Punkte selbst mit einem erneuten Triumph nicht steigern können.
"Wettbewerbsverzerrung": St.-Pauli-Chef geht auf VfL Wolfsburg los
Vor dem Topspiel der 2. Liga zwischen St. Pauli und Wolfsburg am Samstag Abend (20.15 Uhr live bei RTL und Sky sowie im Liveticker bei ntv.de) kritisiert St. Paulis Präsident Oke Göttlich Vereine wie den VfL Wolfsburg. In einem exklusiven Interview mit ntv spricht er von Wettbewerbsverzerrung.

"Wettbewerbsverzerrung": St.-Pauli-Chef geht Wolfsburg an
Deutscher Basketballstar trägt jetzt besondere, "sexy Schuhe"
Knallorange sind die Schuhe von Nyara Sabally, und das Modell hat für den deutschen Basketballstar eine besondere Bedeutung. "Das sind Satous Schuhe. Hat sie vor einem Monat oder so rausgebracht", sagte die 26-Jährige nach dem Halbfinaleinzug mit dem Nationalteam bei der WM in ihrer Heimatstadt Berlin. Satou ist ihre ältere Schwester, sie kann beim Turnier wegen der Folgen einer Gehirnerschütterung nicht dabei sein.
"Sie verfolgt das alles sehr mit und fiebert auch sehr mit", erzählte Nyara Sabally, die am Donnerstag im Viertelfinale gegen Belgien (93:74) mit einem Double-Double (16 Punkte, 12 Rebounds) geglänzt hatte. Die Schuhe seien "auch einfach sexy, finde ich", so Sabally, "es ist cool, in dem zu spielen. Cool, im Schuh seiner Schwester zu spielen." Satou sei durch die orangenen Treter irgendwie doch mit dabei: "Der Spirit ist da."
Formel-1-Star entschuldigt sich für fragwürdiges Verhalten
Ferrari-Pilot Charles Leclerc hat sich für sein fragwürdiges Manöver gegen seinen Teamkollegen Lewis Hamilton beim Grand Prix von Italien entschuldigt. "Ich bin zu weit gegangen. Wir haben die Situation geklärt", sagte der Monegasse vor dem Rennwochenende in Madrid. Der 28-Jährige hatte Hamilton in Monza kurz nach dem Start weit nach außen gedrängt, sodass der Rekordweltmeister, um eine Kollision zu verhindern, ins Kiesbett auswich und dort mehrere Plätze verlor.
Direkt im Anschluss an das Rennen neigte Leclerc nur bedingt zur Einsicht und hatte mit "wir sind zu weit gegangen" lediglich eine Teilschuld eingeräumt. Wenig überraschend sah Hamilton dies schon während des Rennens anders. "Charles hat mich hinausgedrückt", wütete der Brite, der auch nach dem Rennen merklich angesäuert auf die Aussage Leclercs reagierte: "Ich war in Kurve zwei vorne. Am Scheitelpunkt war ich weiter vorne. Ein 'Wir' gibt es da nicht."
Leclerc beteuerte inzwischen indes, beide Ferrari-Piloten hätten sich ausgiebig ausgesprochen, sodass kein böses Blut zwischen ihnen bestehe oder ihre Beziehung nicht nachhaltig beeinträchtigt sei.









